NEU: Mietstudio für eigene Fotoprojekte

Wenn ihr für eure Fotoshootings ein gutes und günstiges Studio sucht – es gibt was neues in München: Das Tierpark-STUDIO von Felix Schindele. Einige von Euch könnten das Studio oder Felix kennen, er arbeitet u.a. auch als Fototrainer und stellt sein Studio schon länger für Workshops zur Verfügung.

Das Studio gibt‘s jetzt auch als Mietstudio zu buchen. Ausdrücklich auch für private oder nichtkommerzielle Aufnahmen. Es gibt ein paar schöne und sehr außergewöhnliche Hintergünde, die sonst in keinem anderen Studio zu finden sind. Auch die komplette, umfangreiche Blitzanlage steht Euch kostenlos zur Verfügung. Das Studio liegt in der Nähe des Tierparks, und ist per Auto (mit eigenen Parkplätzen) oder U-Bahn sehr schnell zu erreichen.

Gerade für die kommenden kalten Monate schadet es nicht eine gute Studioadresse zu haben. Alle Infos, Bilder und Preise findet ihr auf der Studio-Website tierpark-studio.de

Foto-Stativ Kaufberatung – Welches Stativ soll man kaufen?

[/fusion_separator]Foto-Stativ | Reisestativ | Aluminium- oder Carbonstativ | Was soll ich nur kaufen?

Diese Frage wird sich schon mancher gestellt haben und der Markt ist ja auch sehr unübersichtlich. Da ich diese Frage immer wieder auch in meinen Workshops höre, versuche ich mit diesem Beitrag ein paar Kritierien aufzuzeigen, die bei der Kaufentscheidung aus meiner Praxiserfahrung hilfreich sein können.

Ich möchte ganz bewusst keine spezielle Marke empfehlen, die Kritierien findet man bei einer Vielzahl von Modellen und Herstellern. Ihr solltet aber mit einem Preis von mind. 150-200 Euro für Stativ und Kugelkopf rechnen. Nach oben, wie bei so vielem Zubehör in der Fotografie ist natürlich noch vieles möglich. Es sollte zu Eurem Budget, Euren Motiven und Eurer Arbeitsweise passen.

Der Zweck definiert die Größe und das Gewicht

 

Stativhöhe sollte über Brückengeländer reichen

Wer seine Kamera hauptsächlich auf Reisen unterwegs einsetzt, womöglich noch mit kleinem Gepäck unterwegs ist, der wird zu einem kleineren, leichteren sog. Reisestativ greifen. Beim Material unterscheidet man zwischen Aluminium und dem etwas leichteren aber oftmals doppelt so teuren Carbon. Stabil sind beide, der Gewichtsunterschied ist nicht so riesig wie uns die Werbung glauben macht. Aber wenn es auf jede 100g ankommt, der greife ruhig zum Carbon. Oft gibt es einen Modelltyp in beiden Materialausführungen. Von Kunststoff-Stativen rate ich grundsätzlich ab, da sie einfach zu instabil sind, vorallem wenn man die Beine auszieht oder gar die Mittelsäule hochkurbelt.

Das Stativ aber besonders der Kugelkopf sollten so dimensioniert sein, dass er Eure Kamera + Objektiv(e) sicher und stabil halten kann – auch wenn die Kamera einmal nach unten oder zur Seite geneigt ist.

Geringes Packmaß ergibt sich bei vielen Modellen durch Zurückklappen der Beine. Somit verschwindet die Mittelsäule zwischen den Stativbeinen. Meistens muss man den Kugelkopf dann aber abschrauben für den Transport.

Außerdem würde ich lieber die Arbeitshöhe des Stativs etwas geringer halten und weniger Auszüge bei mehr Stabilität und geringerem Gewicht nehmen. Eine gewisse Mindesthöhe sollte ein Stativ natürlich schon haben, ansonsten wird man bei der Fotografie in Städten Schwierigkeiten haben, über Brückengeländer zu fotografieren.

Stativ mit klappbarer Mittelsäule

Wer gerne in Bodennähe fotografiert kann entweder ein Stativ ganz ohne Mittelsäule wählen, bei dem man die Beine weit ausspreizen kann, eines mit klappbarer Mittelsäule oder eines mit wechselbarer. Hierbei wird eine kleine Mittelsäule mitgeliefert, die ausgetauscht werden kann wenn man in Bodennähe fotografiert.

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Stativ aus Carbon ohne Mittelsäule erlaubt bodennahes fotografieren

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Zusätzliche Features beim Stativ

Ausdrehbare Spikes

Gerade wenn es kalt ist, hat sich die teilweise Kunststoffummantelung der Stativbeine bewährt. Hier hat auch Carbon zusätzlich die Nase vorn, das Material leitet die Temperatur deutlich weniger als Aluminium.

Ausdrehbare Spikes an den Beinenden helfen bei glattem, rutschigem Untergrund und sorgen für mehr Standfähigkeit.

Klick- oder Drehverschlüsse für den Beinauszug – für was Ihr Euch hier entscheidest, ist eher Geschmackssache. Da gibt es kein besser oder schlechter.

Ein Befestigungshaken am unteren Ende der Mittelsäule hilft mit z.B. dem Gewicht des eingehängten Fotorucksacks das Stativ zusätzlich zu stabilisieren. Gerade bei starkem Wind eine willkommene Unterstützung. Zudem ist die Fototasche aufgeräumt und immer greifbar.

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[/fusion_separator] Worauf muss ich beim Stativkopf achten?

Inzwischen hat sich der sog. Kugelkopf gegenüber Drei-Wege-Neigern durchgesetzt weil er einfacher zu handhaben und universeller im Eindatz ist. Vorsicht ist geboten bei sog. Video-Neigern falls man nicht auch Videos mit seiner Kamera drehen möchte. Für die reine Fotografie sind sie ungeeignet weil es mit ihnen nicht möglich ist, den Kopf ins Hochformat zu kippen. Man kann nur drehen und nach vorne oder zurück schwenken.

  1. Stabilität – genau wie beim Stativ selbst, muss ein Kugelkopf eine gute Stabilität aufweisen und nach dem Feststellen der Kugel idealerweise auch bei Deinem schwersten Objektiv nicht “nachsacken”. Der Stativkopf sollte in der Größe so dimensioniert sein, dass er die Kamera mit Objektiv in jeder Position stabil und ohne zu kippen trägt. Angaben des Herstellers zur Tragfähigkeit des Kopfes sollten unbedingt bei der Wahl beachtet werden.
  2. Befestigung der Kamera am Stativkopf – hier hat sich eine Schnellwechselplatte wie vorallem das ARCA-System als Standard etabliert und bewährt. Diese Kameraplatten oder auch L-Winkel mit einer genormten Schwalbenschwanz-Fräsung an der Unterseite erlauben ein schnelles Befestigen der Kamera an einem ARCA komatiblen Kugelkopf mit einer Aufnahme- und Fixierungsmöglichkeit der gefrästen Platte. Prorietäre Systeme wie z.B. von Manfrotto funktionieren auch gut aber diese Kameraplatten lassen sich nur innerhalb des Manfrotto-Systems verwenden.
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  • Der Stativkopf sollte eine Panorama-Achse aufweisen, die unabhängig von der Feststellschraube für die Kugel bedient werden kann. Diese ermöglicht ein Schwenken der Kamera nach links oder rechts. Bei manchen einfachen Kugelköpfen ist diese Schwenkoption nur möglich wenn man die Kugel komplett löst und die Kamera dreht. Nachteil hierbei: die Kamera rutscht möglicherweise aus allen 3 Ebenen obwohl man nur die horizontale Ebene ändern wollte.
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  • Die große Feststellschraube links löst nur die Kugel. Das Schwenken der Kamera erfolgt über die kleine Feststellschraube rechts

  • [/fusion_separator]Wer Panoramaaufnahmen machen möchte, sollte sich entweder eine zusätzliche 360°-Panoramaplatte mit eingebauter Nivellierlibelle und einer Klemmvorrichtung für Arca-Swiss kompatible Plattenzulegen. Denn bei den meisten Stativköpfen ist die Panorama-Achse unterhalb der Kugel. Dadurch dreht die Panorama-Achse die Kugel beim Schwenk mit und man bekommt nie wirklich waagerechte Panoramen. Eine zusätzliche Panoramplatte wird in der Halterung für die Kameraplatte eingesetzt und verfügt über eine eigene Panorama-Achse, die ich nun über der Kugel schwenken kann ohne diese mit zu bewegen.
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  • Eingesetzte Panoramplatte mit eigener Panorama-Achse

    Fazit

    Es gibt nicht das eine ideale Stativ für alle Aufnahmesituationen und Kamera-Kombinationen. Wenn man aber die genannten Kriterien beachtet und auf seinen Zweck hin überprüft, sollte man zu einem guten Begleiter für seine fotografischen Exkursionen finden.

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    NEU: Lightroom Plugin um aktives Autofokus-Messfeld anzuzeigen

    Wer mit Adobe Lightroom arbeitet kennt das Problem: Bisher war es nicht möglich, sich das bei der Aufnahme verwendete aktive Autofokusmessfeld anzeigen zu lassen. Zumindest für Canon- und Nikonkamera User gibt es jetzt Abhilfe in Form eines (noch) kostenlosen Plugins im Beta-Stadium für Lightroom 5 Win & Mac: Show Focus Points. Das Plugin funktioniert allerdings nur bei RAW-Dateien.

    Tipps aus den Lightroomkursen von AufschnaiterMan wählt im Bibliotheks-Modul ein Bild aus, geht ins Menü auf den Menüpunkt „Bibliothek >> Zusatzmoduloptionen“ und wählt das Plugin Show Focus Points aus. Anschließend öffnet sich ein eigenes Fenster mit dem Bild und einigen weiteren Informationen zur Fokussierung.

    Das Plugin gibt es hier zum Download (englische Website).

    Hilfreiche Neuerung in Photoshop CC – Auswahl von Bildbereichen im Fokus

    Fokusmaske

    Wenn man eine Maske erstellen will, wählt Photoshop automatisch die schärfsten Bildbereiche für aus. Fokusmasken sind ideal für Porträtaufnahmen und andere Bilder, die eine geringe Tiefenschärfe aufweisen. Funktioniert wirklich gut und man ist relativ schnell. Im Werkzeug-Menü gibt es reichlich Finetuning-Parameter.

    Original-Aufnahme

    Original-Aufnahme

    Mit Auswahl-Werkzeug Fokusmaske freigestellt

    Mit Auswahl-Werkzeug Fokusmaske freigestellt

    >>> Hier gehts zu einem Blog-Artikel in dem alle wichtigen Neuerungen von Photoshop CC 2014 beschrieben sind.

    Die Blende: Maximale Schärfentiefe einstellen – Hyperfokaldistanz

    Panoramen werden meistens mit durchgehender Schärfentiefe aufgenommen, damit sowohl der Vordergrund als auch weiter Entferntes scharf erscheint. Um diese durchgehende Schärfe optimal zu erfassen, helfen Skalen an Objektiven, auf denen jedoch selten vermerkt ist, wie weit sich der Schärfentiefebereich im Bild ausdehnt.

    Die Skala kann man aber nutzen, wenn man die Hyperfokaldistanz kennt. Diese Hyperfokaldistanz gibt an, wie weit sich die Schärfe ausdehnt und zwar von der halben Distanz bis unendlich. Angenommen die Hyperfokaldistanz liegt bei 1m und man stellt am Objektiv mit Hilfe der Skala auf 1m scharf, dann wird sich die Schärfentiefe im Motiv von 50cm bis unendlich ausdehnen.

    entfernungsskala_af_objektivFür alle Besitzer von neueren AF-Objektiven ohne Schärfentiefenskala (sind leider inzwischen die aller meisten) gilt: Rechnen.

    Da es zu viele Kombinationen aus Bildsensorgröße, verwendeter Blendenzahl und verwendetem Objektiv gibt, könnt ihr die Hyperfokaldistanz mit folgendem Online-Schärfentiefe-Rechner selbst ermitteln.

    Die maximale Schärfentiefe erreiche ich mit der kleinsten Blende (größten Blendenzahl). Den Entfernungsring drehe ich so, dass das Unendlich-Symbol (∞) gegenüber der kleinsten Blendenzahl der Schärfentiefeskala ist. Bei der kleinsten Blende ist die Bildschärfe schlechter als bei Blenden um 5,6 und 8. Ich stelle sie nur ein, wenn ich die große Schärfentiefe brauche.

    hyperfokaldistanz

    Abbildung: Maximale Schärfentiefe bei einem Objektiv mit Schärfentiefenskala einstellen.

    An diesem Objektiv ist die maximal mögliche Schärfentiefe eingestellt: Sie entsteht bei der kleinsten Blende (22), wenn die Markierung ∞ (Unendlich) eingestellt ist auf die gleiche Blendenzahl der Schärfentiefeskala statt auf die Entfernungseinstellungs-Markierung. Die Schärfe (nicht Schärfentiefe) wird bei kleinen Blenden (ab etwa 11) zunehmend schlechter. Bei allen (anderen) Blenden ist die Schärfentiefe maximal, wenn ∞ über der eingestellten Blendenzahl auf der Schärfentiefeskala steht.

    >>> Hier gehts zum Online-Schärfentiefe-Rechner

    Tipp zur Panoramafotografie

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    Beitrag aktualisiert 10/2017

    Die Teilnehmer der Architektursafari und der Blauen Stunde konnten ausprobieren, wie man Panorama-Aufnahmen ohne einen speziellen Panoramadapter realisieren kann. Als Ergänzung dazu gibt es heute eine hilfreiche Tabelle um die Anzahl der Einzelaufnahmen und die Schrittweite in Abhängigkeit vom verwendeten Objektiv und der Kamera-Sensorgröße zu ermitteln.

    Die benötigte Schrittweite hängt von der Brennweite des Objektivs ab. Wichtig ist auch die Bildsensorgröße der Kamera. Je größer der Aufnahmesensor, umso mehr Bildwinkel wird abgedeckt und umso kleiner wird die benötigte Schrittzahl.

    Der 3. Faktor, der die Schrittweite beeinflusst, ist der Überlappungsbereich. Die Montage-Software (sog. Stitching-Programm) braucht ausreichend Überlappung, um die nacheinander erstellten Aufnahmen erkennen zu können und sie miteinander zu verbinden.

    In der nachfolgenden Tabelle wird eine Überlappung von 30% vorausgesetzt. Ihr sucht nach dem Objektiv und könnt – je nach Kameramodell bzw. Bildsensor-Größe – die nötige Schrittweite (Rastschritt) und den zugehörigen Bildwinkel ablesen. Alle Angaben basieren auf eine Hochformatausrichtigung bei der Aufnahme.

    Überlappung 30%

    *Rastschritt-Zahl bezieht sich auf 360-Grad
    ** Winkel-Grad-Angabe gilt für einen Rastschritt

    Kamera mit Vollformatsensor Kamera mit APS-C-Sensor
    z.B. EOS 5D Mark III, EOS 1Ds, Nikon D750, D610, D810, D5 o.ä. z.B. EOS 7D, 80D, 750D, 600D, 1100D, Nikon D7200, D5600, D3400 o.ä.
    Objektiv Rastschritte* Winkel-Grad** Rastschritte Winkel-Grad
    Fischauge 4,5mm 3 120
    Fischauge 8mm 3 120 5 72
    Fischauge 10mm 4 90 7 51
    Fischauge 12mm 5 72 8 45
    Fischauge 15mm 6 60 10 36
    12mm 6 60 10 36
    14mm 7 51 12 30
    15mm 7 51 12 30
    16mm 7 51 12 30
    17mm 8 45 13 28
    18mm 8 45 13 28
    20mm 9 40 15 24
    24mm 10 36 16 23
    28mm 12 30 20 18
    30mm 12 30 20 18
    35mm 14 26 23 16
    40mm 16 23 26 14
    50mm 20 18 32 11
    55mm 21 17 34 11
    60mm 23 16 37 10
    70mm 27 13 44 8
    80mm 31 12 50 7
    85mm 33 11 53 7
    90mm 35 10 56 6
    100mm 38 9,5 61 5,9
    105mm 40 9 64 5,6
    110mm 42 8,6 68 5,3
    120mm 46 7,8 74 4,9
    130mm 49 7,3 79 4,6
    140mm 54 6,7 87 4,1
    150mm 57 6,3 92 3,9
    180mm 68 5,3 109 3,3
    200mm 76 4,7 122 3

    [/fusion_separator]Einstellung am Stativkopf

    Wer einen Stativkopf mit einer 360-Grad-Skala hat, kann die Winkel-Grad-Angabe für das jeweilige Objektiv übernehmen und an seinem Stativkopf die Schrittweite für die Einzelaufnahmen einstellen.

    Adobe Lightroom mobil für iPad und 5.4 für Mac und Win erschienen

    Adobe Lightroom mobile für iPadFotoentwicklung „to go“ mit der iOS-Version für iPad von Lightroom. Für Creative Cloud User ist die iPad-Version von Lightroom verfügbar (später auch für iPhone). Damit soll man seine Bilder der mobilen Version mit der Desktop-Version synchronisieren können und seine Lightroom-Kataloge auf dem iPad bearbeiten können. Weitere Infos gibt es hier auf der Adobe-Website.

    Zeitpunkt der „Blauen Stunde“ ermitteln

    blaue_stunde_aufschnaiterfotografie-26_1000px„Blaue Stunde“ nennt man die Zeit von Sonnenuntergang bis zum Eintritt der Dunkelheit in einem Zeitraum von 30-50 Minuten. Die tiefblaue Färbung des Himmels in Verbindung mit den Lichtern zaubert eine ganz besondere Atmosphäre und eignet sich deshalb ganz besonders für stimmungsvolle Landschafts- oder Architekturfotografie.

    Der genaue Zeitpunkt in Abhängigkeit des Ortes kann über diesen Link ermittelt werden.

    Gib den Monat und deinen Aufnahmeort ein und klicke auf „Berechnen“.

     

    Blaue-Stunde-App

    Ein gutes Hilfsmittel für unterwegs stellt die Smartphone-App „Blaue Stunde“ dar, für iPhone (kostenlos) und Android (0,99 EUR).

    Bildschirmfoto 2014-03-26 um 15.15.48 Für Android gibt es die App hier.
    Bildschirmfoto 2014-03-26 um 15.20.22Für iOS gibt es die App hier.
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