Zum Artikel springen
Meine Grundeinstellungen Nikon D3400
Technik

Meine Grundeinstellungen Nikon D3400

3 min Lesezeit

Meine Grundeinstellungen für die Nikon D3400: wichtige Menü- und Kameraeinstellungen als Startpunkt für bessere Fotos.


Nikon D3400
Nikon D3400

Die Frage nach den richtigen Grundeinstellungen im Kamera-Menü taucht immer wieder in meinen Foto-Kursen auf. Daher habe ich mal meine Einstellungen auf der Basis meiner häufigsten Aufnahmesituationen für einige gängige Kameras zusammengestellt.

Wie Ihr wisst, arbeite ich mit Nikon-Kameras, also fange ich mit diesen mal an. Nach der D5500 folgt nun die D3400. Diese Einstellungen lassen sich auch auf die Modelle D3000, D3100, D3200, D3300, D3400, D3500 übertragen, sofern diese über die jeweiligen Menüpunkte verfügen. Ich hoffe, Euch damit bei der Einstellung eurer Kamera behilflich sein zu können.

Wiedergabe-Menü

  • Opt. für Wiedergabeansicht: Häkchen bei Lichter und Übersicht – diese Einstellungen ermöglichen Euch später bei der Wiedergabe eines Bildes auf dem Display die verschiedenen Ansichten (z. B. das Histogramm) zu sehen, indem ihr die Pfeiltasten des Multifunktionsrads nach oben oder unten drückt. Insbesondere das Histogramm mit den verwendeten Einstellungen ist ein wichtiges Werkzeug. Wenn ihr Lichter aktiviert, blinken überbelichtete Bildbereiche schwarz.
  • Automatische Bildausrichtung: Ein – dadurch wird die Ausrichtung der Bilder (Hoch-/Querformat) in die Metadaten geschrieben und das Bildbearbeitungsprogramm zeigt das Bild in der richtigen Ausrichtung an.
  • Anzeige im Hochformat: Aus – dies verhindert, dass die Kamera Bilder, die im Hochformat aufgenommen wurden, gedreht anzeigt. Dadurch werden sie kleiner angezeigt und sind nicht gut zu beurteilen. Ich drehe lieber die Kamera.

Aufnahme-Menü

  • Bildqualität: NEF (RAW) – wer seine Bilder nicht nachträglich bearbeiten möchte, wählt hier JPEG Fine.
  • Bildgröße: L
  • ISO-Empfindlichkeits-Einstellung:
    • ISO-Empfindlichkeit – die Funktion wird später auf die Funktionstaste der Kamera gelegt, damit sie sofort zugängig ist, ohne die Kamera vom Auge nehmen zu müssen.
    • ISO-Automatik: Aus – in der Regel arbeite ich ohne. Wenn ihr unter ständig wechselnden Lichtsituationen aus der Hand fotografiert, ist die ISO-Automatik allerdings nützlich. Dann solltet ihr aber den Maximalwert begrenzen.
    • Maximale Empfindlichkeit: 3200 – das ist die höchste ISO, die die Kamera automatisch wählen soll. Eine höhere Einstellung für die Automatik würde ich nicht empfehlen, da jenseits der 3200 die Bildqualität doch sehr leidet.
    • Längste Belichtungszeit: Auto – hier passt die Kamera die Belichtungszeit entsprechend dem verwendeten Objektiv an, sofern dieses die Information überträgt.
  • Weißabgleich: AUTO – für alle RAW-Fotografen.
  • Picture Control: NL (Neutral) oder FL (Flat/Ausgewogen).
  • Farbraum: sRGB.
  • Active D-Lighting: Aus.
  • Rauschreduzierung: An – wirkt auch auf das RAW.
  • Vignettierungskorrektur: Aus – mache ich in Lightroom.
  • Auto-Verzeichnungskorrektur: Aus – mache ich in Lightroom.

Video-Einstellungen

  • Bildgröße/-rate: 1920 × 1080; 25p
  • Filmqualität: Hohe Qualität
  • Mikrofon: steuere ich manuell aus
  • Windgeräuschreduzierung: Ein
  • Manuelle Videoeinstellung: Ein – damit könnt ihr im Kamera-Modus M ohne Automatik filmen.

System

  • Monitorhelligkeit: 0
  • Anzeige der Aufnahme-Informationen: Standard
  • Info-Automatik: Aus
  • Ausschaltzeit: Normal
  • Selbstauslöser: 2 s
  • Auslösesperre: Ein – verhindert das Auslösen bei fehlender Speicherkarte.
  • Tastenbelegung:
    • Belegung d. Funkt.taste (Fn): ISO
    • Belegung AE-L/AF-L: Belichtung speichern AE
    • Bel. speichern mit Auslöser: Aus
    • AF-Aktivierung: An
  • HDMI: Automatisch
  • Gerätesteuerung: Aus – bei „An" kann die Fernbedienung des HDMI-Gerätes genutzt werden.
Teilen LinkedIn Mail

War dieser Beitrag hilfreich?

Dein Feedback hilft mir, die Beiträge weiter zu verbessern.

Nächster Schritt

Fotografieren lernen — mit einem Profi an deiner Seite

Ob 1-Tages-Grundlagenkurs, Mentoring über mehrere Monate oder ein individuelles Firmentraining: Wähle den Weg, der zu dir passt.