Meine Grundeinstellungen Sony a6300

sony a6300 menüeinstellungen

Die einzig richtigen Grundeinstellungen im Kamera-Menü gibt es nicht aber ich habe meine wichtigsten Einstellungen im Kamera-Menü auf der Basis meiner häufigsten Aufnahmesituationen für einige aktuelle Kameras zusammen gestellt.

Passend zum neuen Fotokurs „Sony Kameratraining“ geht es in diesem Beitrag um die Menüeinstellungen der Sony a6300. Diese Einstellungen lassen sich natürlich auch auf die Vorgängermodelle a6000 / a6100 und Nachfolger a6400 / a6500 übertragen, sofern diese darüber verfügen. Ich hoffe, damit dem einen oder anderen bei der Einstellung seiner Kamera behilflich sein zu können.

Menü Kamera- einstlg. 1

  • Bildgröße: L 24 MP (volle Sensorauflösung)
  • Qualität: RAW oder RAW+JPEG (für alle, die ihre Bilder bearbeiten). Wer nur JPEG einstellt sollte Extrafein wählen
Menü Sony a6300

Menü Kamera- einstlg. 3

  • Blitzmodus: Aufhellblitz (Standardeinstellung)
  • Blitzkompens.: hier kann man eine Leistungskorrektur des eingebauten Blitzes vornehmen ähnlich der Bel.-Korr.. = ist unkorrgiert, verschiebe ich die Skala in Richtung +, wird die Leistung des Blitzes erhöht, in Richtung – sinkt die Leistung. Abstufung in 1/3-Lichtwertschritten.
  • Fokusmodus: Wahl zwischen AF-S/AF-C/MF
  • Fokusfeld: ich empfehle Mitte oderFlexible Spot

Menü Kamera- einstlg. 4

  • AF Speed und AF-Verfolg.empf. gilt nur für Video
  • Belicht.stufe: 1/3 EV (Lichtwertschritte)
  • ISO AUTO Min. VS: 1/60s. Die ISO-Empfindlichkeit in der ISO-Automatik beginnt sich bei der eingestellten Verschlusszeit zu ändern. Heißt: Falls die Kamera in der Zeitautomatik eine längere Verschlusszeit als 1/60s verwenden würde, müsste sich ab diesem Moment eine höhere ISO-Einstellung als die momentan verwendete ergeben. Waren vorher z.B. 100 ISO eingestellt, darf die Kamera höher gehen ab diesem Zeitpunkt.

Menü Kamera- einstlg. 5

  • Messmodus: Standard ist bei mir die Multimessung. Nur bei hohen Kontrasten wie z.B. in einer Gegenlichtaufnahme, verwende ich die Spotmessung.
  • Weißabgleich: Auto
  • DRO/Auto HDR: Dieser menüpunkt vereint zwei Einstellmöglichkeiten zur Steuerung des Kontrastumfanges:
    1. DRO (Dynamikbereichoptimierung) dient zur Kontrastminderung in einer Aufnahme. Hier können Werte zw. 1 LW-Stufe und 5 LW-Stufen je nach Kontratumfang des Motivs eingestellt werden. Es gibt auch die Option Auto. Wie diese Funktion wirkt, könnt ihr in meinem Newsbeitrag zur Bildoptimierung nachlesen.
    2. Auto HDR (High Dynamic Range) dient zur Kontrastoptimierung in 3 Teilaufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungskorrektur-Einstellungen, die von der Kamerasoftware zu einem JPG-Bild verrechnet werden. Die Schrittweite der Belichtungsunterschiede kann zw. 1 LW-Stufe und 6 LW-Stufen eingestellt werden. Auch hier gibt es eine Auto-Einstellung. Dieses Werkzeug steht nicht zur Vefügung wenn ihr im RAW-Modus fotografiert.
  • Kreativmodus: In diesem Untermenü wird der Bildstil für die JPG-Datei festgelegt. Ich verwende meistens Neutral, da dies dem späteren Aussehen der RAW-Datei am nächsten kommt. Somit gibt es keine große Überraschung in Lightroom beim Öffnen der Datei. Auch hierzu gibt es einen Extrabeitrag im Newsbereich: Bildstil Einstellung in der Digitalfotografie
  • Im Kreativmodus-Menü kann man auch Schwarz/Weiß einstellen. Heißt die Kamera nimmt dann JPG-Bilder in schwarzweiss auf. Auch zu diesem Thema gibt es einen ausführlichen Beitrag in meinem Newsbereich: Filter in der digitalen Schwarzweiss-Fotografie
    Übrigens: Wer die Einstellungen am Bildschirm sofort sehen möchte, wählt >> MENU (Benutzer- einstlg.) → [Anzeige Live-View] → gewünschte Einstellung.
  • Bildeffekt: Nachträgliche Bearbeitungsfilter in der Kamera. Verwende ich nie.
  • Fotoprofil: Aus

Menü Kamera- einstlg. 6

  • Fokusvergröß: temporäres Hineinzoomen um genauer fokussieren zu können (AF und MF)
  • Langzeit-RM: Rauschminderung bei Langzeitbelichtung während der Aufnahme. Macht Sinn wenn man lange Bel.-Zeiten hat, denn dann rauscht der Sensor selbst bei niedrigster ISO-Einstellung
  • Hohe ISO-RM: Nachträgliche Rauschreduzierung bei hohen ISO-Werten durch die Kamera. Funktioniert nicht im RAW-Modus. Habe ich immer auf Aus.
  • Mittel-AF-Verriegel.: Aus
  • Lächel-/Ges.-Erk.: Aus, außer ich fotografiere Menschen mit Gesichtern

Menü Kamera- einstlg. 8

  • SteadyShot: Ein wenn aus der Hand fotografiert wird. Das ist der Bildstabilisator.
  • Farbraum: sRGB

Menü Benutzer- einstlg. 1

  • Zebra: Mit dieser Einstellung blendet deine Sony Alpha ein Zebra-Muster ein, sobald du Bereiche auf dem Foto hast, die überbelichtet sind. Mit der Einstellung 100+ sind das dann Bereiche, die so hell sind, dass du diese auch im RAW-Modus nicht mehr retten kannst.Zur Sicherheit überprüfe auch das Histogramm. Du kannst es mit Drücken der „Disp“-Taste einschalten. Es zeigt dir die Helligkeitsverteilung in deinem Foto, wobei rechts reines Weiss (Tonwert 255) ist und links Schwarz (Tonwert 0). Nur wenn du direkt die Sonnenstrahlen oder z.B. Lichtreflexe in deinem Foto hast, sollte dein Histogramm Anteile am rechten Rand haben. Denn das sind diese überbelichteten Bereiche, die sich nicht mehr retten lassen. In allen anderen Fällen solltest du jetzt deine Belichtung korrigieren. Im Zweifel lieber etwas zu dunkel belichten und nachträglich aufhellen, auch wenn die dunklen Elemente im Bild dann anfangen können, zu rauschen.
  • MF-Unterstützung: Ein
  • AF bei Fokusvergr: Ein
  • Gitterlinie: 3×3 Raster

Menü Benutzer- einstlg. 2

  • Taste DISP:Grafikanzeige:
    Zeigt Basisinformationen zur Aufnahme an. Verschlusszeit und Blendenwert werden grafisch dargestellt.Alle Infos anz.:
    Zeigt Aufnahmeinformationen an.Daten n. anz.:
    Zeigt keine Aufnahmeinformationen an.Histogramm:
    Zeigt die Leuchtdichteverteilung grafisch an.Neigung:
    Zeigt an, ob das Produkt sowohl in der Links-Rechts- als auch in der Vorn-Hinten-Richtung waagerecht ist. Wenn das Produkt in beiden Richtungen waagerecht ist, wird die Anzeige grün.Für Sucher:
    Zeigt Informationen an, die für Aufnahme mit dem Sucher relevant sind.
  • Kantenanheb.stufe: Hier stellt man ein, wie intensiv die fokussierten Kanten beim Fokus-Pieking (MF) dargestellt werden.
  • Kantenanheb.farbe: Auswahl der Farbe. Ich nehme meistens Rot.

Menü Benutzer- einstlg. 3

  • Belich.einst.-Anleit.: Ein
  • Anzeige Live View: Alle Einstellung. Ein
  • Vor-AF: Aus
  • Zoomeinstellung: Nur optischer Zoom

Menü Benutzer- einstlg. 4

  • Eye-Start AF: Aus
  • Sucher-Bildfreq.: 50fps
  • Auslösen ohne Karte: deaktivieren

Menü Benutzer- einstlg. 5

  • PriorEinstlg bei AF-S: AF
  • PriorEinstlg bei AF-C: AF
  • AF b. Auslösung: Ein
  • AEL mit Auslöser: Aus
  • Geräuschlose Auf.: Aus
  • Elekt. 1.Verschl.vorh.: Aus

Menü Benutzer- einstlg. 6

  • Bel.korr einst.: Nur Umlicht (bei dieser Einstellung wird bei Verwendung des Blitzes und gleichzeitiger Belichtungskorrektur NUR das Umgebungslicht korrigiert, nicht die Blitzleistung auch noch dazu)

Menü Benutzer- einstlg. 7

  • Regler/Rad-Konfig.: VZ > F-Nr. (wird nur im Aufnamhemodus M aktiviert. Legt fest, dass mit dem hinteren Drehrad die Bel.-Zeit eingestellt werden kann, mit dem oberen Einstellrad der Blendenwert)

Bildstil Einstellung in der Digitalfotografie

Wer seine Digitalbilder ausschließlich im JPEG-Format fotografiert und auch keine nachträgliche Bildbearbeitung an seinem Computer durchführen möchte, ist bestrebt, seine Fotos möglichst schon in der Kamera mit den optimalen Einstellungen zu belichten.

Neben der korrekten Belichtung spielt im JPEG-Format aber auch der gewählte Bildstil eine Rolle für das Aussehen oder den „Look“ der Bilder. Da der Kamerasensor unabhängig von der eingestellten Bildqualität (RAW, RAW + JPEG, JPEG) immer im RAW-Format aufzeichnet, müssen die Bilddateien vor der Speicherung auf die Speicherkarte in das JPEG-Format konvertiert werden. Dies geschieht mit Hilfe der internen Bildbearbeitungssoftware der Kamera und wird immer begleitet von einer mehr oder weniger starken Bearbeitung des Digitalbildes.

Welche Parameter sind relevant: Bildschärfe, Kontrast, Farbsättigung, Helligkeit sind die Mindest-Parameter. Wie stark diese Parameter verändert werden hängt vom eingestellten Bildstil ab.

Die Bildstil-Einstellung findert man entweder im Kamera-Menü oder man kommt über das Quick-Menü dahin. Wie so oft macht aber jeder Hersteller sein eigenes Ding und damit unterscheidet sich die Bezeichnung ebenfalls sehr:

Nikon: Picture Control konfigurieren

über i-Taste oder Aufnahme-Menü erreichbar

Canon: Bildstil

über Q-Taste erreichbar

Fujifilm: Filmsimulation

über Q-Taste oder Fn-Taste erreichbar

Sony: Kreativmodus

über Fn-Taste erreichbar

Panasonic: Bildstil

über Kamera Menü oder Funktionstaste erreichbar

Olympus: Bildmodus

über das Kamera Menü erreichbar

Je nach Kameramodell kann man im jeweiligen Menü zwischen einigen voreingestellten Bildstil-Optionen wählen, z.b. Standard, Neutral, Landschaft, Portrait, etc.. Die häufig vorkommende Option „AUTO“ würde ich niemals wählen, denn dann überlässt man komplett der Kamera welche Parameter sie wie verändert.

Bildstil Standard

Bildstil Vivid

Bildstil Weich

Bildstil Landschaft

Bildstil Monochrom

Die voreingestellten Bildstile lassen sich jedoch noch im Detail anpassen wenn man das möchte. Hierzu navigiert man zu den Detaileinstellungen des jeweiligen Bildstils und verändert mit den Schiebereglern die Intensität der Parameter (hier am Beispiel Canon).

Tipp für RAW-Fotografen

Der Bildstil wirkt sich zwar nicht auf die eigentliche RAW-Datei aus aber sehr wohl auf die JPEG-Vorschaudatei, die uns am Kamera-Display bei der Bildwiedergabe angezeigt wird. Bei spiegellosen Systemkameras wird im Live-Vorschau-Modus auch die Auswirkung auf die JPEG-Datei simuliert. Wer also eine möglichst starke Annäherung an die spätere RAW-Datei haben möcht, sollte den Bildstil ausgewogen, flach oder neutral wählen (je nach Hersteller-Bezeichnung).

Filter in der digitalen Schwarzweiss Fotografie – wozu?

Bildstil StandardBildstil monochrom mit Rot-Filter

Bei einem meiner letzten Streetfotografie-Kursen kam wieder mal die Frage auf: Wofür benötigt man Filter in der digitalen S/W-Fotografie?

Um diese Frage zu beantworten muss ich etwas ausholen und kurz zurück gehen in die Zeit der Analog-Fotografie. Dort war und ist es üblich, einen kleinen Satz Farbfilter mit in die Kameratasche zu packen wenn ein Schwarzweissfilm in die Kamera eingelegt wurde/wird. Folgende spezielle Farbfilter für die Schwarzweiss-Fotografie stehen zur Verfügung: Orange-, Gelb-, Rot, Grün- und Blaufilter.

Mit diesen Filtern kann man die Graustufenumsetzung der Farben im Bild beeinflussen – und zwar schon bei der Aufnahme.

Was bewirken die Filter?

Einfach gesagt hellt der jeweilige Farbfilter den eigenen Farbton auf und dunkelt die Komplementärfarbe im Graustufenbild ab. Komplementärfarben sind diejenigen Farben, die sich im Farbkreis gegenüberstehen.

  • Orange-Filter >> hellt die Schwarzweiss-Umsetzung der Farbe Orange auf, Blau wird in einem dunkleren Grauton wiedergegeben
  • Gelb-Filter >> hellt die Schwarzweiss-Umsetzung der Farbe Gelb auf, Violett wird in einem dunkleren Grauton wiedergegeben
  • Rot-Filter >> hellt die Schwarzweiss-Umsetzung der Farbe Rot auf, Cyan/Blau-Türkis wird in einem dunkleren Grauton wiedergegeben
  • Grün-Filter >> hellt die Schwarzweiss-Umsetzung der Farbe Grün auf, Rot wird in einem dunkleren Grauton wiedergegeben
  • Blau-Filter >> hellt die Schwarzweiss-Umsetzung der Farbe Blau auf, Orange wird in einem dunkleren Grauton wiedergegeben

Der Gelb-Filter macht die gelbe Farbe in der Jacke heller, das Türkis-Blau wird dunkler wiedergegeben als in der mittleren Aufnahme ohne Filter.

An diesem Beispiel vom roten Fahrrad kann man sehr schön erkennen wie die Umsetzung der Farben in Graustufen durch den Rot-Filter beeinflusst wird. Der rote Rahmen wird deutlich heller, das Grün der Blätter dunkler.

Wie funktioniert das in der Digitalfotografie

Natürlich kann ich auch bei deiner Digitalkamera diese Farbfilter verwenden. Optimalerweise fotografiere ich dann im RAW-Format mit einer Weißabgleicheinstellung Tageslicht oder direktes Sonnenlicht (je nach hersteller). Da erfolgt die Konvertierung in ein Graustufenbild in einer Bildbearbeitungssoftware.

Wer diesen Aufwand nicht betreiben möchte, kann alternativ im JPEG-Modus fotografieren und über seine Bildstil-Einstellung den jeweiligen Farbfilter simulieren. Dazu wählt man den Bildstil Monochrom/Schwarzweiss und kann über die Filtereffekte-Einstellung den gewünschten Farbfilter auswählen. Die Kamerasoftware wird dann den Filtereffekt digital simulieren.

Hier am Beispiel der Bildstil/Picture Control Optionen bei Nikon-Kameras. Wie man sieht stehen bei Nikon-Kameras die Filter Gelb (Y), Ornage (O), Rot (R) und Grün (G) zur Auswahl.

Andere Kamerahersteller haben möglicherweise andere Auswahloptionen und Bezeichnungen:

Sony: Kreativmodus

Panasonic: Bildstil

Fujifilm: Filmsimulation

Olympus: Bildmodus

Oftmals ist es auch möglich, die Bilder in der Kamera im RAW-FORMAT aufzunehmen und die Bildstil-Zuweisung nachträglich im Bildbearbeitungsprogramm durchzuführen. Das ist abhängig von Eurer Kamera-/Bildbearbeitungssoftware-Kombination.

Bei Fujifilm Kameras ist es in Lightroom und Capture One möglich, bei Nikon geht es mit der Nikon-Software NX-D.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Falls Ihr Fragen habt, schickt mir eine E-Mail.

Belichtungsoptimierung in der Kamera einstellen

Bildoptimierung deaktiviertBildoptimierung deaktiviert

Gerade wenn man tagsüber bei Sonnenschein Landschaften fotografiert oder einfach nur ein paar Momentaufnahmen während der Urlaubsreise einzufangen versucht, hat man oft mit hohen Kontrasten im Motiv zu kämpfen. Dieses Problem tritt auch auf wenn man von Innenraumen nach draußen oder Richtung Fenster fotografiert oder aus dem Schatten ein vom Tageslicht beleuchtetes Motiv aufnaehmen möchte.

Ergebnis: Entweder sind die hellen Bildbereiche wie der Hiimmel zu hell oder gar weiß oder meine dunklen Bildbereiche (=Schatten) sind fast schwarz. Beide Extrembereiche korrekt belichtet zu bekommen ist unmöglich – zumindest wenn ich im JPEG-Format meine Bilder aufnehme. In diesem Fall ist der Kontrastumfang des Motivs höher als der Dynamikumfang des JPEG-Formats mit seinen 256 Tonwertstufen bzw. 8 Bit Datentiefe.

Lösung Nr. 1

Ich wechsle ins RAW-Format mit 10-14 Bit Datentiefe und deutlich höherem Dynamikumfang. Wenn ich nun die Belichtung so wähle dass meine hellsten Bildbereiche gerade Zeichnung haben, also nicht weiß sind, erhalte ich ein RAW-Bild, bei dem ich nachträglich in einem Bildbearbeitungsprogramm die jetzt natürlich zu dunklen Schattenbereiche im Bild selektiv aufhellen kann.

Wer keine Lust auf nachträgliche Bildbearbeitung hat oder wem schlichtweg die Zeit dafür fehlt, dem empfehle ich die Bildoptimierungsfunktion im JPEG-Format in der Kamera:

Lösung Nr. 2

Diese Belichtungsoptimierungs-Funktion kann je nach Hersteller im Kamera-Menü oder im Quickmenü aktiviert werden. Wirkt sich aber wie gesagt nur auf eine JPEG-Datei aus. Leider hat jeder Hersteller quasi seine eigene Bezeichnung dafür, daher eine kurze Übersicht:

Nikon: Active D-Lighting

Canon: Automatische Belichtungsoptimierung

Fujifilm: Dynamikbereich DR100/200/400

ACHTUNG:
DR200 erfordert einen ISO-Wert von mind. 400
DR400 erfordert einen ISO-Wert von mind. 800

Sony: DRO Funktion

Panasonic: i.Dynamic

Olympus: Dynamnikerweiterung

Je nach Kameramodell kann man im jeweiligen Menü die Funktion zumindest an- oder ausschalten bzw. zwischen unterschiedlichen Intensitätsstufen wählen. Wenn die Optimierung aktiviert ist wird die Aufnahme zuerst mehr oder weniger stark (bis zu einer Lichtwertstufe) unterbelichtet und nachträglich in der Kamerasoftware die zu dunklen Bildbereiche wieder aufgehellt. Schließlich wird das Ergebnis als JPEG-Datei auf die Speicherkarte transferiert.

Ohne Optimierungsfunktion

Moderate Optimierungsfunktion

Normale Optimierungsfunktion

Verstärkte Optimierungsfunktion

Extrastarke Optimierungsfunktion

Diese Aufnahmereihe wurde mit einer Nikon D5500 mit Matrix-/Mehrfeldmessung aufgenommen. Bildstil war STANDARD. Die Unterschiede fallen teilweise eher gering aus, allerdings ist schon eine deutliche Kontrastanpassung zwischen AUS und EXTRASTARK zu sehen. Diese Funktion sollte man jedoch nur bei kontrastreichen Motiven verwenden, ansonsten könnten die Bilder zu flau werden.

Menü Grundeinstellungen der Nikon D7500

Die einzig richtigen Grundeinstellungen im Kamera-Menü gibt es nicht aber ich habe meine wichtigsten Einstellungen auf der Basis meiner häufigsten Aufnahmesituationen für einige aktuelle Kameras zusammen gestellt.

Die neue DX-Format-Kamera D7500 soll dieses Mal im Fokus stehen. Ähnliche Beiträge gibt es zur D3400, D5500 sowie der Vollformatkamera D750. Diese Einstellungen lassen sich natürlich auch auf die Vorgängermodelle übertragen sofern diese darüber verfügen. Ich hoffe, damit dem einen oder anderen bei der Einstellung seiner Kamera behilflich sein zu können.

Wiedergabe-Menü

  • Opt. für Wiedergabeansicht: Häkchen bei Lichter, RGB-Histogramm und Übersicht – diese Einstellungen ermöglichen Euch später bei der Wiedergabe eines Bildes auf dem Display die verschiedenen Ansichten (z.B. das Histogramm) zu sehen, indem ihr die Pfeiltasten des Multifunktionsrads nach oben oder unten drückt. Insbesondere das Histogramm mit den verwendeten Einstellungen ist ein wichtiges Werkzeug. Wenn ihr Lichter aktiviert blinken überbelichtete Bildbereiche schwarz. Bei der Ansicht RGB-Histogramm könnt ihr in das Bild mit der Lupe hineinzoomen und die Histogramme zeigen euch die Helligkeitsverteilung im gewählten Bildausschnitt an. Super um kleine Bildbereiche zu überprüfen!
  • Bildkontrolle: Aus – wenn ich das Bild nach der Aufnahme sehen möchte, klicke ich auf “Wiedergabe”. Wenn ihr die automatische Bildkontrolle nutzen wollt, lasst diese Einstellung auf “Ein”.
  • Automatische Bildausrichtung: Ein – dadurch wird die Ausrichtung der Bilder (Hoch/Querformat) in die Metadaten geschrieben und das Bildbearbeitungsprogramm zeigt das Bild in der richtigen Ausrichtung an.
  • Anzeige im Hochformat: Aus – dies verhindert, dass die Kamera Bilder, die im Hochformat aufgenommen wurden, gedreht anzeigt. Dadurch werden sie kleiner angezeigt und sind nicht gut zu beurteilen. Ich drehe lieber die Kamera.

Fotoaufnahme-Menü

  • Fotoaufnahme zurücksetzen: Mit diesem Menüpunkt könnt ihr alle Einstellungen des jeweiligen Einzelmenüs zurücksetzen.
  • Funktion der Karte in Fach 2: Reserve (Hier geht auch fach 1: RAW, Fach 2: JPEG falls Ihr RAW+JPEG eingestellt habt bei der Bildqualität)
  • Bildqualität: NEF (RAW) – wer seine Bilder nicht nachträglich bearbeiten möchte, wählt hier JPEG Fine*.
  • Bildgröße: L
  • NEF-(RAW-)Einstellungen: 14bit (wichtig!), Typ: verlustfrei komprimieren
  • Weißabgleich: AUTO – für alle RAW-Fotografen. Ihr passt die Farbtemperatur ja sowieso in der Bildbearbeitung an. Auch JPEG-Fotografen empfehle ich diese Einstellung als Standard, denn die Weißabgleichsautomatik arbeitet recht gut. Falls ihr aber einen Farbstich im Bild entdeckt bitte sofort manuellen Wert entsprechend der vorherrschenden Lichtquelle verwenden. Bei Wb Auto kann man zwischen Normal und Warme Lichtstimmung wählen.
  • Picture Control: NL (Neutral) oder FL (Flat/Ausgewogen) – ideal für RAW-Fotografen denn diese Einstellung betrifft die interne Bildbearbeitung der Kamera und hat bei RAW nur Auswirkung auf die Anzeige auf dem Display. Wer JPEG fotografiert wählt die Einstellung nach seinem persönlichen Gusto.
  • Farbraum: sRGB – die Wahl von AdobeRGB macht beim Fotografieren im RAW Modus eh keinen Sinn, denn da wird der Farbraum erst beim Export aus dem RAW-Konverter festgelegt. Für JPEGs macht in den meisten Fällen auch nur sRGB Sinn. Ausnahme. Ihr bearbeitet auch diese Bilder und veerwendet einen Monitor, der den Adobe RGB-Farbraum beherrscht.
  • Active D-Lightning: Aus – da ich in RAW arbeite und in Lightroom entwickle, brauche ich das nicht – führt nur zu einer mehr oder weniger starken Unterbelichtung im Bild. Das JPEG wird allerdings selektiv korrigiert. Hierzu kommt demnächst ein eigener Beitrag.
  • Vignettierungskorrektur: Aus (AN macht nur für JPEGs Sinn, dann auf An)
  • AUTO-Verzeichnungskorrektur: steht nur im JPEG-Format zur Verfügung, dann auf An
  • Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung: An – wirkt auch auf das RAW, aber Achtung: es verdoppelt die Aufnahmezeit, um ein “Schwarzbild” von der Aufnahme abzuziehen. Lässt sich auch alternativ in der Bildbearbeitung korrigieren
  • Rauschunterdrückung bei ISO+: Aus – wirkt sich nur bei JPG und in der Kamera-Vorschau aus
  • ISO-Empfindlichkeits-Einstellung:
    • ISO-Empfindlichkeit – die Funktion wird später auf die Funktionstaste der Kamera gelegt, damit sie sofort zugängig ist ohne die Kamera vom Auge nehmen zu müssen.
    • Iso Automatik: Aus – in der Regel arbeite ich ohne. Wenn ihr unter ständig wechselnden Lichtsituationen aus der Hand fotografiert ist die ISO-Automatik allerdings nützlich. Dann solltet ihr aber den Maximalwert begrenzen. Hier die Einstellungen:
    • Maximale Empfindlichkeit: 6400 – das ist die höchste ISO, die die Kamera automatisch wählen soll, eine höhere Einstellung für die Automatik würde ich nicht empfehlen, da jenseits der 6400 die Bildqualität doch sehr leidet (laut digitalkamera.de hat dier D750 bis 6400 ISO noch mehr als 10 Blendenstufen Dynamikumfang und einen Detailverlust von 1,0, beides noch als gut zu bezeichnen). Falls ihr höhere Werte aufgrund der Lichtsituation benötigt könnt ihr die Automatik ausschalten und bewusst einen höheren Wert manuell vornehmen.
    • Längste Belichtungszeit: Auto – hier passt die Kamera die Belichtungszeit entsprechend dem verwendeten Objektiv an sofern dieses die Information überträgt.

Video-Einstellungen: Das Filmaufnahme-Menü überspringe ich

Individualfunktionen

a.    Autofokus

  • Priorität bei AF-C (kont. AF) und AF-S: Schärfepriorität
  • Schärfenachf. mit Lock-On: Lang (AF-C wartet am längsten um von einem fokussierten Objekt auf ein neues Objekt zu springen wenn es uneerwartet im Sucher auftaucht (braucht man hauptsächl. in der Sportfotografie)
  • Anzahl Fokusmessfelder: AF51
  • Messf. je n. Ausrichtung speich.: An (die Kamera merkt sich das in der jeweiligen Ausrichtung (Hoch-/Querformat) zuletzt gewählte Messfeld und stellt es wieder ein, wenn man die Ausrichtung ändert).
  • Fokusmessfeld-Optionen: Fokusmessfeld-Hervorhebung Ein (das aktive Messfeld wird beleuchtet)
  • Integriertes AF-Hilfslicht: Aus

b.    Belichtung

  • Schrittweite ISO und Bel.-Steuerung: 1/3

c.    Timer/Bel.Speicher

  • Bel. Speichern mit Auslöser: Aus
  • Standby-Vorlaufzeit: 1m

d.    Aufnahme & Anzeigen

  • Spiegelvorauslösung: Aus – wird nur bei Bedarf eingeschaltet (z.B. bei Langzeitbelichtung z.B. 3s)
  • Verschluss m. elektr. 1. Vorh.: Aktivieren im Modus MUP – Spiegelvorauslösung (reduziert nochmals die Verwacklungsgefahr durch die Verschlussbewegung)
  • Nummernspeicher: An – sorgt für fortlaufende Numerierung der Bilder
  • Gitterlinien: An (bei z.B. Architektur hilfreich)

e.    Belichtungsreihen und Blitz

  • Blitzsynchronzeit: 1/250s (FP-Kurzzeitsynchronisation) Mit dieser Einstellung geht auch blitzen im Highspeed-Modus
  • Bel.-korr. bei Blitzaufn.: Nur Hintergrund (wichtig!)

f.    Bedienelemente

Benutzerdef. Funktionszuweis.

  • Belegung der OK-Taste: Aufnahme reset / Wiedergabe Ausschnitt ein/aus 100% / Live-View reset
  • Belegung der Funktionstaste (Fn): Spotmessung
  • Belegung der Abblendtaste Pv: AE – Belichtung speichern
  • AE-L/AF-L-Taste: AF-ON
  • Tastenverhalten: Aus
  • Auslösesperre: OK (Kamera kann ohne eingelegte Speicherkarte nicht ausgelöst werden)

Mein Menü

Um “Mein Menü” überhaupt nutzen zu können, müsst ihr im Menü “Letzte Einstellungen”auf den allerletzten Untermenü-Punkt “Register wählen” gehen und dort “Mein Menü” auswählen.
Dann könnt ihr euch ein individuelles Menü zusammenstellen mit den wichtigsten Menü-Punkten (max. 20 Menüpunkte).

Wie geht man vor: „Menüpunkte hinzufügen“ anklicken und dann aus den verschiedenen Untermenüs die am häufigsten genutzten auswählen.

Folgende Menüpunkte habe ich mir konfiguriert:

  • Aufnahme / Active D-Lighting
  • Aufnahme / ISO-Empf.-Einstellungen / ISO-Automatik
  • Individualfunktionen / c3 Selbstauslöser
  • Individualfunktionen / d6 Gitterlinien
  • Individualfunktionen / d3 Spiegelvorauslösung
  • Individualfunktionen / f1  Benutzerdef. Funktionszuweis.

Viele Erfolg beim Einrichten!

Menü Grundeinstellungen der Nikon D750

Die Frage nach den richtigen Grundeinstellungen im Kamera-Menü bleibt ein Thema in meinen Foto-Kursen. Daher habe ich mal meine wichtigsten Einstellungen auf der Basis meiner häufigsten Aufnahmesituationen für einige gängige Kameras zusammen gestellt.

Wie Ihr wisst, arbeite ich mit Nikon-Kameras. Heute geht es nach der D3400 und der D5500, die ich in früheren Beiträgen beschrieben habe, um das Vollformat-Modell D750. Diese Einstellungen lassen sich natürlich auch auf die Vorgängermodelle D600/610 übertragen sofern diese darüber verfügen. Ich hoffe, damit dem einen oder anderen bei der Einstellung seiner Kamera behilflich sein zu können.

Wiedergabe-Menü

  • Opt. für Wiedergabeansicht: Häkchen bei Lichter, RGB-Histogramm und Übersicht – diese Einstellungen ermöglichen Euch später bei der Wiedergabe eines Bildes auf dem Display die verschiedenen Ansichten (z.B. das Histogramm) zu sehen, indem ihr die Pfeiltasten des Multifunktionsrads nach oben oder unten drückt. Insbesondere das Histogramm mit den verwendeten Einstellungen ist ein wichtiges Werkzeug. Wenn ihr Lichter aktiviert blinken überbelichtete Bildbereiche schwarz. Bei der Ansicht RGB-Histogramm könnt ihr in das Bild mit der Lupe hineinzoomen und die Histogramme zeigen euch die Helligkeitsverteilung im gewählten Bildausschnitt an. Super um kleine Bildbereiche zu überprüfen!
  • Bildkontrolle: Aus – wenn ich das Bild nach der Aufnahme sehen möchte, klicke ich auf “Wiedergabe”. Wenn ihr die automatische Bildkontrolle nutzen wollt, lasst diese Einstellung auf “Ein”.
  • Automatische Bildausrichtung: Ein – dadurch wird die Ausrichtung der Bilder (Hoch/Querformat) in die Metadaten geschrieben und das Bildbearbeitungsprogramm zeigt das Bild in der richtigen Ausrichtung an.
  • Anzeige im Hochformat: Aus – dies verhindert, dass die Kamera Bilder, die im Hochformat aufgenommen wurden, gedreht anzeigt. Dadurch werden sie kleiner angezeigt und sind nicht gut zu beurteilen. Ich drehe lieber die Kamera.

Fotoaufnahme-Menü

  • Fotoaufnahme zurücksetzen: Dieser Menüpunkt ist bei der D750 neu, hiermit könnt ihr alle Einstellungen des jeweiligen Einzelmenüs zurücksetzen.
  • Funktion der Karte in Fach 2: Reserve (Hier geht auch fach 1: RAW, Fach 2: JPEG falls Ihr RAW+JPEG eingestellt habt bei der Bildqualität)
  • Bildqualität: NEF (RAW) – wer seine Bilder nicht nachträglich bearbeiten möchte, wählt hier JPEG Fine.
  • Bildgröße: L
  • NEF-(RAW-)Einstellungen: 14bit (wichtig!), Typ: verlustfrei komprimieren
  • Weißabgleich: AUTO – für alle RAW-Fotografen. Ihr passt die Farbtemperatur ja sowieso in der Bildbearbeitung an. Auch JPEG-Fotografen empfehle ich diese Einstellung als Standard, denn die Weißabgleichsautomatik arbeitet recht gut. Falls ihr aber einen Fasrbstich im Bild entdeckt bitte sofort manuellen Wert verwenden.
  • Picture Control: NL (Neutral) oder FL (Flat/Ausgewogen) – ideal für RAW-Fotografen denn diese Einstellung betrifft die interne Bildbearbeitung der Kamera und hat bei RAW nur Auswirkung auf die Anzeige auf dem Display. Wer JPEG fotografiert wählt die Einstellung nach seinem persönlichen Gusto.
  • Farbraum: sRGB – die Wahl von AdobeRGB macht beim Fotografieren im RAW Modus eh keinen Sinn, denn da wird der Farbraum erst beim Export aus dem RAW-Konverter festgelegt. Für JPEGs macht in den meisten Fällen auch nur sRGB Sinn.
  • Active D-Lightning: Aus – da ich in RAW arbeite und in Lightroom entwickle, brauche ich das nicht – führt nur zu einer mehr oder weniger starken Unterbelichtung im Bild. Das JPEG wird allerdings selektiv korrigiert. Hierzu kommt demnächst ein eigener Beitrag.
  • Vignettierungskorrektur: Aus (AN macht nur für JPEGs Sinn, dann auf An)
  • AUTO-Verzeichnungskorrektur: steht nur im JPEG-Format zur Verfügung, dann auf An
  • Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung: An – wirkt auch auf das RAW, aber Achtung: es verdoppelt die Aufnahmezeit, um ein “Schwarzbild” von der Aufnahme abzuziehen. Lässt sich auch alternativ in der Bildbearbeitung korrigieren
  • Rauschunterdrückung bei ISO+: Aus – wirkt sich nur bei JPG und in der Kamera-Vorschau aus
  • ISO-Empfindlichkeits-Einstellung:
    • ISO-Empfindlichkeit – die Funktion wird später auf die Funktionstaste der Kamera gelegt, damit sie sofort zugängig ist ohne die Kamera vom Auge nehmen zu müssen.
    • Iso Automatik: Aus – in der Regel arbeite ich ohne. Wenn ihr unter ständig wechselnden Lichtsituationen aus der Hand fotografiert ist die ISO-Automatik allerdings nützlich. Dann solltet ihr aber den Maximalwert begrenzen. Hier die Einstellungen:
    • Maximale Empfindlichkeit: 6400 – das ist die höchste ISO, die die Kamera automatisch wählen soll, eine höhere Einstellung für die Automatik würde ich nicht empfehlen, da jenseits der 6400 die Bildqualität doch sehr leidet (laut digitalkamera.de hat dier D750 bis 6400 ISO noch mehr als 10 Blendenstufen Dynamikumfang und einen Detailverlust von 1,0, beides noch als gut zu bezeichnen). Falls ihr höhere Werte aufgrund der Lichtsituation benötigt könnt ihr die Automatik ausschalten und bewusst einen höheren Wert manuell vornehmen.
    • Längste Belichtungszeit: Auto – hier passt die Kamera die Belichtungszeit entsprechend dem verwendeten Objektiv an sofern dieses die Information überträgt.

Video-Einstellungen: überspringe ich

Individualfunktionen

a.    Autofokus
  • Priorität bei AF-C (kont. AF) und AF-S: Schärfepriorität
  • Schärfenachf. mit Lock-On: Lang (AF-C wartet am längsten um von einem fokussierten Objekt auf ein neues Objekt zu springen wenn es uneerwartet im Sucher auftaucht (braucht man hauptsächl. in der Sportfotografie)
  • Anzahl Fokusmessfelder: AF51
  • Messf. je n. Ausrichtung speich.: An (die Kamera merkt sich das in der jeweiligen Ausrichtung (Hoch-/Querformat) zuletzt gewählte Messfeld und stellt es wieder ein, wenn man die Ausrichtung ändert).
  • Integriertes AF-Hilfslicht: Aus
b.    Belichtung
  • Schrittweite ISO und Bel.-Steuerung: 1/3
c.    Timer/Bel.Speicher
  • Bel. Speichern mit Auslöser: Aus
  • Standby-Vorlaufzeit: 1m
d.    Aufnahme & Anzeigen
  • Spiegelvorauslösung: Aus – wird nur bei Bedarf eingeschaltet (Langzeitbelichtung)
  • Nummernspeicher: An – sorgt für fortlaufende Numerierung der Bilder
  • Gitterlinien: An
e.    Belichtungsreihen und Blitz
  • Blitzsynchronzeit: 1/250s (FP-Kurzzeitsynchronisation) Mit dieser Einstellung geht auch blitzen im Highspeed-Modus
  • Integriertes Blitzlicht: TTL (bei entfesseltem Blitzen mit Nikon Systemblitzen CMD um integrierten Blitz als Master zu nutzen)
  • Bel.-korr. bei Blitzaufn.: Nur Hintergrund (wichtig!)
f.    Bedienelemente
  • Belegung der OK-Taste: Aufnahme reset / Wiedergabe Ausschnitt ein/aus 100% / Live-View reset
  • Belegung der Funktionstaste (Fn): Spotmessung
  • Belegung der Abblendtaste Pv: AE – Belichtung speichern
  • AE-L/AF-L-Taste: AF-ON
  • Tastenverhalten: Aus
  • Auslösesperre: OK (Kamera kann ohne eingelegte Speicherkarte nicht ausgelöst werden)
  • Taste für Filmaufzeichnung. ISO (damit kann ich beim fotografieren den ISO-Wert verändern ohne die Kamera vom Auge nehmen zu müssen. Anders als mit der „offiziellen“ Taste auf der Rückseite links)

Mein Menü

Um “Mein Menü” überhaupt nutzen zu können, müsst ihr im Menü “Letzte Einstellungen”auf den allerletzten Untermenü-Punkt “Register wählen” gehen und dort “Mein Menü” auswählen.
Dann könnt ihr euch ein individuelles Menü zusammenstellen mit den wichtigsten Menü-Punkten (max. 20 Menüpunkte).

Wie geht man vor: „Menüpunkte hinzufügen“ anklicken und dann aus den verschiedenen Untermenüs die am häufigsten genutzten auswählen.

Folgende Menüpunkte habe ich mir konfiguriert:

  • Aufnahme / Active D-Lighting
  • Aufnahme / ISO-Empf.-Einstellungen / ISO-Automatik
  • Individualfunktionen / c3 Selbstauslöser
  • Individualfunktionen / d3 Gitterlinien
  • Individualfunktionen / d1 Spiegelvorauslösung
  • Individualfunktionen / e2 Autom. Belichtungsreihen

Viele Erfolg beim Einrichten!

Neue Termine Nikon Kameratraining in München

[/fusion_separator]Wer möchte nicht seine Nikon-Kamera richtig gut kennen(lernen)! In diesem neuen 3-stündigen Abendkurs geht es um die Bedienung deiner Nikon-Kamera:

  • Die Funktionsweise deiner Nikon-Kamera verstehen
  • Knöpfchenkunde: wofür sind die Einstellräder, Knöpfe und Funktionstasten zuständig
  • Die wichtigsten Menüeinstellungen und das Schnellmenü „i“
  • Wie stellst du ISO-Wert, Blende, Belichtungszeit und Weißabgleich ein
  • Was versteckt sich hinter den Menüpunkten „Picture Control konfigurieren“ oder „Active D-Lighting“
  • Welche Kamera-Modi gibt es und wie setze ich sie sinnvoll ein
  • Wie funktioniert der Autofokus der Nikon-Kameras
  • Viele Tipps und Tricks aus der Praxis um mehr aus deiner Kamera zu holen

Geeignet für User von Nikon-Kameras der 3000er-, 5000er- und 7000er-Serie sowie alle FX-Modelle. Aber auch wer noch ein älteres Modell wie z.B. D70/80/90 oder eine Nikon 1 hat ist herzlich willkommen.

Meine nächsten Termine:

13.12.2017
08.02.2018
17.05.2018
11.07.2018

Weiter Informationen und Buchung auf der Website von Fotosafari München.

Canon 6D Kamera-Einstellungen

Die Canon 6D hat ein ziemlich umfangreiches Kameramenü und auch hier kann es sicher helfen, sich die einzelnen Menüpunkte genauer anzusehen. In diesem Beitrag versuche ich, die Funktion der Menüpunkte zu erläutern um Hilfe bei der Entscheidung zu geben, ob und in welcher Einstellung sie für Euch sinnvoll sein können. Das Menü bei Canon ist horizontal angeordnet und in verschiedene Hauptmenüpunkte mit Symbolen unterteilt. Im jeweiligen Untermenü kann es durchaus noch weitere Unterebenen geben die bestimmte Detaileinstellungen ermöglichen wie z.B. beim Bildstil mit den verschiedenen Schiebereglern für das Feintuning hinsichtlich Schärfe, Kontrast, Sättigung, etc..

Ein allgemeiner Hinweis: Menü-Einstellungen, bei denen “Deaktivieren” ausgewählt wurde, sind tatsächlich bereits “Deaktiviert” – solche mit “Aktivieren” sind schon Aktiviert. Bei manchen Einstellungen habe ich eine Empfehlung gegeben, die ist natürlich nicht zwingend für jede Aufnahmesituation. Sucht die für Euch passende aus.

Aufnahme 1

  • Bildqualität: RAW. Hier könnt ihr zusätzlich JPEG in verschiedenen Qualitätsstufen und RAW+Jpeg auswählen
  • Piep-Ton: akustischer Hinweis für den AF
  • Auslöser ohne Karte betätigen: OFF, sonst fotografiert man versehentlich ohne Speicherkarte
  • Rückschauzeit: automatische Bildwiedergabe nach einer Aufnahme.

Aufnahme 2

  • Objektivaberrationskorrektur:
    Vignettierung: Aktivieren
    Farbfehler: Aktivieren
  • Steuerung Externes Speedlite: Standard
  • Spiegelverriegelung: OFF (ON bei Langzeitbelichtung)
. Die Spiegelvorauslösung kann man in Verbindung mit Langzeitbelichtungen nutzen. 1. Auslösen klappt den Spiegel hoch, 2. löst aus. Kombiniert man den 2-Sekunden Selbstauslöser passiert folgendes: der Spiegel klappt beim Betätigen des Auslösers hoch und nach 2 Sekunden wird tatsächlich ausgelöst.

Aufnahme 3

  • Belichtungskorrektur/AEB
: Einstellen der +/- Belichtungskorrektur, kann man in AV, TV, P hinten über das große Rad schneller einstellen. AEB ist eine automatische Belichtungsreihe in Abständen von bis zu 3 Blendenstufen bei 3 Bildern. Benötigt man u.a. für HDR-Bilder
  • ISO-Empfindlichkeits Einstellungen:
    ISO-Empfindlichkeit: kann man schneller mit der ISO-Taste an der Kamera eingestellen.
    ISO-Bereich: 100-51200 (Standard)
    Auto-ISO-Bereich: 100-6.400 >> Hier würde ich nicht bis 51200 gehen um Bildrauschen zu reduzieren. 
In dem ausgewählten Bereich bewegt sich die ISO-Automatik falls sie aktiviert wird.
    Minimale Verschlusszeit: Auto
 Bedeutet, bei eingeschalteter ISO-Automatik orientiert sich die Kamera an der Brennweite des verwendeten Objektivs bei der Ermittlung der längsten zulässigen Verschlusszeit, ab der sie im AV- oder P-Modus die Verschlusszeit nicht mehr verlängert, stattdessen wird die ISO-Zahl erhöht.
  • Automatische Belichtungsoptimierung: OFF bei RAW, ON bei JPEG. 
Die Kamera reduziert den Bildkontrast durch nachträgliches Aufhellen von Schatten und Abdunkeln der ganz hellen Bildbereiche.
  • Weißabgleich: einfacher direkt an der Kamera einstellbar.
    Custom WB: 
Hiermit kann man ein Referenz- oder Musterbild für den Weißabgleich erstellen.
    Mit der WB-Korrektur-Einstellung kann man den Weißabgleich global anpassen, z.B. um ihn generell immer etwas wärmer oder kühler einzustellen – macht nur bei JPEG Sinn. Wenn man in RAW fotografiert passt man den WB später in der Bildbearbeitung an.
  • Farbraum: sRGB
. Auch nur wichtig, wenn man in JPG fotografiert, bei RAW wird der Farbraum erst beim Export aus dem Bildbearbeitungsprogramm festgelegt.

Aufnahme 4

  • Bildstil: Nur für JPG relevant. Stellt das nach Eurem persönlichen Gusto ein. Für RAW-Fotografen ist Neutral sinnvoll, da das Display-Bild in dieser Einstellung einem RAW-Bild am nächsten kommt.
  • Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung: ON
. Diese Form der Rauschreduzierung nimmt noch ein “Schwarzbild” nach der eigentlichen Aufnahme auf, um so ggf. fehlerhafte Pixel und Farbrauschen heraus zu rechnen. Aber Achtung: Die Zeit, die die Kamera benötigt um zu einem fertigen Bild zu kommen, verdoppelt sich dadurch um die eingestellte Belichtungszeit.
  • High ISO Rauschreduzierung: OFF bei RAW, ON bei JPEG
  • Tonwert Priorität: OFF
 Eine Alternative zur “Automatischen Belichtungsoptimierung” (s.o.) – soll überbelichteten Lichtern durch Unterbelichtung entgegenwirken.
  • Staublöschungsdaten: 
hiermit kann man ein Referenzbild der Staubpartikel auf dem Sensor aufnehmen und diese dann mit einer speziellen Software heraus rechnen lassen.
  • Mehrfachbelichtungen: OFF. Die Kamera „schreibt“ mehrere Auslösungen in ein Digitalbild. Früher zu analogen Zeiten wurde der Film nicht weiter transportiert um diesen Effekt zu erzielen. Also nur einschalten wenn man diesen Effekt wünscht.
  • HDR-Modus: OFF. Beim Kamera internen HDR-Modus erstellt die Kamera mehrere Aufnahmen eines Motivs mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen. Normalerweise eine Aufnahme korrekt belichtet, eine über- und eine unterbelichtet. Daraus errechnet sie dann ein fertiges HDR-Bild im JPEG-Format.

Liveview 1 (im Foto-Modus)

  • Livebild-Aufnahme: Aktiv
. Falls man hier “unterdrückt” einstellt, lässt sich die Kamera nicht mehr per Knopfdruck in den Liveview-Modus versetzen.
  • AF-Methode: Flexizone AF
  • Gitteranzeige: 6×4
. Es gibt auch noch andere Propotionen. Fkt. erlaubt unterschiedliche Gitter über das LiveView-Bild zu legen.
  • Seitenverhältnis: 3:2. 
Hiermit kann man für den Liveview-Modus unterschiedliche Seitenverhältnisse einstellen – 3:2 entspricht dem tatsächlichen Sensorformat, ich verliere also keine Pixel. Im Videomodus schaltet die Kamera automatisch auf 16:9 um. Alternativen für den Fotomodus sind 1:1, 4:3, 16:9.
  • Belichtungssimulation: Aktiv
. Man bekommt in der Liveview eine Simulation der Helligkeit des aufzunehmenden Bildes angezeigt. Helligkeitsänderungen durch anpassen von Blende, Belichtungszeit, Belichtungskorrektur und/oder ISO sieht man direkt in der Liveview.

Liveview 2 (im Foto-Modus)

  • Leise LV-Aufnahme: Modus 1
. Hier wird der erste Verschluss elektronisch gesteuert, man hört daher auch nur den zweiten Verschluss, wenn die Belichtung beendet ist. Ein Umklappen des Spiegels erfolgt bei der 6D beim Auslösen im Liveview nicht. Bei Modus 1 sind auch Serienaufnahmen möglich. Bei Modus 2 schließt der Verschluss wenn man den Auslöser betätigt und öffnet wieder wenn man ihn loslässt.
  • Messtimer: 16 Sek, Standard

Video 1 (im Video-Modus)

  • AF-Methode: Flexizone
  • Leise LV.-Aufnahme: Modus 1
  • Messtimer: 16 Sek.

Video 2 (im Video-Modus)

  • Gitteranzeige: 6×4
  • Movie-Aufnahme-Größe
: Hier stellt man die Auflösung, Bildwiederholrate und Qualität der aufgenommenen Videos ein. ALL-I produziert größere Dateien in hoher Qualität, IPB kleinere Dateien in geringerer Qualität.
  • Tonaufnahme: Manuell / Automatisch.
 Man sollte die Aussteuerung des Tonsignals manuell vornehmen.
  • Aufnahmepegel
: bei manueller Aussteuerung
  • Windfilter/Dämpfung: 
Filtert bestimmte Frequenzen aus.
  • Timecode
: nur für Profis mit mehreren Kameras wichtig.
  • Video-Schnappschuss: Deaktivieren 
Das ist echt ein Gimmick.

Wiedergabe 1

Bilder schützen, rotieren, löschen, drucken, Fotobücher vorbereiten, RAW-Bildbearbeitung – das sollte eigentlich alles besser in der Bildbearbeitung am Rechnererfolgen.

Wiedergabe 2

Gilt auch für Größe ändern, Bewertung und Diaschau in diesem Menü.
Hier findet sich allerdings ganz am Ende noch eine Einstellung, die ganz sinnvoll ist:

  • Bildsprung mit oberem Rad: 10
. Damit kann man einstellen, in welchen Schritten im Wiedergabemodus beim drehen des oberen Rades die Bilder durchgeschaltet werden sollen.

Wiedergabe 3

  • Überbelichtungswarnung: Aktiviert. Überbereichende Bereiche blinken bei der Wiedergabe – sinnvoll gerade für Einsteiger
  • AF-Feldanzeige: Option, um bei der Wiedergabe das verwendete AF-Feld anzuzeigen.
  • Histogramm: RGB
 oder das reine Helligkeits-Histogramm.
  • Movie-Wiedergabe-Zähler: Hier könnt ihr einstellen, ob ihr bei Videos einen Timecode oder die Aufnahmezeit sehen wollt.
  • Vergrößerung: Tats. Größe
. Hilfreiche Fkt., ermöglicht sie doch, bei der Wiedergabe durch Klick auf die “Lupen-Taste” auf 1:1 genau an die Stelle zu zoomen, wo der Fokuspunkt lag
  • Steuerung über HDMI: Dektivieren
. Damit könnt ihr z.B. die Kamera über die Fernbedienung eines Fernsehers steuern, wenn sie per HDMI angeschlossen ist.

Einstellungen 1

  • Ordner wählen. 
Den Namen des Ordners einstellen, der auf der Speicherkarte für die Bilder angelegt wird.
  • Datei-Nummer: Reihenaufn
. Heißt die Nummerierung der Dateien wird fortgesetzt, wenn die Karte gewechselt wird.
  • Automatisch Drehen: Ein/Computer
. Hiermit stelle ich ein, dass die Kamera zwar die Orientierung (Hoch-/Querformat) in die Exif-Daten der Bilder schriebt, und diese so automatisch am Computer gedreht werden, auf der Kamera jedoch werden die Hochkant-Bilder nicht gedreht.
  • Karte formatieren
: Löscht die Daten auf der Speicherkarte durch neu formatiern.

Einstellungen 2

  • Auto Abschalten. aus: 1 Minute
. Nach welcher Zeit schaltet sich die Kamera automatisch aus.
  • LCD-Helligkeit: Standard
  • LCD Aus/Ein: Bleibt an
. Hier geht es nicht etwa um das obere “LC”-Display auf der Kamera, oder gar das Menü – diese Einstellung bezieht sich nur auf die “Info”-Anzeige mit den Kamera-Einstellungen und ob sie an bleibt, während man den Auslöser betätigt.
  • Datum/Zeit/Zone: Die Datumseinstellung.
  • Sprache: klar
  • GPS: 
Standard-Einstellungen.

Einstellungen 3

  • Videosystem: PAL
 oder, wenn ihr mit 30/60 fps filmen wollt, dann NTSC.
  • Erläuterungen: Deaktivieren. 
Blendet Hilfetexte im “Q”-Menü ein.
  • INFO-Taste Anzeigeoptionen: 
legt fest, welche Anzeigen zu sehen sind, jedes Mal, wenn man die Info-Taste drückt.
    ◦    Zeigt Kameraeinstellungen (An)
    ◦    Elektronische Wasserwaage (An)
    ◦    Zeigt Aufnahmefunktionen (Aus)
  • WLAN: “Wlan Aktivieren” heißt, dass es aktiv ist. “Wlan deaktivieren” bedeutet, es ist inaktiv.

Einstellungen 4

  • Sensorreinigung
: Die automatische Reinigung beim An/Ausschalten der Kamera eingeschaltet lassen.
  • Info Akkuladung
: Zeigt Infos zum Zusatand des Akkus an
  • Anzeige Zertifizierungs-Logo: 
unwichtig
  • Individueller Aufnahmemodus C1, C2: Damit kann man die Aufnahmemodi C1 und C2 programmieren, sinnvol für immer wieder kehrende Aufnahmesituationen.
  • Alle Kamera-Einstellungen löschen
: Nur im Notfall falls alle Stricke reissen.
  • Copyright-Informationen
: Hier kann man z.B. seinen Namen und E-Mail-Adresse hinterlegen, diese werden als Metadaten in jedes Bild geschrieben.
  • Firmware
Infos: was soll man sagen…

Custom Funktionen

In diesem etwas unscheinbaren Menü befinden sich einige ziemlich interessante und auch wichtige Funktionen. In den nun folgenden Menüs funktioniert die Navigation anders: Die Untermenü-Seiten sind nun noch einmal von links nach rechts angeordnet, eine Zahl oben rechts sowie ein Indikator unten zeigen an, auf welcher Seite man sich gerade befindet. Eine vom User abgeänderte Einstellung wird unten in blau angezeigt, während die Standard-Einstellungen weiß bleiben.

  • C.Fn I: Belichtung
    1.    Einstellstufen: 1/3-Stufe. 
Hier kann man wählen, ob die Aufnahmeparameter Belichtungszeit/Blende in 1/3-Blendenstufen oder 1/2-Blendenstufen geändert werden.
    2.    ISO-Einstellstufen: 1/3-stufig
. Bei ISO kann man zwischen ganzen Stufen oder 1/3 Stufen wählen.
    3.    Automatisches Bracketingende: Ein. 
Beendet eine eingestellte Belichtungsreihe (Bracketing) beim Ausschalten der Kamera.
    4.    Bracketing-Sequenz: 0, -, +
. Stellt die Reihenfolge der Belichtungen bei der Aufnahmesequenz mit der Bracketing-Funktion ein. Ich verwende Standard – so ist das “normal” belichtete Bild das erste in der Sequenz, danach kommt das unterbelichtete und dann das überbelichtete.
    5.    Anzahl Belichtungsreihenaufnahmen: 
 3 Aufnahmen sind meistens ausreichend. Man kann aber auch 5 oder 7 Bilder für eine Belichtungsreihe einstellen.
    6.    Safety Shift
: Hierbei würde die Kamera z.B. im A-Modus beim Erreichen der kürzesten Verschlusszeit von 1/4000 Sekunde die Blende automatisch schließen, obwohl der Fotograf sie vorher manuell eingestellt hat. Besser selbst darauf achten denn man bekommt es erst einmal nicht mit.
  • C.Fn II: Autofokus
    Einstellungen für das Verhalten des kontinuierlichen AF. Kann man auf Standard belassen.
    1.    AI Servo Reaktion: Standard
    2.    Nachführ Beschleunigung/Verzögerung: Standard
    3.    AI Servo Priorität 1. Bild: Standard
    4.    AI Servo Priorität 2. Bild: Standard
    5.    AF-Hilfslicht Aussendung: Standard
. Achtung: hierbei handelt es sich nur um ein “AF-Hilfslicht”, in Verbindung mit einem Canon-Blitz, der ein entsprechendes Hilfslicht aussendet. Die Einstellung ist also nur interessant, wenn ihr mit einem Canon-Blitz arbeitet.
    6.    Schärfensuche wenn AF unmöglich: Schärfensuche fortfahren
    7.    AF-Messfeld Ausrichtung: Verschiedene AF-Messfelder wählen. 
Die Kamera merkt sich die Positionen des AF-Messfeldes im Hoch- und im Querformat.
    8.    Eingeblendete Anzeige: Ein
    9.    AF Feinabstimmung: Deaktivieren
  • C.Fn III: Operation/Weiteres
    1.    Drehung Wählrad bei Tv/Av: Normal
    2.    Mattscheibe: Eg-A II (Standard)
    3.    Multifunktionssperre: Schnellwahlrad (Standard)
    4.    Multifunktionssperre: Multicontroller. 
Hiermit legt man fest, welches Bedienelement mit dem “LOCK”-Schieber hinten auf der Kamera gesperrt werden kann. Das hintere Rad, das standardmäßig eingestellt ist, verdreht sich nicht so leicht, als dass man es sperren müsste.
    5.    Warnungen im Sucher: 
Hier kann man einstellen, welche Warnungen im Sucher angezeigt werden sollen.
    6.    Custom-Steuerung: Dient der Konfiguration der Kameratasten.
    ◦    Auslöser halb gedrückt: Messung und AF Start
    ◦    AF-ON-Taste: AF-Stopp. 
Damit kann ich über die AF-ON Taste den Autofokus “festhalten”
    ◦    AE-Lock-Taste: AE-Speicherung/FE-Speicherung
. Die “Sternchen”-Taste speichert Belichtung und Blitzbelichtung (FE=Flash-Exposure) falls geblitzt werden soll.
    ◦    Schärfentiefe-Prüfung: Schärfentiefe-Kontrolle
    ◦    Objektiv AF-Stopptaste: AF-Stopp. Nur bei einigen wenigen Objektiven verfügbar.
    ◦    Einstelltaste: ISO einstellen.
 So kann man per gedrückter Set-Taste und drehen am Schulterrad den ISO Wert ganz schnell verändern.
    ◦    Hauptwahlrad: Verschlusszeiteinstellung M-Modus. Im M-Modus verstellt man mit dem oberen Rad die Zeit
    ◦    Schnellwahlrad: Blendeneinstellung M-Modus
. Mit dem hinteren Rad die Blende
    ◦    Multi-Controller: Direktauswahl AF-Feld
. Hiermit könnt ihr den hinteren Multi-Controller so einstellen, dass ihr damit das AF-Messfeld verschieben könnt.

NEU: Fotokurs Nikon Kameratraining in München

[/fusion_separator]Wer möchte nicht seine Nikon-Kamera richtig gut kennen(lernen)! In diesem neuen 3-stündigen Abendkurs geht es um die Bedienung deiner Nikon-Kamera:

  • Die Funktionsweise deiner Nikon-Kamera verstehen
  • Knöpfchenkunde: wofür sind die Einstellräder, Knöpfe und Funktionstasten zuständig
  • Die wichtigsten Menüeinstellungen und das Schnellmenü „i“
  • Wie stellst du ISO-Wert, Blende, Belichtungszeit und Weißabgleich ein
  • Was versteckt sich hinter den Menüpunkten „Picture Control konfigurieren“ oder „Active D-Lighting“
  • Welche Kamera-Modi gibt es und wie setze ich sie sinnvoll ein
  • Wie funktioniert der Autofokus der Nikon-Kameras
  • Viele Tipps und Tricks aus der Praxis um mehr aus deiner Kamera zu holen

Geeignet für User von Nikon-Kameras der 3000er-, 5000er- und 7000er-Serie sowie alle FX-Modelle. Aber auch wer noch ein älteres Modell wie z.B. D70/80/90 oder eine Nikon 1 hat ist herzlich willkommen.

Meine nächsten Termine:

19.07.2017
27.09.2017
13.12.2017

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Meine Grundeinstellungen Nikon D3400

Die Frage nach den richtigen Grundeinstellungen im Kamera-Menü taucht immer wieder in meinen Foto-Kursen auf. Daher habe ich mal meine Einstellungen auf der Basis meiner häufigsten Aufnahmesituationen für einige gängige Kameras zusammen gestellt.

Wie Ihr wisst, arbeite ich mit Nikon-Kameras also fange ich mit diesen mal an, nach der D5500 folgt nun die D3400. Diese Einstellungen lassen sich natürlich auch auf die Vorgängermodelle der 3000er Serie übertragen sofern diese darüber verfügen. Ich hoffe, damit dem Einen oder Anderen bei der Einstellung seiner Kamera behilflich sein zu können.

Wiedergabe-Menü

  • Opt. für Wiedergabeansicht: Häkchen bei Lichter und Übersicht – diese Einstellungen ermöglichen Euch später bei der Wiedergabe eines Bildes auf dem Display die verschiedenen Ansichten (z.B. das Histogramm) zu sehen, indem ihr die Pfeiltasten des Multifunktionsrads nach oben oder unten drückt. Insbesondere das Histogramm mit den verwendeten Einstellungen ist ein wichtiges Werkzeug. Wenn ihr Lichter aktiviert blinken überbelichtete Bildbereiche schwarz.
  • Automatische Bildausrichtung: Ein – dadurch wird die Ausrichtung der Bilder (Hoch/Querformat) in die Metadaten geschrieben und das Bildbearbeitungsprogramm zeigt das Bild in der richtigen Ausrichtung an.
  • Anzeige im Hochformat: Aus – dies verhindert, dass die Kamera Bilder, die im Hochformat aufgenommen wurden, gedreht anzeigt. Dadurch werden sie kleiner angezeigt und sind nicht gut zu beurteilen. Ich drehe lieber die Kamera.

Aufnahme-Menü

  • Bildqualität: NEF (RAW) – wer seine Bilder nicht nachträglich bearbeiten möchte, wählt hier JPEG Fine.
  • Bildgröße: L
  • ISO-Empfindlichkeits-Einstellung:
    • ISO-Empfindlichkeit – die Funktion wird später auf die Funktionstaste der Kamera gelegt, damit sie sofort zugängig ist ohne die Kamera vom Auge nehmen zu müssen.
    • Iso Automatik: Aus – in der Regel arbeite ich ohne. Wenn ihr unter ständig wechselnden Lichtsituationen aus der Hand fotografiert ist die ISO-Automatik allerdings nützlich. Dann solltet ihr aber den Maximalwert begrenzen. Hier die Einstellungen:
    • Maximale Empfindlichkeit: 3200 – das ist die höchste ISO, die die Kamera automatisch wählen soll, eine höhere Einstellung für dsie Automatik würde ich nicht empfehlen, da jenseits der 3200 die Bildqualität doch sehr leidet. Falls ihr höhere Werte aufgrund der Lichtsituation benötigt könnt ihr die Automatik ausschalten und bewusst einen höheren Wert manuell vornehmen.
    • Längste Belichtungszeit: Auto – hier passt die Kamera die Belichtungszeit entsprechend dem verwendeten Objektiv an sofern dieses die Information überträgt.
  • Weißabgleich: AUTO – für alle RAW-Fotografen. Ihr passt die Farbtemperatur ja sowieso in der Bildbearbeitung an. Auch JPEG-Fotografen empfehle ich diese Einstellung als Standard, denn die Weißabgleichs-Automatik arbeitet recht gut. Falls ihr aber einen Fasrbstich im Bild entdeckt bitte sofort manuellen Wert verwenden.
  • Picture Control: NL (Neutral) oder FL (Flat/Ausgewogen) – ideal für RAW-Fotografen denn diese Einstellung betrifft die interne Bildbearbeitung der Kamera und hat bei RAW nur Auswirkung auf die Anzeige auf dem Display. Wer JPEG fotografiert wählt die Einstellung nach seinem persönlichen Gusto.
  • Farbraum: sRGB – die Wahl von AdobeRGB macht beim Fotografieren im RAW Modus eh keinen Sinn, denn da wird der Farbraum erst beim Export aus dem RAW-Konverter festgelegt. Für JPEGs macht in den meisten Fällen auch nur sRGB Sinn.
  • Active D-Lightning: Aus – da ich in RAW arbeite und in Lightroom entwickle, brauche ich das nicht – führt nur zu einer mehr oder weniger starken Unterbelichtung im Bild. Das JPEG wird allerdings selektiv korrigiert. Hierzu kommt demnächst ein eigener Beitrag.
  • Rauschreduzierung: An – wirkt auch auf das RAW
  • Vignettierungskorrektur: Aus – mache ich in Lightroom
  • Auto-Verzeichnungskorrektur: Aus – mache ich in Lightroom

    Video-Einstellungen:

  • Bildgröße/-rate: 1920×1080; 25p
  • Filmqualität: Hohe Qualität
  • Mikrofon: steuere ich manuell aus
  • Windgeräuschreduzierung: Ein
  • Manuelle Videoeinstellung: Ein, damit könnt ihr im Kamera-Modus M ohne Automatik filmen

System

  • Monitorhelligkeit: 0
  • Anzeige der Aufnahme-Informationen: Standard
  • Info-Automatik: Aus
  • Ausschaltzeit: Normal
  • Selbstauslöser: 2s
  • Auslösesperre: Ein – verhindert das Auslösen bei fehlender Speicherkarte
  • Tastenbelegung:
    • Belegung d. Funkt.taste (fn): ISO
    • Belegung AE-l/AF-L: Belichtung speichern AE
    • Bel. speichern mit Auslöser: Aus
    • AF-Aktivierung: An
  • HDMI: Automatisch
    • Gerätesteuerung: Aus – bei „An“ kann die Fernbedienung des HDMi-Gerätes genutzt werden

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