Ich bin der Meinung, die einzig richtigen Grundeinstellungen im Kamera-Menü gibt es nicht. Diese sind vielmehr abhängig von der eigenen Arbeitsweise und den Motiven, die man fotografiert. Trotzdem bleibt es ein Thema in meinen Fotokursen. Daher führe ich die Reihe „Meine wichtigsten Menü-Einstellungen“ fort: Die Nikon Z6 III.
Zum Teil lassen sich die Einstellungen auch bei den Vorgängermodellen Z6 bzw. Z6 II oder den APS-C Modellen der Nikon Z Serie vornehmen. Die Menü-Einstellungen zu weiteren Nikon Kameras wie der D3400, D5500, D7500 und D750 findet ihr in früheren Beiträgen. Ich hoffe, damit dem einen oder anderen bei der Einstellung seiner Kamera behilflich sein zu können. Ich beschränke mich auf das Fotoaufnahme-, Individualfunktionen- und das Wiedergabe-Menü, da hier die wichtigsten Einstellungen zur Benutzung der Kamera eingestellt werden und ich kein Videoexperte bin.

Fotoaufnahme
- Fotoaufnahme zurücksetzen: Hiermit könnt ihr alle Einstellungen des Fotoaufnahme-Menüs zurücksetzen.
- Ordner: Standard
- Dateinamen: Standard oder individueller Name aus 3 Zeichen
- Primäres Speicherkartenfach: Je nachdem, was ihr nutzt. Wenn nur eine Karte verwendet wird, spielt die Einstellung keine Rolle.
- Funktion des sekundären Fachs: Reserve (Hier geht auch Fach 1: RAW, Fach 2: JPEG falls Ihr RAW+JPEG eingestellt habt bei der Bildqualität)
- Bildfeld: FX
- Tonmodus: Gilt nur für JPG/HEIF. STD entspricht einem Standard-Tonwertumfangt, HLG ist ein erweiterter Tonwertumfang im HEIF-Format. Dabei ist die minimale ISO 400. Außerdem kann das Bild stärker rauschen. Da ich eh ausschließlich im RAW-Format fotografiere, nutze ich diese Funktion nicht.
- Bildqualität: NEF (RAW) – wer seine Bilder nicht nachträglich bearbeiten möchte, wählt hier JPEG Fine.
- Bildgröße: L (volle Sensorauflösung)
- RAW-Aufzeichnung: verlustfrei komprimieren
- ISO-Empfindlichkeits-Einstellung:
- ISO-Empfindlichkeit – dafür gibts die ISO-Taste der Kamera. Ich stelle immer 100 ein.
- ISO Automatik: Aus – in der Regel arbeite ich ohne. Wenn ihr unter ständig wechselnden Lichtsituationen aus der Hand fotografiert, ist die ISO-Automatik allerdings nützlich. Die ISO-Automatik könnt ihr auch schnell mit der ISO Taste und dem vorderen Rad ein- und ausschalten. Dann solltet ihr aber den Maximalwert begrenzen. Hier die Einstellungen:
- Maximale Empfindlichkeit: 6400 – das ist die höchste ISO, die die Kamera automatisch wählen soll, eine höhere Einstellung für die Automatik würde ich nicht empfehlen, da über der 6400 die Bildqualität doch leidet. Falls ihr höhere Werte aufgrund der Lichtsituation benötigt, könnt ihr die Automatik ausschalten und bewusst einen höheren Wert manuell einstellen.
- Maximale Empfindlichkeit mit Blitz: 800. Ein System-Blitz liefert ausreichend zusätzliches Licht, sodass man auf höhere ISO-Werte i.d.R. verzichten kann.
- Längste Belichtungszeit: Auto – hinter «Auto» (Klick nach rechts) könnt ihr noch die Tendenz der Automatik einstellen, eher zu längeren oder kürzeren Zeiten. Fotografiert ihr bewegte Motive, eher kürzere Zeiten wählen. Funktioniert in den Kameramodi P und A.
- ACHTUNG: wenn ihr in ISO-AUTO den ISO-Wert höher als 100 einstellt, geht die Automatik nicht unter diesen Wert.
- Weißabgleich: Automatisch – für alle RAW-Fotografen. Ihr passt die Farbtemperatur ja sowieso in der Bildbearbeitung an. Auch JPEG-Fotografen empfehle ich diese Einstellung als Standard, denn die Weißabgleich-Automatik arbeitet recht gut. Wer bei Tageslicht fotografiert, wählt AUTO-Tageslicht. Alternativ gibt es Auto 0, Auto 1 und Auto 2 – wobei Auto 2 die wärmste Einstellung ist. Falls ihr aber einen Farbstich im Bild entdeckt, bitte manuellen Wert je nach Farbtemperatur der Lichtquelle(n) verwenden. Die WB-Einstellung wirkt sich auf die Vorschau im Sucher>/Display aus.
- Picture Control: NL (Neutral) oder FL (Flat/Ausgewogen) – ideal für RAW-Fotografen denn diese Einstellung betrifft die interne Bildbearbeitung der Kamera und hat bei RAW nur Auswirkung auf die Anzeige auf Sucher/Display. Wer JPEG fotografiert wählt die Einstellung nach seinem persönlichen Gusto.
- Picture Control verwalten: nutze ich nicht.
- Picture Control (HLG) konfig.: nutze ich nicht.
- Farbraum: sRGB – die Wahl von AdobeRGB macht beim Fotografieren im RAW Modus eh keinen Sinn, denn da wird der Farbraum erst beim Export aus dem RAW-Konverter (Lightroom & Co.) festgelegt. Für JPEGs macht in den meisten Fällen auch nur sRGB Sinn, da eine JPG-Datei nur den sRGB-Farbraum abbilden kann.
- Active D-Lightning: Aus – da ich in RAW fotografiere und in Lightroom/Capture One meine Bilder „entwickle“, benötige ich diese Funktion nicht – sie führt bei RAW nur zu einer mehr oder weniger starken Unterbelichtung im Bild. Das JPEG wird allerdings selektiv korrigiert. Diese Einstellung wirkt sich auf die Vorschau im Sucher>/Display aus. Hierzu könnt ihr in diesem eigenen Beitrag mehr erfahren.
- Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung: An – wirkt auch auf das RAW, aber Achtung: es verdoppelt die Aufnahmezeit, um ein “Schwarzbild” von der Aufnahme abzuziehen. Lässt sich auch alternativ in der Bildbearbeitung korrigieren.
- Rauschunterdrückung bei ISO+: Aus – wirkt sich nur bei JPG und in der Kamera-Vorschau aus
- Vignettierungskorrektur: Aus (AN macht nur für JPEGs Sinn, dann auf An) In Lightroom/Photoshop kann ich das Objektivprofil auswählen und somit eine mögliche Vignettierung korrigieren.
- Beugungsausgleich: s. Vignettierungskorrektur. Wirkt nur auf die JPGs.
- AUTO-Verzeichnungskorrektur: steht nur im JPEG-Format zur Verfügung, dann auf An
- Haut-Weichzeichnung: OFF – wirkt sich nur auf JPGs aus. Macht man besser in der Bildbearbeitung.
- Ausgewog. Porträteindruck: s.o.
- Flimmerreduzierung (Foto): OFF. Diese Funktion soll bei Kunstlicht mit z.B. LED-Lampen flimmerfreie Belichtungen ermöglichen, in dem sie Flimmern erkennt und versucht, zu vermeiden. Ohne Kunstlicht die Funktion sicherheitshalber ausgeschaltet lassen.
- Hochfrequenz-Flimmerreduzierung: OFF. In diesem Modus, kann man bei S und M, die Bel.-Zeit noch feiner dosieren als sonst möglich. Ist aber sehr aufwändig. Bei Interesse empfehle ich das Studium des Handbuchs.
- Belichtungsmessung: Matrix. Ich habe zusätzlich die Spotmessung auf eine der beiden vorderen Funktionstasten (Fn 1/2) gelegt.
- Blitzbelichtungssteuerung: nur für externe Blitzgeräte SB-5000, SB-500, SB-400 oder SB-300. Bei anderen Blitzgeräten können die Einstellungen nur über die Bedienelemente des Blitzgeräts vorgenommen werden.
- Blitzmodus: Standard.
- Blitzbelichtungskorrektur: Leistungssteuerung des Systemblitzes einstellen in 1/3-Lichtwertstufen, nach Bedarf.
- Fokus-Modus: AF‑C. Kann man auch über das i‑Menü einstellen.
- AF-Messfeldsteuerung: Automatische Messfeldsteuerung mit Motiverkennung Personen, da ich meistens Menschen fotografiere. Wer andere Motive fotografiert, wählt automatisch oder eines der möglichen Motivoptionen. Bei Landschaft,- Architektur- oder Produktaufnahmen nutze ich Einzelfeld und AF-S.
- Optionen der AF-Motivwahrnehmung: Personen. Als Portraitfotograf macht das für mich am meisten Sinn. Sucht euch das passende Motiv aus. Ggf. auch automatisch.
- MF-Motivwarhnehmungsbereich: ALLE. Die Z 6 III kann bei manuellem Fokus Motive erkennen und stellt die Fokussierhilfe darauf ein.
- Bildstabilisator (VR): ON – bei Aufnahmen mit bewegten Objekten SPT, vom Stativ: Aus.
- VR mit Fokusmessfeld koppeln: ON – das verbessert die Leistung wenn gleichzeitig ein Z-Bajonett-Objektiv mit eingebautem Bildstabilisator angebracht ist und die Automatische Messfeldsteuerung aktiviert ist. Der AF berücksichtigt dann die Position des Autofokus-Felds für die Stabilisierung.
- Automatische Belichtungsreihen: Off. Hier könnt ihr einstellen, ob sich eine Belichtungsreihe auf die Belichtung, die Belichtung mit Blitz, nur den Blitz, den Weißabgleich etc. auswirken soll. Ich mache wenige automatische Belichtungsreihen, sondern arbeite lieber im manuellen Modus M. Am ehesten würde ich bei Verwendung auf Belichtungsreihe einstellen.
- Mehrfachbelichtung: Aus
- HDR-Überlagerung: Aus – der reine JPG-HDR Modus macht aus meiner Sicht keinen Sinn, daher nutze ich ihn nie. Da die Nikon Z bei RAW einen Dynamikumfang von über 14 Blenden hat, ist HDR selten erforderlich. Wenn ihr es doch einmal nutzen möchtet, aktiviert zumindest die zusätzliche Speicherung der RAW-Einzelbilder. Diese könnt ihr dann in Lightroom & Co. vernünftig zu einem HDR zusammenbauen.
- HDR-Stärke: Verstärkt
- Speichern einzelner Raw-Bilder: ON, damit ihr die RAW-Einzelbilder bekommt.
- Intervallaufnahme: Aus.
- Zeitraffervideo: nutze ich nicht.
- Aufnahme mit Fokusverlagerung: Aus. Das sog. Fokus-Stacking, also Aufnahmen mit Fokus-Verlagerung. Eine spezielle Funktion hauptsächlich für Makro-Fotograf*innen.
- Aufnahme mit Pixelverlagerung: nutze ich nicht. Diese auch Pixel-Shift genannte Funktion, ermöglicht es, Fotos mit höherer Auflösung (bis zu 120 Megapixel) zu erstellen. Es werden mehrere Aufnahmen kombiniert, bei denen der Bildsensor geringfügig verschoben wird. Da man für diese Aufnahmen zwingend ein Stativ nutzen muss, ist diese Funktion für Landschafts‑, Produkt- oder Architekturfotografie relevant.
Achtung: Für das Zusammensetzen der Bilder benötigt man das Bearbeitungsprogramm Nikon NX Studio. - Automatisch Erfassen («Foto-Falle»): nutze ich nicht.
Individualfunktionen
Individualfunktionen

Autofokus
- a1) Priorität bei AF‑C (kont. AF): Schärfepriorität – stellt sicher, dass die Kamera erst auslöst wenn fokussiert wurde.
- a2) Priorität bei AF‑S (Einzel-AF): Schärfepriorität
- a3) Schärfenachf. mit Lock-On: 2
- a4) Verwendetete Fokusfelder: All
- a5) Messfelder je nach Ausrichtung Speichern: Fokusmessfeld. Die Kamera merkt sich das in der jeweiligen Ausrichtung (Hoch-/Querformat) zuletzt gewählte Messfeld und stellt es wieder ein, wenn man die Ausrichtung wechselt. Bei Portraits z.B. sehr hilfreich, da das Gesicht meistens im oberen Sucherfeld liegt.
- a6) AF-Aktivierung: Nur AF-On Taste aktivieren. Man nennt das auch fokussieren mit der Backfokus-Taste (falls ihr danach im Internet sucht). In Kombination mit dem AF-C ist das eine super Sache. So lange ich die AF-ON-Taste gedrückt halte fokussiert die Kamera permanent – selbst wenn ich auslöse geht es weiter. Ohne AF-ON-Taste würde die Kamera nach dem Auslösen neu zu fokussieren beginnen. Möglicherweise findet sie dann den Fokus nicht mehr optimal, auf jeden Fall verliere ich Zeit.
- a7) Nachleuchtdauer d. Fokusmessf.: Aus
- a8) AF-Messfeldauswahl einschränken: Hier könnt ihr einzelne Autofokus-Betriebsarten ausblenden lassen, wenn ihr sie nicht nutzt.
- a9) Scrollen bei Messfeldauswahl: Off (ist aber reine Geschmacksache)
- a10) Fokusmessfeld Anzeige:
-
- Manueller Fokus: On (hebt das aktive Fokusfeld bei manuellem Fokus hervor)
- Assistent für Dynamisch: On
- Anzeige bei fokussiertem AF‑C: ON zeigt das Fokusfeld in Grün an, wenn die Kamera fokussieren konnte
- 3D-Tracking-Fokusmessfeld-Farbe: W
- a11) Integriertes AF-Hilfslicht: Aus.
- a12) Konturfilter:
- Fokus Peakung Anzeige: ON
- Fokus Peaking Empfindlichkeit: PEAK2
- Fokus Peaking Farbe: R (Rot) Ist Geschmacksache
- a13) Maximale Blende LV: Aus Ich stelle mir das nach Bedarf ein, standardmäßig lasse ich diese Einstellung aus. In der Regel nutze ich einfach die Abblendtaste (fn2), um mir das Bild bei tatsächlichef Blende im Liveview anzeigen zu lassen.
- Aus: zwischen kleinsten möglicher Blendenzahl des Objektivs und f/5.6 wird für die Liveview die eingestellte Blende genutzt, für Blenden > f5.6 wird f/5.6 genutzt.
- Ein: egal welche Blende eingestellt wird, die Kamera zeigt das Liveview Bild immer bei kleinsten möglicher Blendenzahl des verwendeten Objektivs an.
- a15) Auswahlgeschwindigkeit für Fokusmessfeld: HIGH – erhöht die Geschwindigkeit, mit der das Fokusfeld verschoben werden kann.
- a16) Einstellung Fokusbegrenzer: Der Fokusbegrenzer ist neu in Firmware 3.0. Damit kann man sehr schön den Fokusbereich begrenzen. Wie funktioniert?
-
- Durch das Einstellen der kürzesten oder längsten Fokusdistanz über die Einstellräder oder
- Durch einen Druck auf AF-ON für den kürzesten Aufnahmeabstand und Antippen des Auslösers für den längsten Aufnahmeabstand.
Belichtung
Belichtung
- b1) ISO-Schrittweite: 1/3
- b2) Schrittweite Bel.-Steuerung: 1/3
- b3) Einfache Belichtungskorr.: Aus
- b4) Matrixmessung Gesichtswahrenehmung: ON
- b5)Messfeldgr. Mittenbetont: 12mm Standard
- b6) Feinabst. der Bel.-Messung: 0 (nicht aktiviert). Hier könnte man für jede Belichtungsmessart eine separate, permanente Korrektur eingeben. Damit würden die Bilder immer etwas dunkler oder heller belichtet als gemessen.
- b7) Belichtung erhalten bei f/-Änderung: OFF

Timer/Bel.-speicher
- c1) Bel. Speichern mit Auslöser: Aus
- c2) Selbstauslöser: 5s. Kann zwischen 2 und 20s eingestellt werden. Hilfreich z.B. bei Langzeitbelichtung, wenn man nicht per Fernauslöser/App auslösen kann/möchte. Hier kann ich auch die Anzahl der Aufnahmen festlegen, die die Kamera danach machen soll. Macht Sinn bei Belichtungsreihen (BKT). Ein Intervall zwischen den Einzelaufnahmen kann man auch noch festlegen.
- c3) Ausschaltverzögerung: Legt fest, wie lange das Display aktiv bleibt
Aufnahme & Anzeigen
- d1) Lowspeed-Bildrate: 4 Bilder pro Sekunde
- d2) Max. Bildanzahl pro Serie: 200 (Maximalwert)
- d3) Pre-Release-Capture-Optionen: 1
- d4) Synchronisierte Auslösung: Aus damit kann man mehrere Kameras synchron auslösen)
- d5) Belichtungsverzögerungsmodus ( bei den Spiegelreflexmodellen heißt das Spiegelvorauslösung) >> macht Sinn bei längeren Belichtungszeiten und man keinen Fernauslöser zur Hand hat >> Passt auch gut in das Mein Menü. Anzeige DLY.
- d6) Verschlusstyp: Mechanisch – hier kann man „Automatisch“, „Mechanischer Verschluss“ oder „Elektronischer Verschluss auf ersten Vorhang“ wählen.
- d7) Erweiterter Verschlusszeitenbereich (M): Ein – längere Belichtungszeiten als 30 Sekunden im M Modus sind möglich! Super für Langzeitbelichtungen denn man braucht keinen externen Timer mehr.
- d8) Bildfeldauswahl begrenzen: Nur FX.
- d9) Nummernspeicher: An
- d10) Ansichtsmodus (Foto Lv): Ein. Damit bekommt man eine gute Simulation des Bildes hinsichtlich Helligkeit, Weißabgleich, Picture-Control-Einstellung, etc. im Sucher/Display angezeigt. Nur wenn ich im Studio blitze, schalte ich das aus sonst hätte ich einen schwarzen Sucher (bei üblichen Einstellungen von z.B. 100 ISO, Blende 5.6-8 und 1/250s). Bei der Z6 III gibt es die Möglichkeit, bei Option a (Auswirkungen d. Einstellungen darstellen) durch Klick nach rechts festzulegen, dass dies nur bei Fotografie ohne Blitz passieren soll.
- d11) Sternenbildansicht (Foto Lv): Das Sucher- und das Monitorbild wird verstärkt. Das ist für die Nachtfotografie sehr hilfreich.
- d12) Warme Anzeigefarmen: Modus 1
- d13) Displaybeleuchtung: Aus (spart Akku)
- d14) Anzeige eingeschaltet bei Serienaufnahmen: Ein.
- d15) Anzeige des Auslösungszeitpunkts: Typ C. Dadurch erscheinen bei der Auslösung Linien am linken und rechten Rand. Praktisch im Stillen Modus. Ansonsten gibt es noch die Optionen Typ A (dunkler Bilschirm) oder Typ B (Linien an allen 4 Seiten).
- d16) Bilderrahmen: Aus.
- d17) Gittertyp: 3×3.
- d18) Art des virtuellen Horizonts: Typ A. Geschmacksache.
- d19) Indiv. Monitordarstellung bei Aufnahme: Hier könnt ihr festlegen, auf welche Monitordarstellungen durch Drücken der DISP-Taste im Aufnahmemodus zugegriffen werden kann.
- d21) Indiv. Sucherdarstellung bei Aufnahme: Hier könnt ihr konfigurieren, welche Darstellungsarten beim Druck auf die Disp Taste im Monitor durchgeschaltet werden.
- d22) Sucheranzeige mit hoher Aktualisierungsrate: ON – schaltet den Sucher von 60fps auf 120 fps. Die 120 fps sollen mehr Akku kosten.
Belichtungsreihen & Blitz
- e1) Blitzsynchronzeit: 1/200s (FP-Kurzzeitsynchr.). Damit kann ich beim Blitzen sofort in den HSS-Modus (Highspeed-Blitzen mit den ganz kurzen Verschlusszeiten) wechseln, ohne erst ins Menü gehen zu müssen. Wer nie blitzt kann 1/200s auswählen.
- e2) Längste Verschlusszeit (Blitz): 1/125s. damit ich bei Menschen keine Bewegungsunschärfe habe.
- e3) Belichtungskorr. bei Blitzaufn.: Nur Hintergrund. Damit stelle ich sicher, dass die Kamera bei einer Korrektur nur ISO/Blende/Bel.-Zeit je nach Kameramodus korrigiert aber nicht die Blitzleistung. Diese korrigiere ich separat über die Blitzbel.-Korrketur.
- e4) ISO-Automatik mit Blitz: Motiv und Hintergrund. Somit berücksichtigt die Kamera auch die Hintergrundhelligkeit bei der Wahl der ISO-Einstellung.
- e5) Einstelllicht: Aus (Drücken der Abblendtaste simuliert ein Einstelllicht)
- e6) Belichtungsreihen (Modus M): Blitz & Zeit
- e7) Bracket (BKT)-Reihenfolge: N
- e8) Vorrang für Blitz-Reihenaufnahmen: Vorrang für präzise Blitzsteuerung
Bedienelemente
- f1) i‑Menü anpassen: Da ich U1/U2/U3 mit unterschiedlichen Einstellungen für Portrait/Blitzfotografie/Langzeitbelichtung belegt habe, ändere ich auch die Konfiguration des i-Menü jeweils ab
- f2) Benutzerdefinierte Bedienelemente: Ähnlich wie beim i-Menü, je nach Konfiguration wechsele ich schon mal die Funktion. Was ich aber fast immer verwende:
- AF-ON >> Autofokus aktivieren
- Fn1: Spotmessung
- Fn2: Fokusmodus/AF-Messfeldsteuerung
- Video-Taste: Tiefenschärfekontrolle
- Sub-Wähler: Fokusmessfeld-Auswahl
- f3) Benutzerdefinierte Bedienelemente (Wiedergabe): OK-Taste: bei Wiedergabe >> Ausschnitt ein/aus >> 1:1 (100%) Bei 100% kann man am besten die Schärfe überprüfen.
- f4) Touch Funktionsaufruf: mit dieser Funktion kann man das Fokusmessfeld über den Touchscreen veschieben, während ihr durch den Sucher schaut. Ich schaue mit dem Linken Auge durch den Sucher, die Nase ist also rechts, damit ist der linke Bereich des Monitors frei, um mit der linken Hand den Fokuspunkt auf dem Display zu verschieben. Funktioniert nicht bei automatischer Messfeldwahl.
- Ein
- Fokusmessfeld verschieben
- Bereich für Touch-Funktionsaufruf
- Ausrichtung Breit: Linke Hälfte
- Ausrichtung Hoch: entspricht Ausr. Breit
- f5) Fixierung der Belichtungszeit/Blende: Aus Nur wenn ich im Studio im manuellen Modus blitze, stelle ich fix auf 1/200s und z.B. f5,6 oder f8 ein
- f6) Auswahlrichtung: Standard.
- f7) Tastenverhalten: Aus (Gedrückt halten) Bedeutet ich muss die Taste gedrückt halten um einen Wert per Einstellrad verändern zu können. Z.B. Belichtungskorrektur
- f8) Skalen spiegeln: ‑o+ (untere Auswahl)
- f9) Fokusregelung umkehren – Bbei Z‑Objektiven kann hier die Drehrichtung des Fokusrings umgekehrt werden.
- 10) Drehbereich des Fokussierrings
- f11) Zoomring-Taste (PZ-Objektiv). Verhalten des Zoomrings bei PZ-Objetiven einstellen.
- f12) Verhalten des Einstellrings: HIGH.
- f13) Fokussier-/Einstellring vertauschen: Nur für spezielle Objektive interessant.
- f14) Zuweisen der Power-Zoom-Tasten: Nur für spezielle Objektive interessant.
- f15) Wischen in Einzelbildwiedergabe: nutze ich nicht.
- f16) Mitte des Sub-Wählers bevorzugen: Aus – wenn das deaktiviert ist, könnt ihr den Fokuspunkt mit dem Joystick bewegen, wenn er nicht gedrückt ist.
Video
Den Videobereich überspringe ich, da ich kein Videoexperte bin und die Kamera nur zum fotografieren nutze.

Wiedergabe
- Optionen für Wiedergabeansicht: Häkchen bei Lichter, RGB-Histogramm und Übersicht – diese Einstellungen ermöglichen Euch später bei der Wiedergabe eines Bildes auf dem Display die verschiedenen Ansichten (z.B. das Histogramm) zu sehen, indem ihr die Pfeiltasten des Multifunktionsrads nach oben oder unten drückt. Insbesondere das Histogramm mit den verwendeten Einstellungen ist ein wichtiges Informations-Werkzeug. Wenn ihr Lichter aktiviert, blinken überbelichtete Bildbereiche schwarz. Bei der Ansicht RGB-Histogramm könnt ihr in das Bild mit der Lupe hineinzoomen und die Histogramme zeigen euch die Helligkeitsverteilung im gewählten Bildausschnitt an. Super um kleine Bildbereiche zu überprüfen! Neu ist Belichtungsinformationen, aber diese Infos sind auch unter Übersicht.
- PB-Fach für Dual-Format-Aufn.: Standard (nur wichtig, wenn man Raw+JPG auf unterschiedliche Speicherkarten speichert).
- Kriterien für die gefilterte Wiedergabe: Standard, nutze ich nicht.
- Bildkontrolle: Aus – wenn ich das Foto nach der Aufnahme sehen will, klicke ich auf “Wiedergabe”. Wenn ihr die automatische Bildkontrolle nach dem Auslösen nutzen möchtet, lasst diese Einstellung auf “Ein”.
- Nach dem Löschen: Nächstes Bild anzeigen
- Nach Aufnahmeserie: Letztes Bild anzeigen
- Bilder automatisch drehen: Aus – dies verhindert, dass die Kamera Bilder, die im Hochformat aufgenommen wurden, gedreht anzeigt. Dadurch werden sie kleiner angezeigt und sind nicht gut zu beurteilen. Ich drehe lieber die Kamera.