Venedig-Fotoreise vom 25.02. bis 01.03.2015

Text und alle Bilder: © Franka Schnarrenberger

Tag 1 Mittwochvenedig_fotoreise_franka_roteBaenke
Erster gemeinsamer Abend. Nach einem gemütlichen Drink in der Hotelbar ging es zügig zur Ponte dell ́Accademia um die Blaue Stunde nicht zu verpassen. Platz schaffen für ́s Stativ und Kamera- Einstellungen checken. Und los geht’s mit der Langzeitbelichtung.
Tip von Robert: Immer schön darauf achten, dass wir auch ein paar beleuchtete Boote mit drauf bekommen.

Ein paar Gassen weiter dann der Platz mit den roten Bänken
Man muss nur lang genug belichten, dann bekommt man alles Tag-hell.

Tag 2 Donnerstag
Am nächsten Tag heißt es früh raus und ab zum Markusplatz und weiter zur Piazetta um einen Blick auf San Giorgio Maggiore zu erhaschen.venedig_fotoreise_franka_sanGiorgio
Nach einer kurzen Fahrt mit dem Vaporetto betreten wir auch schon San Giorgio Maggiore und blicken zurück auf Campanile, Dogenpalast und Seufzerbrücke.
Finde Deinen Stil heißt es. Hier gibt uns Robert eine Einweisung für die Erstellung von Panoramen. Wem dies nicht zusagt, versuche es doch mit Detailaufnahmen oder teste etwas, was er/sie sonst noch nicht gemacht hat. Gesagt, getan. Hier der Dogenpalast mal anders.

Die nächste Aufgabe lautet Streetphotography am Markusplatz.
 Mal versteckt mit dem Weitwinkel aus der Hüfte, mal frontal mit leichtem Tele.

Streetfotografie Markusplatz
Streetfotografie Markusplatz
Der Mönch war mir wohl gesonnen ;-)
Der Mönch war mir wohl gesonnen 😉
Die nächsten Bilder zeigen, wie wichtig die Perspektive ist.
Sektkühler mitten auf der Baustelle

Sektkühler mitten auf der Baustelle
Sektkühler freigestellt mit einer Wand im Hintergrund
Sektkühler freigestellt mit einer Wand im Hintergrund

Sektkühler mit Kanal und Brücke als Hintergrund

Sektkühler mit Kanal und Brücke als Hintergrund

Es lohnt sich also, das Motiv zu umrunden und immer wieder verschiedene Perspektiven auszutesten. An der Position des Kühlers und den Gläsern wurde nichts geändert!

Tag 3 Freitag
Und wieder heißt es: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Diesmal sammeln wir uns an der Spitze vor Punta della Dogana um den Sonnenaufgang zu erleben. Hier mit 1000x ND Filter um schönes weiches Wasser zu bekommen.venedig_fotoreise_franka_markusplatz_sonnenaufgang
Nachdem die Sonne aufgegangen ist, wird das Stativ inkl. Kamera auf die linke Seite ausgerichtet, um die wärmenden Strahlen auf den Campanile und Dogenpalast einzufangen.

Später geht es weiter auf Murano. Da ich nicht der große Fan von buntem Glas und verfallenen Häusern bin, versuche ich es mal mit Details. Herangeholt mit dem 300 mm Teleobjektiv.
Auf Burano kommt man einfach nicht an den bunten Häusern herum.

venedig_fotoreise_franka_Ankerkette
Auf der Laguneninsel Burano
Auf der Laguneninsel Burano
Tag 4 Samstag
Den Samstag Morgen verbringen wir auf dem Fisch- und Gemüsemarkt in der Nähe der Rialto Brücke. Aufgabe hier, das Treiben am Markt zu dokumentieren, also Reportagefotografie. Hier ist eine Längere Brennweite vom Vorteil um den Händlern und Käufern nicht zu sehr auf die Pelle zu rücken. Also auf ins Gewühl.

venedig_fotoreise_franka_Ghetto_3
Nach einem Spaziergang durch die Gassen abseits der Touristenpfade, gelangen wir ins sog. Ghetto, das Judenviertel von Venedig. Da heute Sabbat ist, finden wir die Gläubigen gleich in der Nähe der Synagoge.

Dies war nur ein Ausschnitt dessen, was ich auf der Fotoreise erlebt und vor allem fotografiert habe. Zusammenfassend muss ich sagen: Ja, immer wieder gerne. Mit Robert hatten wir einen super Coach, der uns unsere Freiheiten gab, aber immer zur Stelle war, wenn wir Fragen zur Brennweite, Bildaufbau, Kameraeinstellung etc. hatten.
Mein Fazit: Die Reise hat sich voll und ganz gelohnt und ich habe jede Menge tolle Eindrücke und Bilder mit nach Hause gebracht.