Neue Termine – Fuji Kameratraining Fotokurs

Das Fuji-X-System ist ideal für die Reise-, Reportage- oder Streetfotografie. Es vereint Vorzüge wie Kompaktheit, Robustheit und Schnelligkeit gepaart mit einer hervorragenden Bildqualität.

Ausgestattet mit diesen zahlreichen Erfahrungen auch im professionellen Einsatz des Systems, gibt es wieder ein Fujifilm-Kameratraining bei Fotosafari-München als 3-stündigen Abendkurs mit neuen Terminen.

Für wen ist der Kurs gedacht?

Für alle Fujifilm-Fotografen, die mehr aus ihrer tollen Systemkamera herausholen und einige „Secrets“ entdecken möchten.

Die Funktionsweise der Fujifilm-X-Kamera verstehen, z.B.:
•    Knöpfchenkunde: wofür sind die Einstellräder, Knöpfe und Funktionstasten zuständig
•    Die wichtigsten Menüeinstellungen und das Schnellmenü „Q“
•    Was bedeutet der ISO-Wert bei Fujifilm-Kameras in Verbindung mit der DR-Funktion zur Erweiterung des Dynamikumfangs,
•    Richtig belichten mit den Messmethoden der Fujifilm-Kameras. Stichwort: Fujifilms Gesichtserkennung als Belichtungsmessmethode
•    Gestaltung von Schärfentiefe und Verwendung der Schärfentiefe-Skala in der Kamera
•    Wie funktioniert der Autofokus (CDAF, PDAF) der Fujifim-X-Kameras
•    Viele Tipps und Tricks aus der Praxis um mehr aus deiner Kamera zu holen

In diesem 3-stündigen Abendkurs lernst Du die wichtigsten Knöpfe, Schalter und Einstellmöglichkeiten deiner Kamera kennen, findest z.B. heraus wie die ISO-Einstellungen deiner Kamera richtig eingestellt und genutzt werden können und gestaltest Bewegungsunschärfe und Schärfentiefe.
Hole mehr aus deiner Fujifilm-X-Kamera heraus!

Geeignete Kameras:
Alle System- und hochwertigen Kompaktkameras der Fujifilm-X-Serie

Meine Termine:

07.02.2020
30.04.2020

 Weitere Infos und Buchung auf fotosafari-muenchen.de

Neue Termine Nikon Kameratraining in München

[/fusion_separator]Wer möchte nicht seine Nikon-Kamera richtig gut kennen(lernen)! In diesem neuen 3-stündigen Abendkurs geht es um die Bedienung deiner Nikon-Kamera:

  • Die Funktionsweise deiner Nikon-Kamera verstehen
  • Knöpfchenkunde: wofür sind die Einstellräder, Knöpfe und Funktionstasten zuständig
  • Die wichtigsten Menüeinstellungen und das Schnellmenü „i“
  • Wie stellst du ISO-Wert, Blende, Belichtungszeit und Weißabgleich ein
  • Was versteckt sich hinter den Menüpunkten „Picture Control konfigurieren“ oder „Active D-Lighting“
  • Welche Kamera-Modi gibt es und wie setze ich sie sinnvoll ein
  • Wie funktioniert der Autofokus der Nikon-Kameras
  • Viele Tipps und Tricks aus der Praxis um mehr aus deiner Kamera zu holen

Geeignet für User von Nikon-Kameras der 3000er-, 5000er- und 7000er-Serie sowie alle FX-Modelle. Aber auch wer noch ein älteres Modell wie z.B. D70/80/90 oder eine Nikon 1 hat ist herzlich willkommen.

Meine nächsten Termine:

13.12.2017
08.02.2018
17.05.2018
11.07.2018

Weiter Informationen und Buchung auf der Website von Fotosafari München.

Canon 6D Kamera-Einstellungen

Die Canon 6D hat ein ziemlich umfangreiches Kameramenü und auch hier kann es sicher helfen, sich die einzelnen Menüpunkte genauer anzusehen. In diesem Beitrag versuche ich, die Funktion der Menüpunkte zu erläutern um Hilfe bei der Entscheidung zu geben, ob und in welcher Einstellung sie für Euch sinnvoll sein können. Das Menü bei Canon ist horizontal angeordnet und in verschiedene Hauptmenüpunkte mit Symbolen unterteilt. Im jeweiligen Untermenü kann es durchaus noch weitere Unterebenen geben die bestimmte Detaileinstellungen ermöglichen wie z.B. beim Bildstil mit den verschiedenen Schiebereglern für das Feintuning hinsichtlich Schärfe, Kontrast, Sättigung, etc..

Ein allgemeiner Hinweis: Menü-Einstellungen, bei denen “Deaktivieren” ausgewählt wurde, sind tatsächlich bereits “Deaktiviert” – solche mit “Aktivieren” sind schon Aktiviert. Bei manchen Einstellungen habe ich eine Empfehlung gegeben, die ist natürlich nicht zwingend für jede Aufnahmesituation. Sucht die für Euch passende aus.

Aufnahme 1

  • Bildqualität: RAW. Hier könnt ihr zusätzlich JPEG in verschiedenen Qualitätsstufen und RAW+Jpeg auswählen
  • Piep-Ton: akustischer Hinweis für den AF
  • Auslöser ohne Karte betätigen: OFF, sonst fotografiert man versehentlich ohne Speicherkarte
  • Rückschauzeit: automatische Bildwiedergabe nach einer Aufnahme.

Aufnahme 2

  • Objektivaberrationskorrektur:
    Vignettierung: Aktivieren
    Farbfehler: Aktivieren
  • Steuerung Externes Speedlite: Standard
  • Spiegelverriegelung: OFF (ON bei Langzeitbelichtung)
. Die Spiegelvorauslösung kann man in Verbindung mit Langzeitbelichtungen nutzen. 1. Auslösen klappt den Spiegel hoch, 2. löst aus. Kombiniert man den 2-Sekunden Selbstauslöser passiert folgendes: der Spiegel klappt beim Betätigen des Auslösers hoch und nach 2 Sekunden wird tatsächlich ausgelöst.

Aufnahme 3

  • Belichtungskorrektur/AEB
: Einstellen der +/- Belichtungskorrektur, kann man in AV, TV, P hinten über das große Rad schneller einstellen. AEB ist eine automatische Belichtungsreihe in Abständen von bis zu 3 Blendenstufen bei 3 Bildern. Benötigt man u.a. für HDR-Bilder
  • ISO-Empfindlichkeits Einstellungen:
    ISO-Empfindlichkeit: kann man schneller mit der ISO-Taste an der Kamera eingestellen.
    ISO-Bereich: 100-51200 (Standard)
    Auto-ISO-Bereich: 100-6.400 >> Hier würde ich nicht bis 51200 gehen um Bildrauschen zu reduzieren. 
In dem ausgewählten Bereich bewegt sich die ISO-Automatik falls sie aktiviert wird.
    Minimale Verschlusszeit: Auto
 Bedeutet, bei eingeschalteter ISO-Automatik orientiert sich die Kamera an der Brennweite des verwendeten Objektivs bei der Ermittlung der längsten zulässigen Verschlusszeit, ab der sie im AV- oder P-Modus die Verschlusszeit nicht mehr verlängert, stattdessen wird die ISO-Zahl erhöht.
  • Automatische Belichtungsoptimierung: OFF bei RAW, ON bei JPEG. 
Die Kamera reduziert den Bildkontrast durch nachträgliches Aufhellen von Schatten und Abdunkeln der ganz hellen Bildbereiche.
  • Weißabgleich: einfacher direkt an der Kamera einstellbar.
    Custom WB: 
Hiermit kann man ein Referenz- oder Musterbild für den Weißabgleich erstellen.
    Mit der WB-Korrektur-Einstellung kann man den Weißabgleich global anpassen, z.B. um ihn generell immer etwas wärmer oder kühler einzustellen – macht nur bei JPEG Sinn. Wenn man in RAW fotografiert passt man den WB später in der Bildbearbeitung an.
  • Farbraum: sRGB
. Auch nur wichtig, wenn man in JPG fotografiert, bei RAW wird der Farbraum erst beim Export aus dem Bildbearbeitungsprogramm festgelegt.

Aufnahme 4

  • Bildstil: Nur für JPG relevant. Stellt das nach Eurem persönlichen Gusto ein. Für RAW-Fotografen ist Neutral sinnvoll, da das Display-Bild in dieser Einstellung einem RAW-Bild am nächsten kommt.
  • Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung: ON
. Diese Form der Rauschreduzierung nimmt noch ein “Schwarzbild” nach der eigentlichen Aufnahme auf, um so ggf. fehlerhafte Pixel und Farbrauschen heraus zu rechnen. Aber Achtung: Die Zeit, die die Kamera benötigt um zu einem fertigen Bild zu kommen, verdoppelt sich dadurch um die eingestellte Belichtungszeit.
  • High ISO Rauschreduzierung: OFF bei RAW, ON bei JPEG
  • Tonwert Priorität: OFF
 Eine Alternative zur “Automatischen Belichtungsoptimierung” (s.o.) – soll überbelichteten Lichtern durch Unterbelichtung entgegenwirken.
  • Staublöschungsdaten: 
hiermit kann man ein Referenzbild der Staubpartikel auf dem Sensor aufnehmen und diese dann mit einer speziellen Software heraus rechnen lassen.
  • Mehrfachbelichtungen: OFF. Die Kamera „schreibt“ mehrere Auslösungen in ein Digitalbild. Früher zu analogen Zeiten wurde der Film nicht weiter transportiert um diesen Effekt zu erzielen. Also nur einschalten wenn man diesen Effekt wünscht.
  • HDR-Modus: OFF. Beim Kamera internen HDR-Modus erstellt die Kamera mehrere Aufnahmen eines Motivs mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen. Normalerweise eine Aufnahme korrekt belichtet, eine über- und eine unterbelichtet. Daraus errechnet sie dann ein fertiges HDR-Bild im JPEG-Format.

Liveview 1 (im Foto-Modus)

  • Livebild-Aufnahme: Aktiv
. Falls man hier “unterdrückt” einstellt, lässt sich die Kamera nicht mehr per Knopfdruck in den Liveview-Modus versetzen.
  • AF-Methode: Flexizone AF
  • Gitteranzeige: 6×4
. Es gibt auch noch andere Propotionen. Fkt. erlaubt unterschiedliche Gitter über das LiveView-Bild zu legen.
  • Seitenverhältnis: 3:2. 
Hiermit kann man für den Liveview-Modus unterschiedliche Seitenverhältnisse einstellen – 3:2 entspricht dem tatsächlichen Sensorformat, ich verliere also keine Pixel. Im Videomodus schaltet die Kamera automatisch auf 16:9 um. Alternativen für den Fotomodus sind 1:1, 4:3, 16:9.
  • Belichtungssimulation: Aktiv
. Man bekommt in der Liveview eine Simulation der Helligkeit des aufzunehmenden Bildes angezeigt. Helligkeitsänderungen durch anpassen von Blende, Belichtungszeit, Belichtungskorrektur und/oder ISO sieht man direkt in der Liveview.

Liveview 2 (im Foto-Modus)

  • Leise LV-Aufnahme: Modus 1
. Hier wird der erste Verschluss elektronisch gesteuert, man hört daher auch nur den zweiten Verschluss, wenn die Belichtung beendet ist. Ein Umklappen des Spiegels erfolgt bei der 6D beim Auslösen im Liveview nicht. Bei Modus 1 sind auch Serienaufnahmen möglich. Bei Modus 2 schließt der Verschluss wenn man den Auslöser betätigt und öffnet wieder wenn man ihn loslässt.
  • Messtimer: 16 Sek, Standard

Video 1 (im Video-Modus)

  • AF-Methode: Flexizone
  • Leise LV.-Aufnahme: Modus 1
  • Messtimer: 16 Sek.

Video 2 (im Video-Modus)

  • Gitteranzeige: 6×4
  • Movie-Aufnahme-Größe
: Hier stellt man die Auflösung, Bildwiederholrate und Qualität der aufgenommenen Videos ein. ALL-I produziert größere Dateien in hoher Qualität, IPB kleinere Dateien in geringerer Qualität.
  • Tonaufnahme: Manuell / Automatisch.
 Man sollte die Aussteuerung des Tonsignals manuell vornehmen.
  • Aufnahmepegel
: bei manueller Aussteuerung
  • Windfilter/Dämpfung: 
Filtert bestimmte Frequenzen aus.
  • Timecode
: nur für Profis mit mehreren Kameras wichtig.
  • Video-Schnappschuss: Deaktivieren 
Das ist echt ein Gimmick.

Wiedergabe 1

Bilder schützen, rotieren, löschen, drucken, Fotobücher vorbereiten, RAW-Bildbearbeitung – das sollte eigentlich alles besser in der Bildbearbeitung am Rechnererfolgen.

Wiedergabe 2

Gilt auch für Größe ändern, Bewertung und Diaschau in diesem Menü.
Hier findet sich allerdings ganz am Ende noch eine Einstellung, die ganz sinnvoll ist:

  • Bildsprung mit oberem Rad: 10
. Damit kann man einstellen, in welchen Schritten im Wiedergabemodus beim drehen des oberen Rades die Bilder durchgeschaltet werden sollen.

Wiedergabe 3

  • Überbelichtungswarnung: Aktiviert. Überbereichende Bereiche blinken bei der Wiedergabe – sinnvoll gerade für Einsteiger
  • AF-Feldanzeige: Option, um bei der Wiedergabe das verwendete AF-Feld anzuzeigen.
  • Histogramm: RGB
 oder das reine Helligkeits-Histogramm.
  • Movie-Wiedergabe-Zähler: Hier könnt ihr einstellen, ob ihr bei Videos einen Timecode oder die Aufnahmezeit sehen wollt.
  • Vergrößerung: Tats. Größe
. Hilfreiche Fkt., ermöglicht sie doch, bei der Wiedergabe durch Klick auf die “Lupen-Taste” auf 1:1 genau an die Stelle zu zoomen, wo der Fokuspunkt lag
  • Steuerung über HDMI: Dektivieren
. Damit könnt ihr z.B. die Kamera über die Fernbedienung eines Fernsehers steuern, wenn sie per HDMI angeschlossen ist.

Einstellungen 1

  • Ordner wählen. 
Den Namen des Ordners einstellen, der auf der Speicherkarte für die Bilder angelegt wird.
  • Datei-Nummer: Reihenaufn
. Heißt die Nummerierung der Dateien wird fortgesetzt, wenn die Karte gewechselt wird.
  • Automatisch Drehen: Ein/Computer
. Hiermit stelle ich ein, dass die Kamera zwar die Orientierung (Hoch-/Querformat) in die Exif-Daten der Bilder schriebt, und diese so automatisch am Computer gedreht werden, auf der Kamera jedoch werden die Hochkant-Bilder nicht gedreht.
  • Karte formatieren
: Löscht die Daten auf der Speicherkarte durch neu formatiern.

Einstellungen 2

  • Auto Abschalten. aus: 1 Minute
. Nach welcher Zeit schaltet sich die Kamera automatisch aus.
  • LCD-Helligkeit: Standard
  • LCD Aus/Ein: Bleibt an
. Hier geht es nicht etwa um das obere “LC”-Display auf der Kamera, oder gar das Menü – diese Einstellung bezieht sich nur auf die “Info”-Anzeige mit den Kamera-Einstellungen und ob sie an bleibt, während man den Auslöser betätigt.
  • Datum/Zeit/Zone: Die Datumseinstellung.
  • Sprache: klar
  • GPS: 
Standard-Einstellungen.

Einstellungen 3

  • Videosystem: PAL
 oder, wenn ihr mit 30/60 fps filmen wollt, dann NTSC.
  • Erläuterungen: Deaktivieren. 
Blendet Hilfetexte im “Q”-Menü ein.
  • INFO-Taste Anzeigeoptionen: 
legt fest, welche Anzeigen zu sehen sind, jedes Mal, wenn man die Info-Taste drückt.
    ◦    Zeigt Kameraeinstellungen (An)
    ◦    Elektronische Wasserwaage (An)
    ◦    Zeigt Aufnahmefunktionen (Aus)
  • WLAN: “Wlan Aktivieren” heißt, dass es aktiv ist. “Wlan deaktivieren” bedeutet, es ist inaktiv.

Einstellungen 4

  • Sensorreinigung
: Die automatische Reinigung beim An/Ausschalten der Kamera eingeschaltet lassen.
  • Info Akkuladung
: Zeigt Infos zum Zusatand des Akkus an
  • Anzeige Zertifizierungs-Logo: 
unwichtig
  • Individueller Aufnahmemodus C1, C2: Damit kann man die Aufnahmemodi C1 und C2 programmieren, sinnvol für immer wieder kehrende Aufnahmesituationen.
  • Alle Kamera-Einstellungen löschen
: Nur im Notfall falls alle Stricke reissen.
  • Copyright-Informationen
: Hier kann man z.B. seinen Namen und E-Mail-Adresse hinterlegen, diese werden als Metadaten in jedes Bild geschrieben.
  • Firmware
Infos: was soll man sagen…

Custom Funktionen

In diesem etwas unscheinbaren Menü befinden sich einige ziemlich interessante und auch wichtige Funktionen. In den nun folgenden Menüs funktioniert die Navigation anders: Die Untermenü-Seiten sind nun noch einmal von links nach rechts angeordnet, eine Zahl oben rechts sowie ein Indikator unten zeigen an, auf welcher Seite man sich gerade befindet. Eine vom User abgeänderte Einstellung wird unten in blau angezeigt, während die Standard-Einstellungen weiß bleiben.

  • C.Fn I: Belichtung
    1.    Einstellstufen: 1/3-Stufe. 
Hier kann man wählen, ob die Aufnahmeparameter Belichtungszeit/Blende in 1/3-Blendenstufen oder 1/2-Blendenstufen geändert werden.
    2.    ISO-Einstellstufen: 1/3-stufig
. Bei ISO kann man zwischen ganzen Stufen oder 1/3 Stufen wählen.
    3.    Automatisches Bracketingende: Ein. 
Beendet eine eingestellte Belichtungsreihe (Bracketing) beim Ausschalten der Kamera.
    4.    Bracketing-Sequenz: 0, -, +
. Stellt die Reihenfolge der Belichtungen bei der Aufnahmesequenz mit der Bracketing-Funktion ein. Ich verwende Standard – so ist das “normal” belichtete Bild das erste in der Sequenz, danach kommt das unterbelichtete und dann das überbelichtete.
    5.    Anzahl Belichtungsreihenaufnahmen: 
 3 Aufnahmen sind meistens ausreichend. Man kann aber auch 5 oder 7 Bilder für eine Belichtungsreihe einstellen.
    6.    Safety Shift
: Hierbei würde die Kamera z.B. im A-Modus beim Erreichen der kürzesten Verschlusszeit von 1/4000 Sekunde die Blende automatisch schließen, obwohl der Fotograf sie vorher manuell eingestellt hat. Besser selbst darauf achten denn man bekommt es erst einmal nicht mit.
  • C.Fn II: Autofokus
    Einstellungen für das Verhalten des kontinuierlichen AF. Kann man auf Standard belassen.
    1.    AI Servo Reaktion: Standard
    2.    Nachführ Beschleunigung/Verzögerung: Standard
    3.    AI Servo Priorität 1. Bild: Standard
    4.    AI Servo Priorität 2. Bild: Standard
    5.    AF-Hilfslicht Aussendung: Standard
. Achtung: hierbei handelt es sich nur um ein “AF-Hilfslicht”, in Verbindung mit einem Canon-Blitz, der ein entsprechendes Hilfslicht aussendet. Die Einstellung ist also nur interessant, wenn ihr mit einem Canon-Blitz arbeitet.
    6.    Schärfensuche wenn AF unmöglich: Schärfensuche fortfahren
    7.    AF-Messfeld Ausrichtung: Verschiedene AF-Messfelder wählen. 
Die Kamera merkt sich die Positionen des AF-Messfeldes im Hoch- und im Querformat.
    8.    Eingeblendete Anzeige: Ein
    9.    AF Feinabstimmung: Deaktivieren
  • C.Fn III: Operation/Weiteres
    1.    Drehung Wählrad bei Tv/Av: Normal
    2.    Mattscheibe: Eg-A II (Standard)
    3.    Multifunktionssperre: Schnellwahlrad (Standard)
    4.    Multifunktionssperre: Multicontroller. 
Hiermit legt man fest, welches Bedienelement mit dem “LOCK”-Schieber hinten auf der Kamera gesperrt werden kann. Das hintere Rad, das standardmäßig eingestellt ist, verdreht sich nicht so leicht, als dass man es sperren müsste.
    5.    Warnungen im Sucher: 
Hier kann man einstellen, welche Warnungen im Sucher angezeigt werden sollen.
    6.    Custom-Steuerung: Dient der Konfiguration der Kameratasten.
    ◦    Auslöser halb gedrückt: Messung und AF Start
    ◦    AF-ON-Taste: AF-Stopp. 
Damit kann ich über die AF-ON Taste den Autofokus “festhalten”
    ◦    AE-Lock-Taste: AE-Speicherung/FE-Speicherung
. Die “Sternchen”-Taste speichert Belichtung und Blitzbelichtung (FE=Flash-Exposure) falls geblitzt werden soll.
    ◦    Schärfentiefe-Prüfung: Schärfentiefe-Kontrolle
    ◦    Objektiv AF-Stopptaste: AF-Stopp. Nur bei einigen wenigen Objektiven verfügbar.
    ◦    Einstelltaste: ISO einstellen.
 So kann man per gedrückter Set-Taste und drehen am Schulterrad den ISO Wert ganz schnell verändern.
    ◦    Hauptwahlrad: Verschlusszeiteinstellung M-Modus. Im M-Modus verstellt man mit dem oberen Rad die Zeit
    ◦    Schnellwahlrad: Blendeneinstellung M-Modus
. Mit dem hinteren Rad die Blende
    ◦    Multi-Controller: Direktauswahl AF-Feld
. Hiermit könnt ihr den hinteren Multi-Controller so einstellen, dass ihr damit das AF-Messfeld verschieben könnt.

NEU: Fotokurs Nikon Kameratraining in München

[/fusion_separator]Wer möchte nicht seine Nikon-Kamera richtig gut kennen(lernen)! In diesem neuen 3-stündigen Abendkurs geht es um die Bedienung deiner Nikon-Kamera:

  • Die Funktionsweise deiner Nikon-Kamera verstehen
  • Knöpfchenkunde: wofür sind die Einstellräder, Knöpfe und Funktionstasten zuständig
  • Die wichtigsten Menüeinstellungen und das Schnellmenü „i“
  • Wie stellst du ISO-Wert, Blende, Belichtungszeit und Weißabgleich ein
  • Was versteckt sich hinter den Menüpunkten „Picture Control konfigurieren“ oder „Active D-Lighting“
  • Welche Kamera-Modi gibt es und wie setze ich sie sinnvoll ein
  • Wie funktioniert der Autofokus der Nikon-Kameras
  • Viele Tipps und Tricks aus der Praxis um mehr aus deiner Kamera zu holen

Geeignet für User von Nikon-Kameras der 3000er-, 5000er- und 7000er-Serie sowie alle FX-Modelle. Aber auch wer noch ein älteres Modell wie z.B. D70/80/90 oder eine Nikon 1 hat ist herzlich willkommen.

Meine nächsten Termine:

19.07.2017
27.09.2017
13.12.2017

Weiter Informationen und Buchung auf der Website von Fotosafari München.

Nikon TIPP: 4. Verwendung der Video-Taste im Fotomodus

Die Nikon-Tipp-Reihe zu den Funktionstasten geht weiter. Heute zeige ich Euch die Verwendungsmöglichkeiten der Video-Taste wenn man sich im „Foto-Modus“ befindet. Diese Funktion gibt es bei den Modellen der 7000er-Serie und den Vollformatkameras. Auch hier gilt: Drückt man diese, wird eine bestimmte Funktion der Kamera aufgerufen, die ich im Kamera-Menü je nach persönlichem Bedarf aus einer Anzahl von Optionen auswählen kann. Ich kann meine Kamera also gezielter auf meine persönliche Arbeitsweise anpassen.

Die Auswahl der individuellen Funktion dieser Taste erfolgt über das Untermenü „Individualfunktionen“ (Stift-Symbol) innerhalb des Kamera-Menüs (erreichbar über die Menü-Taste). Bei „f Bedienelemente“ das Untermenü „BTaste für Filmaufzeichnung“ durch drücken der OK-Taste oder der rechten Pfeiltaste des Multifunktionsrades auswählen.

Je nach Kamera-Modell stehen jetzt verschiedene Optionen zur Auswahl (mit OK-Taste bestätigen):

  • Weißabgleich WB
  • ISO-Empfindlichkeit
  • Auswahl des Bildfeldes
  • keine Funktion

Was bedeuten diese Funktionen in der Praxis? Hier eine Auswahl mit Erläuterungen:

Weißabgleich WB

Mit dieser Funktion kann ich schnell – ohne die Kameras vom Auge nehmen zu müssen – mit dem hinteren Einstellrad zwischen WB-Auto, den verschiedenen WB-Symbolen, „K“ für Kelvinwert und „PRE“ wählen.

ISO-Empfindlichkeit

Auch hier der Vorteil, die Einstellung des ISO-Wertes ohne Abnehmen der Kamera einstellen zu können. ISO-Auto bzw. manuelle ISO-Werte.

Auswahl des Bildfeldes

  1. DX 24x16mm
  2. 1,3x 18x12mm

Das ist jetzt eine wweniger wichtige Option denn wann entscheidet man sich schon mal für das noch kleinere Format bei der Aufnahme (ist aber meine persönliche Meinung).

Fortsetzung folgt.

 

NEU: Nikon Fotokurse Nikon Experience Tour

Nikon Experience Tour FotokurseAuch diese Jahr bin ich wieder für die Nikonschool im Rahmen der Nikon Experience Tour mit Workshops in Süddeutschland unterwegs. Diese Fotokurse werden mit lokalen Fotohändlern gemeinsam durchgeführt und bieten verschiedene fotografische Themen: Kameratraining, Portraitfotografie, Actionfotografie, Fotowalks und Basiskurse.

Wer aktuelle Nikon-Kameras oder -Objektive testen möchte kann dies im Rahmen des Fotokurses tun, ich habe immer aktuelles Test-Equipment dabei.

Hier meine Termine:

23.11.2017 Foto Bucher Isny, Beauty Shooting mit Nikon Kameras

15.12.2016 Foto Video Sauter in München, Fotowalk Weihnachtsmarkt

12.01.2017 Calumetphoto Stuttgart, Test&Try

20.01.2017 Foto Bucher Isny, Nikon Vollformat-Kameras Training

24.01.2017 Foto Dinkel München, Portraitfotografie

25.01.2017 Foto Video Sauter in München, Fotografie für Fortgeschrittene

26.01.2017 Foto Video Sauter in München, Fotografie für Einsteiger

03.02.2017 Calumetphoto Stuttgart, Black&White Portraits mit Nikon FX-Kameras

Nikon TIPP: 3. Verwendung der Funktionstasten (Fn) und (Pv)

Die Nikon-Tipp-Reihe zu den Funktionstasten geht weiter. Heute zeige ich Euch die Verwendungsmöglichkeiten der Funktionstasten (Fn) und (Pv) bei den Modellen der 7000er-Serie und den Vollformatkameras. Auch hier gilt: Drückt man diese, wird eine bestimmte Funktion der Kamera aufgerufen, die ich im Kamera-Menü je nach persönlichem Bedarf aus einer Vielzahl von Optionen auswählen kann. Ich kann meine Kamera also gezielter auf meine persönliche Arbeitsweise anpassen.

nikon Fn und Pv TastenbelegungDie Auswahl der individuellen Funktion dieser Taste erfolgt über das Untermenü „Individualfunktionen“ (Stift-Symbol) innerhalb des Kamera-Menüs (erreichbar über die Menü-Taste). Bei „f Bedienelemente“ das Untermenü „Belegung der Fn-Taste“ durch drücken der OK-Taste oder der rechten Pfeiltaste des Multifunktionsrades auswählen.

Je nach Kamera-Modell stehen jetzt verschiedene Optionen zur Auswahl wobei beide Tasten den identischen Umfang zur verfügung stellen (mit OK-Taste bestätigen):

  • Tiefenschärfekontrolle
  • Blitzbel.-Speicher
  • Bel./Fokus speichern
  • AF aktivieren
  • Blitz aus
  • Bel.-Messarten (Spot, Matrix, Mittenbetont)
  • Belichtungsreihe (BKT)
  • + NEF RAW
  • BKT autom. Belichtungsreihe
  • Gitterlinien
  • Virtueller Horizont im Sucher
  • Mein Menü
  • Wiedergabe

Eine Reihe von Einstellungen sind nur in den Kameramodi P, A, S, M verfügbar, nicht in der Vollautomatik oder in den Motivprogrammen. Was bedeuten diese Funktionen in der Praxis? Hier eine Auswahl mit Erläuterungen:

Bildqualität und -größe

Mit dieser Funktion kann ich schnell zwischen verschiedenen Dateitypen zur Aufnahme wählen:

Bildqualität

  1. NEF (RAW) + JPEG Fine > von jeder Aufnahme wird eine RAW-Datei und ein JPEG mit höchster Qualitätsstufe gespeichert. Die JPEG-Datei wird nur wenig komprimiert.
  2. NEF (RAW) + JPEG Normal > von jeder Aufnahme wird eine RAW-Datei und ein JPEG mit mittlerer Qualitätsstufe gespeichert. Die JPEG-Datei wird stärker komprimiert.
  3. NEF (RAW) + JPEG Basic > von jeder Aufnahme wird eine RAW-Datei und ein JPEG mit geringer Qualitätsstufe gespeichert. Die JPEG-Datei wird sehr stark komprimiert.
  4. NEF (RAW) > hier wird nur eine RAW-Datei gespeichert.
  5. JPEG Fine > von jeder Aufnahme wird nur ein JPEG mit höchster Qualitätsstufe gespeichert. Die JPEG-Datei wird nur wenig komprimiert.
  6. JPEG Normal > von jeder Aufnahme wird nur ein JPEG mit mittlerer Qualitätsstufe gespeichert. Die JPEG-Datei wird stärker komprimiert.
  7. JPEG Basic > von jeder Aufnahme wird nur ein JPEG mit geringer Qualitätsstufe gespeichert. Die JPEG-Datei wird sehr stark komprimiert.

Welche Einstellung hier am sinnvollsten ist, muss man individuell betrachten. Wer sich nicht mit Bildbearbeitung beschäftigen mag, der sollte JPEG Fine wählen. Das ist die höchste Qualitätsstufe. Die Bilddatei wird zwar größer doch Speicherplatz ist heutzutage bei den günstigen SD-Karten mit hoher Kapazität kein Problem. RAW-Bilder beinhalten deutlich mehr Bildinformation, die ich bei der Bildbearbeitung noch nutzen kann aber eine RAW-Datei muss ich immer mit einem sog. RAW-Konverter wie z.B. Lightroom, NX-D oder ähnlichem bearbeiten.

Bildgröße

  1. L 6016×4016 Pixel, 24 Megapixel
  2. M 4496×3000 Pixel, 13,5 Megapixel
  3. S 2992×2000 Pixel, 6 Megapixel

Hier plädiere ich immer für L, denn warum sich eine 24-Megapixel-Kamera kaufen und dann mit der Auflösung einer Kompaktkamera fotografieren. M oder S macht nur Sinn wenn ich z.B. die Bilder sofort via WiFi auf mein Smartphone übertragen möchte um sie online zu präsentieren. Das kann aber meistens das Smartphone schon inkl. Aufnahme besser (ist aber meine persönliche Meinung)

BKT

Hier wird eine autom. Belichtungsreihe aufgenommen wobei ich die Wahl habe zwischen:

  1. AE Bel.-Reihe > 3 Bilder werden hintereinander aufgenommen. Aufnahme 1 mit der gemessenen Belichtung, Aufnahme 2 unterbelichtet, Aufnahme 3 überbelichtet. Die Schrittweite kann von 0,3 bis 2,0 LW-Stufen variiert werden.
  2. WB > Bei jeder Auslösung erstellt die Kamera 3 Bilder mit unterschiedlichen WB-Einstellungen. Nicht im RAW-Modus verwendbar.
  3. ADL > 2 Aufnahmen werden gemacht, einmal mit aktueller ADL-Einstellung, einmal ohne ADL.

Tiefenschärfekontrolle

Beim Drücken der Taste springt die Blende im Objektiv auf die eingestellte Arbeitsblende und man bekommt durch den Sucher ein Vorstellung von der Ausdehnung des Schärfebereichs. Vorher immer auf Motiv fokussieren um die Schärfentiefe ab Fokuspunkt beurteilen zu können!

 

Fortsetzung folgt mit der Erläuterung weiterer Funktionstasten.

 

Nikon TIPP: 2. Verwendung der Funktionstaste (Fn) D3x00 und D5x00

Vor kurzem begann ich die Nikon-Tipp-Reihe zu den Funktionstasten mit der AF-L/AE-L-Taste. Diese Taste steht bei allen Nikon Kameras der DX- und FX-Serie zur Verfügung und ist immer an der rechten Rückseite auf Daumenhöhe positioniert.

Anders verhält es sich bei der sog. Funktionstasten (Fn). Bei den Kameras der D3x00 bzw. D5x00 Modellreihe befindet sie sich vorne links unterhalb der Blitz-Taste. Auch hier gilt: Drückt man diese, wird eine bestimmte Funktion der Kamera aufgerufen, die ich im Kamera-Menü je nach persönlichem Bedarf aus einer Vielzahl von Optionen auswählen kann. Ich kann meine Kamera also gezielter auf meine persönliche Arbeitsweise anpassen.

Nikon Funktionstaste Tipp

Vorgehensweise: Durch drücken und gedrückt halten wird das hintere Display aktiviert und die Funktion, die ich aktiviert habe, kann ich mit dem Einstellrad verändern.

Die Auswahl der individuellen Funktion dieser Taste erfolgt über das Untermenü „Individualfunktionen“ (Stift-Symbol) innerhalb des Kamera-Menüs (erreichbar über die Menü-Taste). Bei „f Bedienelemente“ das Untermenü „Belegung der Fn-Taste“ durch drücken der OK-Taste oder der rechten Pfeiltaste des Multifunktionsrades auswählen.

Je nach Kamera-Modell stehen jetzt verschiedene Optionen zur Auswahl (mit OK-Taste bestätigen):

D3x00 und D5x00

  • Bildqualität/-größe
  • ISO-Empfindlichkeit
  • WB Weißabgleich
  • Active D-Lighting

D5x00 zusätzlich

  • HDR
  • + NEF (RAW)
  • BKT autom. Belichtungsreihe
  • AF-Messfeldsteuerung
  • Live-View
  • Gitterlinien im Sucher an/aus (D5300 u. D5500)
  • WiFi (falls in der Kamera vorhanden)

Eine Reihe von Einstellungen sind nur in den Kameramodi P, A, S, M verfügbar, nicht in der Vollautomatik oder in den Motivprogrammen. Was bedeuten diese Funktionen in der Praxis? Hier eine Auswahl mit Erläuterungen:

Bildqualität und -größe

Mit dieser Funktion kann ich schnell zwischen verschiedenen Dateitypen zur Aufnahme wählen:

Bildqualität

  1. NEF (RAW) + JPEG Fine > von jeder Aufnahme wird eine RAW-Datei und ein JPEG mit höchster Qualitätsstufe gespeichert. Die JPEG-Datei wird nur wenig komprimiert.
  2. NEF (RAW) + JPEG Normal > von jeder Aufnahme wird eine RAW-Datei und ein JPEG mit mittlerer Qualitätsstufe gespeichert. Die JPEG-Datei wird stärker komprimiert.
  3. NEF (RAW) + JPEG Basic > von jeder Aufnahme wird eine RAW-Datei und ein JPEG mit geringer Qualitätsstufe gespeichert. Die JPEG-Datei wird sehr stark komprimiert.
  4. NEF (RAW) > hier wird nur eine RAW-Datei gespeichert.
  5. JPEG Fine > von jeder Aufnahme wird nur ein JPEG mit höchster Qualitätsstufe gespeichert. Die JPEG-Datei wird nur wenig komprimiert.
  6. JPEG Normal > von jeder Aufnahme wird nur ein JPEG mit mittlerer Qualitätsstufe gespeichert. Die JPEG-Datei wird stärker komprimiert.
  7. JPEG Basic > von jeder Aufnahme wird nur ein JPEG mit geringer Qualitätsstufe gespeichert. Die JPEG-Datei wird sehr stark komprimiert.

Welche Einstellung hier am sinnvollsten ist, muss man individuell betrachten. Wer sich nicht mit Bildbearbeitung beschäftigen mag, der sollte JPEG Fine wählen. Das ist die höchste Qualitätsstufe. Die Bilddatei wird zwar größer doch Speicherplatz ist heutzutage bei den günstigen SD-Karten mit hoher Kapazität kein Problem. RAW-Bilder beinhalten deutlich mehr Bildinformation, die ich bei der Bildbearbeitung noch nutzen kann aber eine RAW-Datei muss ich immer mit einem sog. RAW-Konverter wie z.B. Lightroom, NX-D oder ähnlichem bearbeiten.

Bildgröße

  1. L 6000×4000 Pixel, 24 Megapixel
  2. M 4496×3000 Pixel, 13,5 Megapixel
  3. S 2992×2000 Pixel, 6 Megapixel

Hier plädiere ich immer für L, denn warum sich eine 24-Megapixel-Kamera kaufen und dann mit der Auflösung einer Kompaktkamera fotografieren. M oder S macht nur Sinn wenn ich z.B. die Bilder sofort via WiFi auf mein Smartphone übertragen möchte um sie online zu präsentieren. Das kann aber meistens das Smartphone schon inkl. Aufnahme besser (ist aber meine persönliche Meinung).

ISO und WB

Falls eine dieser beiden Funktionen gewählt ist, komme ich sofort in das jeweilige Untermenü und kann meinen ISO-Wert oder meine Weißabgleich-Einstellung manuell wählen.

Active D-Lighting (ADL)

Diese Kontraststeuerung von Nikon verändert die Helligkeit der Lichter und der Schatten im Bild bei der Aufnahme je nach Intensitätseinstellung. Folgende Abstufungen sind möglich:

  1. A (Automatik)
  2. OFF
  3. H+ > Extrastark
  4. H > Verstärkt
  5. N > Normal
  6. L > Moderat

HDR

High Dynamic Range kombiniert 2 Belichtungen, die hintereinander gemacht werden zu einem einzigen Bild. Das 1. Bild wird bewusst unter-, das 2. Bild bewusst überbelichtet. Dadurch kann der Kontrastumfang des anschließend aus den beiden Bildern errechnete Endergebnis erhöht werden. Geht nur bei der Bildqualität JPEG, nicht im RAW-Modus möglich.

BKT

Hier wird eine autom. Belichtungsreihe aufgenommen wobei ich die Wahl habe zwischen:

  1. AE Bel.-Reihe > 3 Bilder werden hintereinander aufgenommen. Aufnahme 1 mit der gemessenen Belichtung, Aufnahme 2 unterbelichtet, Aufnahme 3 überbelichtet. Die Schrittweite kann von 0,3 bis 2,0 LW-Stufen variiert werden.
  2. WB > Bei jeder Auslösung erstellt die Kamera 3 Bilder mit unterschiedlichen WB-Einstellungen. Nicht im RAW-Modus verwendbar.
  3. ADL > 2 Aufnahmen werden gemacht, einmal mit aktueller ADL-Einstellung, einmal ohne ADL.

AF-Messfeldsteuerung

Je nach eingestelltem Autofokusmodus AF-A/AF-S/AF-C kann ich zwischen den zur Verfügung stehenden Messfeldsteuerungsarten wählen, z.B. Einzelfeldsteuerung, autom. Messfeldwahl, d9, d21, d39 oder 3D-Tracking (Auswahl abhängig vom Kameramodell).

Fortsetzung folgt mit der Erläuterung weiterer Funktionstasten.

 

Nikon TIPP: 1. Verwendung der Funktionstaste AE-L / AF-L

Nikon Kameras verfügen je nach Modell über einige nützliche sog. Funktionstasten (Fn). Drückt man diese, wird eine bestimmte Funktion der Kamera aufgerufen. Im Gegensatz zu den zahlreichen anderen Tasten und Einstellrädern besteht bei den Fn-Tasten die Möglichkeit, diesen im Kamera-Menü je nach persönlichem Bedarf eine individuelle Funktion zuzuweisen. Ich kann meine Kamera also gezielter auf meine persönliche Arbeitsweise anpassen.

Nikon D5500 AE-L_ / AF-L-TasteBeginnen möchte ich heute mit der AE-L -/ AF-L-Taste, die sich auf der Rückseite der Kamera rechts neben dem Sucher befindet und somit gut mit dem rechten Daumen bedient werden kann.

Die Auswahl der individuellen Funktion dieser Taste erfolgt über das Untermenü „Individualfunktionen“ (Stift-Symbol) innerhalb des Kamera-Menüs (erreichbar über die Menü-Taste). Bei „f Bedienelemente“ das Untermenü „Belegung der AE-L/AF-L-Taste“ durch drücken der OK-Taste oder der rechten Pfeiltaste des Multifunktionsrades auswählen.

Je nach Kamera-Modell stehen jetzt verschiedene Optionen zur Auswahl (mit OK-Taste bestätigen):

  • Belichtung & Fokus speichern
  • Belichtung speichern
  • Fokus speichern
  • AF aktivieren
  • Blitzbelichtung speichern (7000er, FX Modelle)

Die FX-Modelle erlauben z.T. noch weitere Einstellungen auf die ich aber hier nicht eingehen möchte. Was bedeuten diese Funktionen in der Praxis?

Belichtung & Fokus speichern

Mit dieser Funktion kann ich beim drücken und gedrückt halten der Taste sowohl die Belichtung als auch den Fokuspunkt speichern. Das ist z.B. dann hilfreich wenn ich wie im Beispielbild ein Gegenlichtportrait aufnehmen möchte wobei die zu fotografierende Person nicht im Zentrum des Bildausschnitts positioniert ist.

Vorgehensweise:

  1. Ich visiere die Person bei aktiviertem mittleren AF-Messfeld und Matrix-Belichtungsmessung so an, dass sie sich im Zentrum meines Sucherbildes befindet.
  2. Ich drücke den Auslöser halb durch um Belichtungsmessung und AF zu aktivieren.
  3. Anschließend betätige ich die AE-L/AF-L-Taste und halte sie gedrückt. Im Sucher erscheint links unten „AE-L“.
  4. Nun verschwenke ich die Kamera um meinen gewünschten Bildausschnitt zu bekommen und löse aus.
ohne belichtungsspeicherung

Ohne AE-L / AF-L-Taste: Das mittlere AF-Feld fokussiert auf den Hintergrund, die Belichtung orientieret sich am deutlich helleren Hintergrund auf der Straße. Resultat: Die Person ist unterbelichtet und unscharf.

mit belichtungsspeicherung

Die Kamera wird auf die Person zentriert ausgerichtet. Die Belichtung misst die Helligkeit bei der Person und das mittlere AF-Feld fokussiert auf die Person. Resultat: Korrekte Belichtung und Fokussierung der Person. Der Hintergrund ist überbelichtet.

 

Belichtung speichern

In dieser Einstellung wird nur die Belichtung aber nicht der Fokuspunkt gespeichert. Ansonsten Vorgehensweise wie oben. Deswegen ACHTUNG bei Verwendung des AF-C: Beim Zurückschwenken auf die Mitte (Bespielbild) fokussiert der AF wieder auf den Hintergrund in der Mitte.

Fokus speichern

Mit dieser Funktion wird bei Betätigen der Taste nur der Fokuspunkt aber nicht die Belichtung gespeichert.

Der Fokus wurde auf der Person gespeichert, die Belichtung erfolgt aber in der Matrixmessung über das gesamte Bild und somit wird der Hintergrund korrekt belichtet.

Der Fokus wurde auf der Person gespeichert, die Belichtung erfolgt aber in der Mittenbetonten Integralmessung über das gesamte Bild und somit wird der Hintergrund korrekt belichtet.

AF aktivieren

In dieser Einstellungsvariante wird der AF nicht mehr über den Auslöser aktiviert sondern ausschließlich über die AE-L / AF-L-Taste. Betätigen des Auslösers aktiviert nur die Belichtungsmessung und löst den Verschluss aus.

Blitzbelichtung speichern (nicht 3000er und 5000er Serie)

Bei Verwendung des internen oder externen Blitzgeräts kann hiermit z.B. bei einem Gegenlicht-Portrait, bei dem die Person im Vordergrund mit dem Blitz aufgehellt werden soll, eine korrekte Blitzlichtmessung an der Person vorgenommen werden.

Vorgehensweise:

  1. Suchermitte auf Blitz-Motiv ausrichten (Messkreis ∅ ca. 5mm)
  2. AE-L/AF-L-Taste drücken (Messblitz wird ausgelöst)
  3. Ausschnitt bestimmen und auslösen

blitzbelichtungsspeicherung nikon

Fortsetzung folgt mit der Erläuterung weiterer Funktionstasten.

 

NEU: Fujifilm-X-Kameratraining Fotokurs München

Fujifilm-X-Kameras für den Fotokurs München

Als eingefleischter Nikon-DSLR-Fotograf habe ich die aufkommenden spiegellosen Systemkameras von Fuji, Olympus & Co. anfangs mit einiger Skepsis betrachtet: sind sie tatsächlich eine ernst zu nehmende Alternative zu den etablierten Spiegelreflexkameras von Nikon oder Canon.

Fujifilm XM-1 mit Fujinon XF 18mm F2, ISO 400, Bl. 5,6, 1/2900s

Fujifilm XM-1 mit Fujinon XF 18mm F2, ISO 400, Bl. 5,6, 1/2900s

Erste Hands-on-Erfahrungen ließen mich aber aufhorchen und nachdem auch immer mehr Kursteilnehmer mit Systemkameras in meine Kurse kamen, entschloss ich mich Anfang des Jahres, mir ein Exemplar in Form einer Fujifilm XM-1 mit 35mm Festbrennweite anzuschaffen. Vom ersten Tag an war ich begeistert von der Qualität des Fuji-Sensors und der Abbildungsleistung meines Objektivs. Inzwischen sind zwei weitere Kameras dazu gekommen, XPro-1 und XT-1 mit dem 18-55mm Zoom und der 18mm-Festbrennweite.

fuji_DSCF5057

Fujifilm X-Pro1 mit Fujinon XF 35mm F1.4, ISO 200, Bl. 5,6, 1/320s

Seitdem beschäftige ich mich immer wieder intensiv mit dem System und habe eine ganze Reihe von Vorzügen wie Kompaktheit, Robustheit und Schnelligkeit gepaart mit einer hervorragenden Bildqualität entdecken können. Das System ist ideal für die Reise-, Reportage- oder Streetfotografie.

Ausgestattet mit diesen zahlreichen Erfahrungen auch im professionellen Einsatz des Systems, habe ich mich entschlossen, ein Fujifilm-Kameratraining bei Fotosafari-München als 3-stündigen Abendkurs ab Februar 2016 anzubieten.

Für wen ist der Kurs gedacht?

Für alle Fujifilm-Fotografen, die mehr aus ihrer tollen Systemkamera herausholen und einige „Secrets“ entdecken möchten.

Die Funktionsweise der Fujifilm-X-Kamera verstehen, z.B.:
•    Knöpfchenkunde: wofür sind die Einstellräder, Knöpfe und Funktionstasten zuständig
•    Die wichtigsten Menüeinstellungen und das Schnellmenü „Q“
•    Was bedeutet der ISO-Wert bei Fujifilm-Kameras in Verbindung mit der DR-Funktion zur Erweiterung des Dynamikumfangs,
•    Richtig belichten mit den Messmethoden der Fujifilm-Kameras. Stichwort: Fujifilms Gesichtserkennung als Belichtungsmessmethode
•    Gestaltung von Schärfentiefe und Verwendung der Schärfentiefe-Skala in der Kamera
•    Wie funktioniert der Autofokus (CDAF, PDAF) der Fujifim-X-Kameras
•    Viele Tipps und Tricks aus der Praxis um mehr aus deiner Kamera zu holen

In diesem 3-stündigen Abendkurs lernst Du die wichtigsten Knöpfe, Schalter und Einstellmöglichkeiten deiner Kamera kennen, findest z.B. heraus wie die ISO-Einstellungen deiner Kamera richtig eingestellt und genutzt werden können und gestaltest Bewegungsunschärfe und Schärfentiefe.
Hole mehr aus deiner Fujifilm-X-Kamera heraus!

Geeignete Kameras:
Alle System- und hochwertigen Kompaktkameras der Fujifilm-X-Serie

Meine Termine:

03.02.2016
06.05.2016
05.08.2016

 Weitere Infos und Buchung auf fotosafari-muenchen.de

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