Bildstil Einstellung in der Digitalfotografie

Wer seine Digitalbilder ausschließlich im JPEG-Format fotografiert und auch keine nachträgliche Bildbearbeitung an seinem Computer durchführen möchte, ist bestrebt, seine Fotos möglichst schon in der Kamera mit den optimalen Einstellungen zu belichten.

Neben der korrekten Belichtung spielt im JPEG-Format aber auch der gewählte Bildstil eine Rolle für das Aussehen oder den „Look“ der Bilder. Da der Kamerasensor unabhängig von der eingestellten Bildqualität (RAW, RAW + JPEG, JPEG) immer im RAW-Format aufzeichnet, müssen die Bilddateien vor der Speicherung auf die Speicherkarte in das JPEG-Format konvertiert werden. Dies geschieht mit Hilfe der internen Bildbearbeitungssoftware der Kamera und wird immer begleitet von einer mehr oder weniger starken Bearbeitung des Digitalbildes.

Welche Parameter sind relevant: Bildschärfe, Kontrast, Farbsättigung, Helligkeit sind die Mindest-Parameter. Wie stark diese Parameter verändert werden hängt vom eingestellten Bildstil ab.

Die Bildstil-Einstellung findert man entweder im Kamera-Menü oder man kommt über das Quick-Menü dahin. Wie so oft macht aber jeder Hersteller sein eigenes Ding und damit unterscheidet sich die Bezeichnung ebenfalls sehr:

Nikon: Picture Control konfigurieren

über i-Taste oder Aufnahme-Menü erreichbar

Canon: Bildstil

über Q-Taste erreichbar

Fujifilm: Filmsimulation

über Q-Taste oder Fn-Taste erreichbar

Sony: Kreativmodus

über Fn-Taste erreichbar

Panasonic: Bildstil

über Kamera Menü oder Funktionstaste erreichbar

Olympus: Bildmodus

über das Kamera Menü erreichbar

Je nach Kameramodell kann man im jeweiligen Menü zwischen einigen voreingestellten Bildstil-Optionen wählen, z.b. Standard, Neutral, Landschaft, Portrait, etc.. Die häufig vorkommende Option „AUTO“ würde ich niemals wählen, denn dann überlässt man komplett der Kamera welche Parameter sie wie verändert.

Bildstil Standard

Bildstil Vivid

Bildstil Weich

Bildstil Landschaft

Bildstil Monochrom

Die voreingestellten Bildstile lassen sich jedoch noch im Detail anpassen wenn man das möchte. Hierzu navigiert man zu den Detaileinstellungen des jeweiligen Bildstils und verändert mit den Schiebereglern die Intensität der Parameter (hier am Beispiel Canon).

Tipp für RAW-Fotografen

Der Bildstil wirkt sich zwar nicht auf die eigentliche RAW-Datei aus aber sehr wohl auf die JPEG-Vorschaudatei, die uns am Kamera-Display bei der Bildwiedergabe angezeigt wird. Bei spiegellosen Systemkameras wird im Live-Vorschau-Modus auch die Auswirkung auf die JPEG-Datei simuliert. Wer also eine möglichst starke Annäherung an die spätere RAW-Datei haben möcht, sollte den Bildstil ausgewogen, flach oder neutral wählen (je nach Hersteller-Bezeichnung).

Filter in der digitalen Schwarzweiss Fotografie – wozu?

Bildstil StandardBildstil monochrom mit Rot-Filter

Bei einem meiner letzten Streetfotografie-Kursen kam wieder mal die Frage auf: Wofür benötigt man Filter in der digitalen S/W-Fotografie?

Um diese Frage zu beantworten muss ich etwas ausholen und kurz zurück gehen in die Zeit der Analog-Fotografie. Dort war und ist es üblich, einen kleinen Satz Farbfilter mit in die Kameratasche zu packen wenn ein Schwarzweissfilm in die Kamera eingelegt wurde/wird. Folgende spezielle Farbfilter für die Schwarzweiss-Fotografie stehen zur Verfügung: Orange-, Gelb-, Rot, Grün- und Blaufilter.

Mit diesen Filtern kann man die Graustufenumsetzung der Farben im Bild beeinflussen – und zwar schon bei der Aufnahme.

Was bewirken die Filter?

Einfach gesagt hellt der jeweilige Farbfilter den eigenen Farbton auf und dunkelt die Komplementärfarbe im Graustufenbild ab. Komplementärfarben sind diejenigen Farben, die sich im Farbkreis gegenüberstehen.

  • Orange-Filter >> hellt die Schwarzweiss-Umsetzung der Farbe Orange auf, Blau wird in einem dunkleren Grauton wiedergegeben
  • Gelb-Filter >> hellt die Schwarzweiss-Umsetzung der Farbe Gelb auf, Violett wird in einem dunkleren Grauton wiedergegeben
  • Rot-Filter >> hellt die Schwarzweiss-Umsetzung der Farbe Rot auf, Cyan/Blau-Türkis wird in einem dunkleren Grauton wiedergegeben
  • Grün-Filter >> hellt die Schwarzweiss-Umsetzung der Farbe Grün auf, Rot wird in einem dunkleren Grauton wiedergegeben
  • Blau-Filter >> hellt die Schwarzweiss-Umsetzung der Farbe Blau auf, Orange wird in einem dunkleren Grauton wiedergegeben

Der Gelb-Filter macht die gelbe Farbe in der Jacke heller, das Türkis-Blau wird dunkler wiedergegeben als in der mittleren Aufnahme ohne Filter.

An diesem Beispiel vom roten Fahrrad kann man sehr schön erkennen wie die Umsetzung der Farben in Graustufen durch den Rot-Filter beeinflusst wird. Der rote Rahmen wird deutlich heller, das Grün der Blätter dunkler.

Wie funktioniert das in der Digitalfotografie

Natürlich kann ich auch bei deiner Digitalkamera diese Farbfilter verwenden. Optimalerweise fotografiere ich dann im RAW-Format mit einer Weißabgleicheinstellung Tageslicht oder direktes Sonnenlicht (je nach hersteller). Da erfolgt die Konvertierung in ein Graustufenbild in einer Bildbearbeitungssoftware.

Wer diesen Aufwand nicht betreiben möchte, kann alternativ im JPEG-Modus fotografieren und über seine Bildstil-Einstellung den jeweiligen Farbfilter simulieren. Dazu wählt man den Bildstil Monochrom/Schwarzweiss und kann über die Filtereffekte-Einstellung den gewünschten Farbfilter auswählen. Die Kamerasoftware wird dann den Filtereffekt digital simulieren.

Hier am Beispiel der Bildstil/Picture Control Optionen bei Nikon-Kameras. Wie man sieht stehen bei Nikon-Kameras die Filter Gelb (Y), Ornage (O), Rot (R) und Grün (G) zur Auswahl.

Andere Kamerahersteller haben möglicherweise andere Auswahloptionen und Bezeichnungen:

Sony: Kreativmodus

Panasonic: Bildstil

Fujifilm: Filmsimulation

Olympus: Bildmodus

Oftmals ist es auch möglich, die Bilder in der Kamera im RAW-FORMAT aufzunehmen und die Bildstil-Zuweisung nachträglich im Bildbearbeitungsprogramm durchzuführen. Das ist abhängig von Eurer Kamera-/Bildbearbeitungssoftware-Kombination.

Bei Fujifilm Kameras ist es in Lightroom und Capture One möglich, bei Nikon geht es mit der Nikon-Software NX-D.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Falls Ihr Fragen habt, schickt mir eine E-Mail.

Belichtungsoptimierung in der Kamera einstellen

Bildoptimierung deaktiviertBildoptimierung deaktiviert

Gerade wenn man tagsüber bei Sonnenschein Landschaften fotografiert oder einfach nur ein paar Momentaufnahmen während der Urlaubsreise einzufangen versucht, hat man oft mit hohen Kontrasten im Motiv zu kämpfen. Dieses Problem tritt auch auf wenn man von Innenraumen nach draußen oder Richtung Fenster fotografiert oder aus dem Schatten ein vom Tageslicht beleuchtetes Motiv aufnaehmen möchte.

Ergebnis: Entweder sind die hellen Bildbereiche wie der Hiimmel zu hell oder gar weiß oder meine dunklen Bildbereiche (=Schatten) sind fast schwarz. Beide Extrembereiche korrekt belichtet zu bekommen ist unmöglich – zumindest wenn ich im JPEG-Format meine Bilder aufnehme. In diesem Fall ist der Kontrastumfang des Motivs höher als der Dynamikumfang des JPEG-Formats mit seinen 256 Tonwertstufen bzw. 8 Bit Datentiefe.

Lösung Nr. 1

Ich wechsle ins RAW-Format mit 10-14 Bit Datentiefe und deutlich höherem Dynamikumfang. Wenn ich nun die Belichtung so wähle dass meine hellsten Bildbereiche gerade Zeichnung haben, also nicht weiß sind, erhalte ich ein RAW-Bild, bei dem ich nachträglich in einem Bildbearbeitungsprogramm die jetzt natürlich zu dunklen Schattenbereiche im Bild selektiv aufhellen kann.

Wer keine Lust auf nachträgliche Bildbearbeitung hat oder wem schlichtweg die Zeit dafür fehlt, dem empfehle ich die Bildoptimierungsfunktion im JPEG-Format in der Kamera:

Lösung Nr. 2

Diese Belichtungsoptimierungs-Funktion kann je nach Hersteller im Kamera-Menü oder im Quickmenü aktiviert werden. Wirkt sich aber wie gesagt nur auf eine JPEG-Datei aus. Leider hat jeder Hersteller quasi seine eigene Bezeichnung dafür, daher eine kurze Übersicht:

Nikon: Active D-Lighting

Canon: Automatische Belichtungsoptimierung

Fujifilm: Dynamikbereich DR100/200/400

ACHTUNG:
DR200 erfordert einen ISO-Wert von mind. 400
DR400 erfordert einen ISO-Wert von mind. 800

Sony: DRO Funktion

Panasonic: i.Dynamic

Olympus: Dynamnikerweiterung

Je nach Kameramodell kann man im jeweiligen Menü die Funktion zumindest an- oder ausschalten bzw. zwischen unterschiedlichen Intensitätsstufen wählen. Wenn die Optimierung aktiviert ist wird die Aufnahme zuerst mehr oder weniger stark (bis zu einer Lichtwertstufe) unterbelichtet und nachträglich in der Kamerasoftware die zu dunklen Bildbereiche wieder aufgehellt. Schließlich wird das Ergebnis als JPEG-Datei auf die Speicherkarte transferiert.

Ohne Optimierungsfunktion

Moderate Optimierungsfunktion

Normale Optimierungsfunktion

Verstärkte Optimierungsfunktion

Extrastarke Optimierungsfunktion

Diese Aufnahmereihe wurde mit einer Nikon D5500 mit Matrix-/Mehrfeldmessung aufgenommen. Bildstil war STANDARD. Die Unterschiede fallen teilweise eher gering aus, allerdings ist schon eine deutliche Kontrastanpassung zwischen AUS und EXTRASTARK zu sehen. Diese Funktion sollte man jedoch nur bei kontrastreichen Motiven verwenden, ansonsten könnten die Bilder zu flau werden.

NEU: Mietstudio für eigene Fotoprojekte

Wenn ihr für eure Fotoshootings ein gutes und günstiges Studio sucht – es gibt was neues in München: Das Tierpark-STUDIO von Felix Schindele. Einige von Euch könnten das Studio oder Felix kennen, er arbeitet u.a. auch als Fototrainer und stellt sein Studio schon länger für Workshops zur Verfügung.

Das Studio gibt‘s jetzt auch als Mietstudio zu buchen. Ausdrücklich auch für private oder nichtkommerzielle Aufnahmen. Es gibt ein paar schöne und sehr außergewöhnliche Hintergünde, die sonst in keinem anderen Studio zu finden sind. Auch die komplette, umfangreiche Blitzanlage steht Euch kostenlos zur Verfügung. Das Studio liegt in der Nähe des Tierparks, und ist per Auto (mit eigenen Parkplätzen) oder U-Bahn sehr schnell zu erreichen.

Gerade für die kommenden kalten Monate schadet es nicht eine gute Studioadresse zu haben. Alle Infos, Bilder und Preise findet ihr auf der Studio-Website tierpark-studio.de

Fotoequipment-Rentservice GEARFLIX – 10 Euro Rabatt

Mieten statt kaufen

Wer sich auf die anstehende Urlaubsreise vorbereiten möchte und noch ein passendes Teleobjektiv für die Tiersafari oder ein Ultraweitwinkel für tolle Landschaftsaufnahmen benötigt, muss nicht unbedingt kaufen. Bei gearflix.com kann man sich Fotoequipment wochenweise mieten.

Die Auswahl ist für gängige Spiegelreflex- oder Systemkamera-Marken relativ groß und man findet vom kostengünstigen Reisezoom bis zum professionellen Telezoom sehr viel was das Herz begehrt. Aber nicht nur Objektive sondern auch Kameras und sogar Drohnen gibt es zu leihen.

Der Preis richtet sich dabei nach der Professionalität der Geräte und variiert stark – als Richtwert gilt, je länger desto günstiger. In jedem Fall wird eine einmalige Servicepauschale in Höhe von 19,- Euro fällig. Um die Sicherheit müsst ihr euch übrigens keine Sorgen machen, alle Kameras sind versichert, die Versicherung ist bereits in der Servicepauschale enthalten.

Die Bestellung erfolgt bequem online, ihr müsst zwar keine Kaution bezahlen, aber euren Personalausweis in eurem Benutzerkonto hinterlegen. Innerhalb von drei Werktagen wird das gewünschte Gerät an Euch verschickt.

Für meine Newsletter-Empfänger und Besucher meiner Homepage gibt es einen  Rabatt von 10 Euro bei der Erstbestellung auf gearflix.com mit folgendem Code: 10-RABATT-GEARFLIX

Viel Spaß damit!

Foto-Stativ Kaufberatung – Welches Stativ soll man kaufen?

[/fusion_separator]Foto-Stativ | Reisestativ | Aluminium- oder Carbonstativ | Was soll ich nur kaufen?

Diese Frage wird sich schon mancher gestellt haben und der Markt ist ja auch sehr unübersichtlich. Da ich diese Frage immer wieder auch in meinen Workshops höre, versuche ich mit diesem Beitrag ein paar Kritierien aufzuzeigen, die bei der Kaufentscheidung aus meiner Praxiserfahrung hilfreich sein können.

Ich möchte ganz bewusst keine spezielle Marke empfehlen, die Kritierien findet man bei einer Vielzahl von Modellen und Herstellern. Ihr solltet aber mit einem Preis von mind. 150-200 Euro für Stativ und Kugelkopf rechnen. Nach oben, wie bei so vielem Zubehör in der Fotografie ist natürlich noch vieles möglich. Es sollte zu Eurem Budget, Euren Motiven und Eurer Arbeitsweise passen.

Der Zweck definiert die Größe und das Gewicht

 

Stativhöhe sollte über Brückengeländer reichen

Wer seine Kamera hauptsächlich auf Reisen unterwegs einsetzt, womöglich noch mit kleinem Gepäck unterwegs ist, der wird zu einem kleineren, leichteren sog. Reisestativ greifen. Beim Material unterscheidet man zwischen Aluminium und dem etwas leichteren aber oftmals doppelt so teuren Carbon. Stabil sind beide, der Gewichtsunterschied ist nicht so riesig wie uns die Werbung glauben macht. Aber wenn es auf jede 100g ankommt, der greife ruhig zum Carbon. Oft gibt es einen Modelltyp in beiden Materialausführungen. Von Kunststoff-Stativen rate ich grundsätzlich ab, da sie einfach zu instabil sind, vorallem wenn man die Beine auszieht oder gar die Mittelsäule hochkurbelt.

Das Stativ aber besonders der Kugelkopf sollten so dimensioniert sein, dass er Eure Kamera + Objektiv(e) sicher und stabil halten kann – auch wenn die Kamera einmal nach unten oder zur Seite geneigt ist.

Geringes Packmaß ergibt sich bei vielen Modellen durch Zurückklappen der Beine. Somit verschwindet die Mittelsäule zwischen den Stativbeinen. Meistens muss man den Kugelkopf dann aber abschrauben für den Transport.

Außerdem würde ich lieber die Arbeitshöhe des Stativs etwas geringer halten und weniger Auszüge bei mehr Stabilität und geringerem Gewicht nehmen. Eine gewisse Mindesthöhe sollte ein Stativ natürlich schon haben, ansonsten wird man bei der Fotografie in Städten Schwierigkeiten haben, über Brückengeländer zu fotografieren.

Stativ mit klappbarer Mittelsäule

Wer gerne in Bodennähe fotografiert kann entweder ein Stativ ganz ohne Mittelsäule wählen, bei dem man die Beine weit ausspreizen kann, eines mit klappbarer Mittelsäule oder eines mit wechselbarer. Hierbei wird eine kleine Mittelsäule mitgeliefert, die ausgetauscht werden kann wenn man in Bodennähe fotografiert.

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Stativ aus Carbon ohne Mittelsäule erlaubt bodennahes fotografieren

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Zusätzliche Features beim Stativ

Ausdrehbare Spikes

Gerade wenn es kalt ist, hat sich die teilweise Kunststoffummantelung der Stativbeine bewährt. Hier hat auch Carbon zusätzlich die Nase vorn, das Material leitet die Temperatur deutlich weniger als Aluminium.

Ausdrehbare Spikes an den Beinenden helfen bei glattem, rutschigem Untergrund und sorgen für mehr Standfähigkeit.

Klick- oder Drehverschlüsse für den Beinauszug – für was Ihr Euch hier entscheidest, ist eher Geschmackssache. Da gibt es kein besser oder schlechter.

Ein Befestigungshaken am unteren Ende der Mittelsäule hilft mit z.B. dem Gewicht des eingehängten Fotorucksacks das Stativ zusätzlich zu stabilisieren. Gerade bei starkem Wind eine willkommene Unterstützung. Zudem ist die Fototasche aufgeräumt und immer greifbar.

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[/fusion_separator] Worauf muss ich beim Stativkopf achten?

Inzwischen hat sich der sog. Kugelkopf gegenüber Drei-Wege-Neigern durchgesetzt weil er einfacher zu handhaben und universeller im Eindatz ist. Vorsicht ist geboten bei sog. Video-Neigern falls man nicht auch Videos mit seiner Kamera drehen möchte. Für die reine Fotografie sind sie ungeeignet weil es mit ihnen nicht möglich ist, den Kopf ins Hochformat zu kippen. Man kann nur drehen und nach vorne oder zurück schwenken.

  1. Stabilität – genau wie beim Stativ selbst, muss ein Kugelkopf eine gute Stabilität aufweisen und nach dem Feststellen der Kugel idealerweise auch bei Deinem schwersten Objektiv nicht “nachsacken”. Der Stativkopf sollte in der Größe so dimensioniert sein, dass er die Kamera mit Objektiv in jeder Position stabil und ohne zu kippen trägt. Angaben des Herstellers zur Tragfähigkeit des Kopfes sollten unbedingt bei der Wahl beachtet werden.
  2. Befestigung der Kamera am Stativkopf – hier hat sich eine Schnellwechselplatte wie vorallem das ARCA-System als Standard etabliert und bewährt. Diese Kameraplatten oder auch L-Winkel mit einer genormten Schwalbenschwanz-Fräsung an der Unterseite erlauben ein schnelles Befestigen der Kamera an einem ARCA komatiblen Kugelkopf mit einer Aufnahme- und Fixierungsmöglichkeit der gefrästen Platte. Prorietäre Systeme wie z.B. von Manfrotto funktionieren auch gut aber diese Kameraplatten lassen sich nur innerhalb des Manfrotto-Systems verwenden.
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  • Der Stativkopf sollte eine Panorama-Achse aufweisen, die unabhängig von der Feststellschraube für die Kugel bedient werden kann. Diese ermöglicht ein Schwenken der Kamera nach links oder rechts. Bei manchen einfachen Kugelköpfen ist diese Schwenkoption nur möglich wenn man die Kugel komplett löst und die Kamera dreht. Nachteil hierbei: die Kamera rutscht möglicherweise aus allen 3 Ebenen obwohl man nur die horizontale Ebene ändern wollte.
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  • Die große Feststellschraube links löst nur die Kugel. Das Schwenken der Kamera erfolgt über die kleine Feststellschraube rechts

  • [/fusion_separator]Wer Panoramaaufnahmen machen möchte, sollte sich entweder eine zusätzliche 360°-Panoramaplatte mit eingebauter Nivellierlibelle und einer Klemmvorrichtung für Arca-Swiss kompatible Plattenzulegen. Denn bei den meisten Stativköpfen ist die Panorama-Achse unterhalb der Kugel. Dadurch dreht die Panorama-Achse die Kugel beim Schwenk mit und man bekommt nie wirklich waagerechte Panoramen. Eine zusätzliche Panoramplatte wird in der Halterung für die Kameraplatte eingesetzt und verfügt über eine eigene Panorama-Achse, die ich nun über der Kugel schwenken kann ohne diese mit zu bewegen.
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  • Eingesetzte Panoramplatte mit eigener Panorama-Achse

    Fazit

    Es gibt nicht das eine ideale Stativ für alle Aufnahmesituationen und Kamera-Kombinationen. Wenn man aber die genannten Kriterien beachtet und auf seinen Zweck hin überprüft, sollte man zu einem guten Begleiter für seine fotografischen Exkursionen finden.

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    Neue Termine Nikon Kameratraining in München

    [/fusion_separator]Wer möchte nicht seine Nikon-Kamera richtig gut kennen(lernen)! In diesem neuen 3-stündigen Abendkurs geht es um die Bedienung deiner Nikon-Kamera:

    • Die Funktionsweise deiner Nikon-Kamera verstehen
    • Knöpfchenkunde: wofür sind die Einstellräder, Knöpfe und Funktionstasten zuständig
    • Die wichtigsten Menüeinstellungen und das Schnellmenü „i“
    • Wie stellst du ISO-Wert, Blende, Belichtungszeit und Weißabgleich ein
    • Was versteckt sich hinter den Menüpunkten „Picture Control konfigurieren“ oder „Active D-Lighting“
    • Welche Kamera-Modi gibt es und wie setze ich sie sinnvoll ein
    • Wie funktioniert der Autofokus der Nikon-Kameras
    • Viele Tipps und Tricks aus der Praxis um mehr aus deiner Kamera zu holen

    Geeignet für User von Nikon-Kameras der 3000er-, 5000er- und 7000er-Serie sowie alle FX-Modelle. Aber auch wer noch ein älteres Modell wie z.B. D70/80/90 oder eine Nikon 1 hat ist herzlich willkommen.

    Meine nächsten Termine:

    13.12.2017
    08.02.2018
    17.05.2018
    11.07.2018

    Weiter Informationen und Buchung auf der Website von Fotosafari München.

    Neue Termine Fotokurs Fotografieren mit Filtern in München

    [/fusion_separator]Wer kennt die Bilder von „fließendem“ Wasser, langgezogenen Lichtstreifen oder dynamischer Bewegungsunschärfe nicht. Oftmals erreiche ich diese Effekte nur durch zusätzlichen Einsatz von Filtern: Polarisationsfilter, Verlaufsfilter, Graufilter, ND-Filter, UV-Filter – was bewirken diese verschiedenen Filter und wie kann ich sie sinnvoll einsetzen.
    Ein Filter vor dem Objektiv kann helfen, dem Bild eine besondere Stimmungen zu verleihen, Dynamik in die Fotos zu bringen oder bestimmte Bildbereiche zu selektiv zu akzentuieren.
    In diesem Abendkurs erhältst Du einen Überblick über verschiedene Filtertypen, lernst, wann sich der Filtereinsatz lohnt und welches zusätzliche Equipment erforderlich sein kann. Im Praxisteil bekommst Du anschließend einen ersten Einblick in die kreativen Möglichkeiten der Fotografie mit Filtern.

    Folgende Filtertypen werden vorgestellt. Es stehen auch verschiedene Filter zum Test zur Verfügung.

    • Neutraldichtefilter (ND-Filter)
    • Grauverlaufsfilter – ND-Verlaufsfilter
    • Polarisationsfilter – Polfilter
    • UV-Filter/Schutzfilter
    • Filtersysteme schrauben oder lieber stecken?
    • Zusätzliche Ausrüstung: Stativ, Filteraufbewahrung, Fernauslöser, Wasserwaage, etc.

    Mit Praxisteil Filtereinsatz: Bewegungsdynamik, Langzeitbelichtungen, Einsatz in der Landschaftsfotografie.

    Meine Termine:

    29.03.2018
    30.05.2018
    12.07.2018

    Weiter Informationen und Buchung auf der Website von Fotosafari München.

    Canon 6D Kamera-Einstellungen

    Die Canon 6D hat ein ziemlich umfangreiches Kameramenü und auch hier kann es sicher helfen, sich die einzelnen Menüpunkte genauer anzusehen. In diesem Beitrag versuche ich, die Funktion der Menüpunkte zu erläutern um Hilfe bei der Entscheidung zu geben, ob und in welcher Einstellung sie für Euch sinnvoll sein können. Das Menü bei Canon ist horizontal angeordnet und in verschiedene Hauptmenüpunkte mit Symbolen unterteilt. Im jeweiligen Untermenü kann es durchaus noch weitere Unterebenen geben die bestimmte Detaileinstellungen ermöglichen wie z.B. beim Bildstil mit den verschiedenen Schiebereglern für das Feintuning hinsichtlich Schärfe, Kontrast, Sättigung, etc..

    Ein allgemeiner Hinweis: Menü-Einstellungen, bei denen “Deaktivieren” ausgewählt wurde, sind tatsächlich bereits “Deaktiviert” – solche mit “Aktivieren” sind schon Aktiviert. Bei manchen Einstellungen habe ich eine Empfehlung gegeben, die ist natürlich nicht zwingend für jede Aufnahmesituation. Sucht die für Euch passende aus.

    Aufnahme 1

    • Bildqualität: RAW. Hier könnt ihr zusätzlich JPEG in verschiedenen Qualitätsstufen und RAW+Jpeg auswählen
    • Piep-Ton: akustischer Hinweis für den AF
    • Auslöser ohne Karte betätigen: OFF, sonst fotografiert man versehentlich ohne Speicherkarte
    • Rückschauzeit: automatische Bildwiedergabe nach einer Aufnahme.

    Aufnahme 2

    • Objektivaberrationskorrektur:
      Vignettierung: Aktivieren
      Farbfehler: Aktivieren
    • Steuerung Externes Speedlite: Standard
    • Spiegelverriegelung: OFF (ON bei Langzeitbelichtung)
. Die Spiegelvorauslösung kann man in Verbindung mit Langzeitbelichtungen nutzen. 1. Auslösen klappt den Spiegel hoch, 2. löst aus. Kombiniert man den 2-Sekunden Selbstauslöser passiert folgendes: der Spiegel klappt beim Betätigen des Auslösers hoch und nach 2 Sekunden wird tatsächlich ausgelöst.

    Aufnahme 3

    • Belichtungskorrektur/AEB
: Einstellen der +/- Belichtungskorrektur, kann man in AV, TV, P hinten über das große Rad schneller einstellen. AEB ist eine automatische Belichtungsreihe in Abständen von bis zu 3 Blendenstufen bei 3 Bildern. Benötigt man u.a. für HDR-Bilder
    • ISO-Empfindlichkeits Einstellungen:
      ISO-Empfindlichkeit: kann man schneller mit der ISO-Taste an der Kamera eingestellen.
      ISO-Bereich: 100-51200 (Standard)
      Auto-ISO-Bereich: 100-6.400 >> Hier würde ich nicht bis 51200 gehen um Bildrauschen zu reduzieren. 
In dem ausgewählten Bereich bewegt sich die ISO-Automatik falls sie aktiviert wird.
      Minimale Verschlusszeit: Auto
 Bedeutet, bei eingeschalteter ISO-Automatik orientiert sich die Kamera an der Brennweite des verwendeten Objektivs bei der Ermittlung der längsten zulässigen Verschlusszeit, ab der sie im AV- oder P-Modus die Verschlusszeit nicht mehr verlängert, stattdessen wird die ISO-Zahl erhöht.
    • Automatische Belichtungsoptimierung: OFF bei RAW, ON bei JPEG. 
Die Kamera reduziert den Bildkontrast durch nachträgliches Aufhellen von Schatten und Abdunkeln der ganz hellen Bildbereiche.
    • Weißabgleich: einfacher direkt an der Kamera einstellbar.
      Custom WB: 
Hiermit kann man ein Referenz- oder Musterbild für den Weißabgleich erstellen.
      Mit der WB-Korrektur-Einstellung kann man den Weißabgleich global anpassen, z.B. um ihn generell immer etwas wärmer oder kühler einzustellen – macht nur bei JPEG Sinn. Wenn man in RAW fotografiert passt man den WB später in der Bildbearbeitung an.
    • Farbraum: sRGB
. Auch nur wichtig, wenn man in JPG fotografiert, bei RAW wird der Farbraum erst beim Export aus dem Bildbearbeitungsprogramm festgelegt.

    Aufnahme 4

    • Bildstil: Nur für JPG relevant. Stellt das nach Eurem persönlichen Gusto ein. Für RAW-Fotografen ist Neutral sinnvoll, da das Display-Bild in dieser Einstellung einem RAW-Bild am nächsten kommt.
    • Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung: ON
. Diese Form der Rauschreduzierung nimmt noch ein “Schwarzbild” nach der eigentlichen Aufnahme auf, um so ggf. fehlerhafte Pixel und Farbrauschen heraus zu rechnen. Aber Achtung: Die Zeit, die die Kamera benötigt um zu einem fertigen Bild zu kommen, verdoppelt sich dadurch um die eingestellte Belichtungszeit.
    • High ISO Rauschreduzierung: OFF bei RAW, ON bei JPEG
    • Tonwert Priorität: OFF
 Eine Alternative zur “Automatischen Belichtungsoptimierung” (s.o.) – soll überbelichteten Lichtern durch Unterbelichtung entgegenwirken.
    • Staublöschungsdaten: 
hiermit kann man ein Referenzbild der Staubpartikel auf dem Sensor aufnehmen und diese dann mit einer speziellen Software heraus rechnen lassen.
    • Mehrfachbelichtungen: OFF. Die Kamera „schreibt“ mehrere Auslösungen in ein Digitalbild. Früher zu analogen Zeiten wurde der Film nicht weiter transportiert um diesen Effekt zu erzielen. Also nur einschalten wenn man diesen Effekt wünscht.
    • HDR-Modus: OFF. Beim Kamera internen HDR-Modus erstellt die Kamera mehrere Aufnahmen eines Motivs mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen. Normalerweise eine Aufnahme korrekt belichtet, eine über- und eine unterbelichtet. Daraus errechnet sie dann ein fertiges HDR-Bild im JPEG-Format.

    Liveview 1 (im Foto-Modus)

    • Livebild-Aufnahme: Aktiv
. Falls man hier “unterdrückt” einstellt, lässt sich die Kamera nicht mehr per Knopfdruck in den Liveview-Modus versetzen.
    • AF-Methode: Flexizone AF
    • Gitteranzeige: 6×4
. Es gibt auch noch andere Propotionen. Fkt. erlaubt unterschiedliche Gitter über das LiveView-Bild zu legen.
    • Seitenverhältnis: 3:2. 
Hiermit kann man für den Liveview-Modus unterschiedliche Seitenverhältnisse einstellen – 3:2 entspricht dem tatsächlichen Sensorformat, ich verliere also keine Pixel. Im Videomodus schaltet die Kamera automatisch auf 16:9 um. Alternativen für den Fotomodus sind 1:1, 4:3, 16:9.
    • Belichtungssimulation: Aktiv
. Man bekommt in der Liveview eine Simulation der Helligkeit des aufzunehmenden Bildes angezeigt. Helligkeitsänderungen durch anpassen von Blende, Belichtungszeit, Belichtungskorrektur und/oder ISO sieht man direkt in der Liveview.

    Liveview 2 (im Foto-Modus)

    • Leise LV-Aufnahme: Modus 1
. Hier wird der erste Verschluss elektronisch gesteuert, man hört daher auch nur den zweiten Verschluss, wenn die Belichtung beendet ist. Ein Umklappen des Spiegels erfolgt bei der 6D beim Auslösen im Liveview nicht. Bei Modus 1 sind auch Serienaufnahmen möglich. Bei Modus 2 schließt der Verschluss wenn man den Auslöser betätigt und öffnet wieder wenn man ihn loslässt.
    • Messtimer: 16 Sek, Standard

    Video 1 (im Video-Modus)

    • AF-Methode: Flexizone
    • Leise LV.-Aufnahme: Modus 1
    • Messtimer: 16 Sek.

    Video 2 (im Video-Modus)

    • Gitteranzeige: 6×4
    • Movie-Aufnahme-Größe
: Hier stellt man die Auflösung, Bildwiederholrate und Qualität der aufgenommenen Videos ein. ALL-I produziert größere Dateien in hoher Qualität, IPB kleinere Dateien in geringerer Qualität.
    • Tonaufnahme: Manuell / Automatisch.
 Man sollte die Aussteuerung des Tonsignals manuell vornehmen.
    • Aufnahmepegel
: bei manueller Aussteuerung
    • Windfilter/Dämpfung: 
Filtert bestimmte Frequenzen aus.
    • Timecode
: nur für Profis mit mehreren Kameras wichtig.
    • Video-Schnappschuss: Deaktivieren 
Das ist echt ein Gimmick.

    Wiedergabe 1

    Bilder schützen, rotieren, löschen, drucken, Fotobücher vorbereiten, RAW-Bildbearbeitung – das sollte eigentlich alles besser in der Bildbearbeitung am Rechnererfolgen.

    Wiedergabe 2

    Gilt auch für Größe ändern, Bewertung und Diaschau in diesem Menü.
    Hier findet sich allerdings ganz am Ende noch eine Einstellung, die ganz sinnvoll ist:

    • Bildsprung mit oberem Rad: 10
. Damit kann man einstellen, in welchen Schritten im Wiedergabemodus beim drehen des oberen Rades die Bilder durchgeschaltet werden sollen.

    Wiedergabe 3

    • Überbelichtungswarnung: Aktiviert. Überbereichende Bereiche blinken bei der Wiedergabe – sinnvoll gerade für Einsteiger
    • AF-Feldanzeige: Option, um bei der Wiedergabe das verwendete AF-Feld anzuzeigen.
    • Histogramm: RGB
 oder das reine Helligkeits-Histogramm.
    • Movie-Wiedergabe-Zähler: Hier könnt ihr einstellen, ob ihr bei Videos einen Timecode oder die Aufnahmezeit sehen wollt.
    • Vergrößerung: Tats. Größe
. Hilfreiche Fkt., ermöglicht sie doch, bei der Wiedergabe durch Klick auf die “Lupen-Taste” auf 1:1 genau an die Stelle zu zoomen, wo der Fokuspunkt lag
    • Steuerung über HDMI: Dektivieren
. Damit könnt ihr z.B. die Kamera über die Fernbedienung eines Fernsehers steuern, wenn sie per HDMI angeschlossen ist.

    Einstellungen 1

    • Ordner wählen. 
Den Namen des Ordners einstellen, der auf der Speicherkarte für die Bilder angelegt wird.
    • Datei-Nummer: Reihenaufn
. Heißt die Nummerierung der Dateien wird fortgesetzt, wenn die Karte gewechselt wird.
    • Automatisch Drehen: Ein/Computer
. Hiermit stelle ich ein, dass die Kamera zwar die Orientierung (Hoch-/Querformat) in die Exif-Daten der Bilder schriebt, und diese so automatisch am Computer gedreht werden, auf der Kamera jedoch werden die Hochkant-Bilder nicht gedreht.
    • Karte formatieren
: Löscht die Daten auf der Speicherkarte durch neu formatiern.

    Einstellungen 2

    • Auto Abschalten. aus: 1 Minute
. Nach welcher Zeit schaltet sich die Kamera automatisch aus.
    • LCD-Helligkeit: Standard
    • LCD Aus/Ein: Bleibt an
. Hier geht es nicht etwa um das obere “LC”-Display auf der Kamera, oder gar das Menü – diese Einstellung bezieht sich nur auf die “Info”-Anzeige mit den Kamera-Einstellungen und ob sie an bleibt, während man den Auslöser betätigt.
    • Datum/Zeit/Zone: Die Datumseinstellung.
    • Sprache: klar
    • GPS: 
Standard-Einstellungen.

    Einstellungen 3

    • Videosystem: PAL
 oder, wenn ihr mit 30/60 fps filmen wollt, dann NTSC.
    • Erläuterungen: Deaktivieren. 
Blendet Hilfetexte im “Q”-Menü ein.
    • INFO-Taste Anzeigeoptionen: 
legt fest, welche Anzeigen zu sehen sind, jedes Mal, wenn man die Info-Taste drückt.
      ◦    Zeigt Kameraeinstellungen (An)
      ◦    Elektronische Wasserwaage (An)
      ◦    Zeigt Aufnahmefunktionen (Aus)
    • WLAN: “Wlan Aktivieren” heißt, dass es aktiv ist. “Wlan deaktivieren” bedeutet, es ist inaktiv.

    Einstellungen 4

    • Sensorreinigung
: Die automatische Reinigung beim An/Ausschalten der Kamera eingeschaltet lassen.
    • Info Akkuladung
: Zeigt Infos zum Zusatand des Akkus an
    • Anzeige Zertifizierungs-Logo: 
unwichtig
    • Individueller Aufnahmemodus C1, C2: Damit kann man die Aufnahmemodi C1 und C2 programmieren, sinnvol für immer wieder kehrende Aufnahmesituationen.
    • Alle Kamera-Einstellungen löschen
: Nur im Notfall falls alle Stricke reissen.
    • Copyright-Informationen
: Hier kann man z.B. seinen Namen und E-Mail-Adresse hinterlegen, diese werden als Metadaten in jedes Bild geschrieben.
    • Firmware
Infos: was soll man sagen…

    Custom Funktionen

    In diesem etwas unscheinbaren Menü befinden sich einige ziemlich interessante und auch wichtige Funktionen. In den nun folgenden Menüs funktioniert die Navigation anders: Die Untermenü-Seiten sind nun noch einmal von links nach rechts angeordnet, eine Zahl oben rechts sowie ein Indikator unten zeigen an, auf welcher Seite man sich gerade befindet. Eine vom User abgeänderte Einstellung wird unten in blau angezeigt, während die Standard-Einstellungen weiß bleiben.

    • C.Fn I: Belichtung
      1.    Einstellstufen: 1/3-Stufe. 
Hier kann man wählen, ob die Aufnahmeparameter Belichtungszeit/Blende in 1/3-Blendenstufen oder 1/2-Blendenstufen geändert werden.
      2.    ISO-Einstellstufen: 1/3-stufig
. Bei ISO kann man zwischen ganzen Stufen oder 1/3 Stufen wählen.
      3.    Automatisches Bracketingende: Ein. 
Beendet eine eingestellte Belichtungsreihe (Bracketing) beim Ausschalten der Kamera.
      4.    Bracketing-Sequenz: 0, -, +
. Stellt die Reihenfolge der Belichtungen bei der Aufnahmesequenz mit der Bracketing-Funktion ein. Ich verwende Standard – so ist das “normal” belichtete Bild das erste in der Sequenz, danach kommt das unterbelichtete und dann das überbelichtete.
      5.    Anzahl Belichtungsreihenaufnahmen: 
 3 Aufnahmen sind meistens ausreichend. Man kann aber auch 5 oder 7 Bilder für eine Belichtungsreihe einstellen.
      6.    Safety Shift
: Hierbei würde die Kamera z.B. im A-Modus beim Erreichen der kürzesten Verschlusszeit von 1/4000 Sekunde die Blende automatisch schließen, obwohl der Fotograf sie vorher manuell eingestellt hat. Besser selbst darauf achten denn man bekommt es erst einmal nicht mit.
    • C.Fn II: Autofokus
      Einstellungen für das Verhalten des kontinuierlichen AF. Kann man auf Standard belassen.
      1.    AI Servo Reaktion: Standard
      2.    Nachführ Beschleunigung/Verzögerung: Standard
      3.    AI Servo Priorität 1. Bild: Standard
      4.    AI Servo Priorität 2. Bild: Standard
      5.    AF-Hilfslicht Aussendung: Standard
. Achtung: hierbei handelt es sich nur um ein “AF-Hilfslicht”, in Verbindung mit einem Canon-Blitz, der ein entsprechendes Hilfslicht aussendet. Die Einstellung ist also nur interessant, wenn ihr mit einem Canon-Blitz arbeitet.
      6.    Schärfensuche wenn AF unmöglich: Schärfensuche fortfahren
      7.    AF-Messfeld Ausrichtung: Verschiedene AF-Messfelder wählen. 
Die Kamera merkt sich die Positionen des AF-Messfeldes im Hoch- und im Querformat.
      8.    Eingeblendete Anzeige: Ein
      9.    AF Feinabstimmung: Deaktivieren
    • C.Fn III: Operation/Weiteres
      1.    Drehung Wählrad bei Tv/Av: Normal
      2.    Mattscheibe: Eg-A II (Standard)
      3.    Multifunktionssperre: Schnellwahlrad (Standard)
      4.    Multifunktionssperre: Multicontroller. 
Hiermit legt man fest, welches Bedienelement mit dem “LOCK”-Schieber hinten auf der Kamera gesperrt werden kann. Das hintere Rad, das standardmäßig eingestellt ist, verdreht sich nicht so leicht, als dass man es sperren müsste.
      5.    Warnungen im Sucher: 
Hier kann man einstellen, welche Warnungen im Sucher angezeigt werden sollen.
      6.    Custom-Steuerung: Dient der Konfiguration der Kameratasten.
      ◦    Auslöser halb gedrückt: Messung und AF Start
      ◦    AF-ON-Taste: AF-Stopp. 
Damit kann ich über die AF-ON Taste den Autofokus “festhalten”
      ◦    AE-Lock-Taste: AE-Speicherung/FE-Speicherung
. Die “Sternchen”-Taste speichert Belichtung und Blitzbelichtung (FE=Flash-Exposure) falls geblitzt werden soll.
      ◦    Schärfentiefe-Prüfung: Schärfentiefe-Kontrolle
      ◦    Objektiv AF-Stopptaste: AF-Stopp. Nur bei einigen wenigen Objektiven verfügbar.
      ◦    Einstelltaste: ISO einstellen.
 So kann man per gedrückter Set-Taste und drehen am Schulterrad den ISO Wert ganz schnell verändern.
      ◦    Hauptwahlrad: Verschlusszeiteinstellung M-Modus. Im M-Modus verstellt man mit dem oberen Rad die Zeit
      ◦    Schnellwahlrad: Blendeneinstellung M-Modus
. Mit dem hinteren Rad die Blende
      ◦    Multi-Controller: Direktauswahl AF-Feld
. Hiermit könnt ihr den hinteren Multi-Controller so einstellen, dass ihr damit das AF-Messfeld verschieben könnt.

    NEU: Fotokurs Fotografieren mit Filtern in München

    [/fusion_separator]Wer kennt die Bilder von „fließendem“ Wasser, langgezogenen Lichtstreifen oder dynamischer Bewegungsunschärfe nicht. Oftmals erreiche ich diese Effekte nur durch zusätzlichen Einsatz von Filtern: Polarisationsfilter, Verlaufsfilter, Graufilter, ND-Filter, UV-Filter – was bewirken diese verschiedenen Filter und wie kann ich sie sinnvoll einsetzen.
    Ein Filter vor dem Objektiv kann helfen, dem Bild eine besondere Stimmungen zu verleihen, Dynamik in die Fotos zu bringen oder bestimmte Bildbereiche zu selektiv zu akzentuieren.
    In diesem Abendkurs erhältst Du einen Überblick über verschiedene Filtertypen, lernst, wann sich der Filtereinsatz lohnt und welches zusätzliche Equipment erforderlich sein kann. Im Praxisteil bekommst Du anschließend einen ersten Einblick in die kreativen Möglichkeiten der Fotografie mit Filtern.

    Folgende Filtertypen werden vorgestellt. Es stehen auch verschiedene Filter zum Test zur Verfügung.

    • Neutraldichtefilter (ND-Filter)
    • Grauverlaufsfilter – ND-Verlaufsfilter
    • Polarisationsfilter – Polfilter
    • UV-Filter/Schutzfilter
    • Filtersysteme schrauben oder lieber stecken?
    • Zusätzliche Ausrüstung: Stativ, Filteraufbewahrung, Fernauslöser, Wasserwaage, etc.

    Mit Praxisteil Filtereinsatz: Bewegungsdynamik, Langzeitbelichtungen, Einsatz in der Landschaftsfotografie.

    Meine Termine:

    27.07.2017
    21.09.2017
    10.11.2017

    Weiter Informationen und Buchung auf der Website von Fotosafari München.

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